Studierende in Essen können ab sofort in ein frisch saniertes Wohnheim im Niehusmannskamp 15-19 im Stadtteil Altenessen ziehen. Das Studierendenwerk Essen-Duisburg hat das Haus mit 111 Plätzen von Dezember 2017 bis Mai 2019 für 8 Mio. € kernsaniert.
Insgesamt 79 Einzelapartments und 16 Doppelapartments bietet das Wohnheim, welches zu den größten des STUDIERENDENWERKS gehört und aus drei miteinander verbundenen Häusern besteht.
Die Zimmer sind zwischen 18 und 23 m² groß und werden möbliert vermietet. Die Miete liegt zwischen 227,00 € für ein Zimmer in einer 2-er WG und 405,00 € für ein Einzelapartment. Kosten für Strom, Wasser, Telefon- und Internetanschluss sind bereits im Mietpreis enthalten.
Außerdem bietet das Wohnheim Gemeinschaftsräume und einen Innenhof mit Grillplatz für Freizeitaktivitäten. Die Entfernung zum Campus der Universität Duisburg-Essen (UDE) beträgt 2,5 km.
Optimierung der Wohnungs- und Raumaufteilung
Das Wohnheim wurde im Jahr 1985 errichtet und nun erstmalig saniert. Neben der Fassade hat das STUDIERENDENWERK Innenwände, Türen, Fenster, Bäder, Küchen, Keller sowie die Haustechnik inkl. Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert. Auch die Raumaufteilung konnte durch die Sanierung optimiert werden: Einige der früheren Doppelapartments wurden zu Einzelapartments und die ehemaligen Dachterrassen in Wohnungen umfunktioniert. So konnten drei zusätzliche Wohnungen entstehen.
Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 8 Mio. €. Davon stellte das Land Nordrhein-Westfalen dem STUDIERENDENWERK 3,4 Mio. € zur Verfügung.
Wohnungssituation für Studierende in Essen
Das STUDIERENDENWERK verfügt über insgesamt neun Wohnheime mit rund 1.500 Plätzen im Essener Stadtgebiet. In der Regel kann jeder Bewerberin oder jedem Bewerber ein Platz im Wohnheim angeboten werden; es werden keine langen Wartelisten geführt.
Dennoch unterstützt das Studierendenwerk Essen-Duisburg die bundesweite Kampagne „Kopf braucht Dach“. Die Studenten- und Studierendenwerke werben damit bei der Politik auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene um mehr Unterstützung beim Neubau und bei der Sanierung ihrer Wohnheime. Schon seit längerem fordern die Studierendenwerke einen gemeinsamen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt für Neubau und Sanierung von Wohnheimen. Mehr dazu: www.mein-studentenwohnheim.de
Bildmaterial zu dieser Pressemitteilung finden Sie unter www.stw-edu.de/presse/mediathek.


