Aktuelles
Aktuelles
Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
27. Juni 2018
Student_innenRat Leipzig
StuRa Uni Leipzig unterstützt Kampagnen gegen Wohnungsnot
Die rasante Entwicklung auf dem Mietmarkt stellt Studierende aktuell vor immer größere Probleme. In Leipzig nähert sich der Mietspiegel dem Wert von 7,50€ pro Quadratmeter. Aus diesem Grund unterstützen wir die Kampagne Kopf braucht Dach des DSW (Deutsches Studentenwerk). Auch in Leipzig steht das Studentenwerk vor Herausforderungen, die Benchmark von 250€ pro Platz und Monat zu halten. Dazu die Geschäftsführerin Frau Dr. Diekhof: „Das Studentenwerk Leipzig verzeichnet in den letzten Jahren einen spürbaren Anstieg der Nachfrage nach seinen Studentenwohnheimplätzen, so dass zum Wintersemesterbeginn zunehmend Wartelisten entstehen. Allerdings hat auch das Studentenwerk Leipzig Schwierigkeiten bei dem hohen und in den nächsten Jahren zunehmenden Sanierungsbedarf und den steigenden Baukosten die Mietpreise für Wohnheimplätze auf einem bezahlbaren Niveau zu halten. Wenn wir die Ersatzinvestitionen weiterhin ohne staatliche Förderung bestreiten müssen, müssen auch unsere Mietpreise bei den sanierten Plätzen über den 250,- Euro der BAföG-Pauschale für die Kosten der Unterkunft liegen, um Kostendeckung zu gewährleisten.“ Aus diesem Grund appellieren wir als Vertreter_innen der Studierendenschaft nachdrücklich an die Sächsische Landesregierung, die Sanierung und den Ausbau der Studierendenwohnheime staatlich zu finanzieren. Ulrich Wehrle, Referent für Soziales, erklärt weiterhin: „Studierende sind bundesweit von Verdrängungsprozessen betroffen. Es ist höchste Zeit, diesem brandaktuellen Problem mit politisch wirkmächtigen Maßnahmen zu begegnen. Aus diesem Grund unterstützen wir zusätzlich die Kampagne des fzs (Freier Zusammenschluss von Student*innenschaften) Studis gegen Wohnungsnot.“ Die Student_innen bitten wir, sich Online an der Petition zu beteiligen:
18. Juni 2018
Studierendenwerk Bremen
Feierliche Wiedereröffnung der Campuswohnanlage
Nach 18 Monaten Sanierung wurde die Campuswohnanlage des Studierendenwerks Bremen an der Universität Bremen am Montag feierlich wiedereröffnet. Gemeinsam mit Wissenschaftssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt und Dipl-Ing. Architekt Martin Pampus besichtigte Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen, die Wohnanlage mit 151 Plätzen auf dem Campus der Universität Bremen. „Ich freue mich, dass wir den Studierenden die Campuswohnanlage wieder zur Verfügung stellen können. Noch vor dem Wintersemester haben wir damit 151 dringend benötigte Plätze zurück, die wir aufgrund von notwendigen Sanierungsarbeiten zwei Jahre nicht vermieten konnten. Das Wohnheim prägt auch weiterhin die Silhouette des Uni-Campus. Im Gegensatz zur alten Betonfassade mit Balkonen macht die neue Fassade einen deutlich aufgewerteten Eindruck. Die energetische Fassadensanierung, die Befreiung von Schadstoffen und der Austausch veralteter Technik tragen zudem zu mehr Nachhaltigkeit und einem verbesserten Umweltschutz bei“, so Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen. Mit Baukosten von ca. 6 Mio. Euro, inklusive eines Zuschusses des Landes Bremen in Höhe von 5,1 Mio. Euro, gehört die Maßnahme zu einer der bisher größten für das Studierendenwerk Bremen. Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt sagte: „Mit der Wiedereröffnung der Campuswohnanlage sind wir in der Lage, wieder mehr preisgünstige Wohnungen für Studierende anzubieten. Wir wollen, dass viele junge Menschen zum Studium nach Bremen kommen und unsere Stadt bereichern. Dafür brauchen wir ausreichend bezahlbaren Wohnraum. Dies erreichen wir mit Sanierung und Neubau. Derzeit entstehen rund 650 neue Wohnheimplätze in Bremen.“ „Neben der Schaffung von weiteren Wohnheimplätzen gehört die Sanierung der bestehenden Anlagen zu einer unserer wesentlichsten Aufgaben. Wo es möglich ist, können Studierende während der Sanierungszeit einzelner Apartments weiterhin in den Gebäuden wohnen. Notwendige Innenarbeiten in den Wohnungen versuchen wir dann durchzuführen, wenn diese leer stehen. Nur für umfangreichere Sanierungsarbeiten müssen Gebäude, wie im Fall des Campuswohnheims, komplett entmietet werden“, so Kieschnick weiter. Bewerbungen für einen Wohnplatz im Campuswohnheim sind ab sofort möglich. Diese werden der bestehenden generellen Warteliste für einen Platz in einem der Wohnheime des Studierendenwerks Bremen hinzugefügt.
08. Juni 2018
Studentenwerk Frankfurt am Main
Grundstein für neues Studierendenwohnheim an der Ginnheimer Landstraße in Frankfurt am Main gelegt
297 Wohnheimplätze für Studierende auf dem sportwissenschaftlichen Campus der Goethe-Universität im Bau Für den Neubau eines Studierendenwohnheims an der Ginnheimer Landstraße 39 a - c am Campus des Institutes für Sportwissenschaften der Goethe-Universität legten heute prominente Gäste den Grundstein: der Hessische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein, Stadträtin Elke Sautner, ehrenamtliches Mitglied im Magistrat der Stadt Frankfurt am Main, der Vizepräsident der Goethe-Universität und Verwaltungsratsvorsitzende des Studentenwerks Frankfurt am Main, Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Hanna Henzler, Vorsitzende der Sportfachschaft des Fachbereichs 5 - Psychologie und Sportwissenschaften sowie der Geschäftsführer des Studentenwerks Frankfurt am Main, Konrad Zündorf. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2020 geplant. 297 Studierende können dann dort möblierte Einzelappartements à 20 m² mit eigenem Duschbad und Küchenzeile beziehen, fünf davon sind barrierefrei. Das Haus wird im Passivhausstandard mit einer Photovoltaikanlage erbaut. Ergänzt wird das Angebot durch Gemeinschafts-, Fitness- und Waschmaschinenräume. Die Außenanlagen werden im Kontext der universitären Grünanlagen gestaltet, zum Straßenbereich wird ein öffentlich zugänglicher Pocket Park angelegt. Die künftigen Mietpreise liegen bei rund 350 Euro, inklusive aller Nebenkosten. Das Grundstück wurde dem Studentenwerk Frankfurt am Main durch die Goethe-Universität im kostenfreien 99-jährigen Erbbaurecht überlassen. Die voraussichtlichen Projektkosten betragen rund 23 Mio. Euro. Die Finanzierung setzt sich zusammen aus einem Landeszuschuss in Höhe von rund 3 Mio. Euro, einem Landesdarlehen in Höhe von rund 5,4 Mio. Euro sowie Zuschussmittel der Stadt Frankfurt aus dem „Frankfurter Programm zur Förderung von Wohnraum für Studierende“ in Höhe von 2,9 Mio. Euro, einem KfW-Darlehen in Höhe von 8,2 Mio. Euro und Eigenmitteln des Studentenwerks in Höhe von rund 3,5 Mio. Euro. Das Wohnheim wird weiteren Raum für den Austausch junger Menschen verschiedenster Nationen bieten und spürbar dazu beitragen, das Angebot an hochschulnahem und preisgünstigem Wohnraum in Frankfurt zu erweitern.
31. Mai 2018
Studentenwerk Dresden
Dresden: Schwarz auf Weiß – „FRITZ“ ist multi-cool-tural
Seit Beginn des Wintersemesters 2014/15 gibt es unter den Wohnheimen des Studentenwerks ein Wohnkonzept, das zugeschnitten ist auf die Bedürfnisse für Programm- und Kurzzeitstudenten mit einem Aufenthalt von vier bis sechs Monaten. Das Konzept beinhaltet eine Vielzahl an Service-, Betreuungs- und Veranstaltungsangeboten, wie z. B. die Möglichkeit der individuellen Anreise, Sprechzeiten bei Tutoren im Wohnheim, Willkommensabende und auch das „easy going“ beim Auszug.

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