Aktuelles
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Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
29. August 2019
Studierendenwerk Bremen
Mehr studentisches Wohnen in Bremerhaven
Gemeinsame Besichtigung der Baustelle in der Heinrichstraße 34 in Bremerhaven (© Heiko Sandelmann)

Wissenschaftssenatorin Dr. Schilling, die STÄWOG und das Studierendenwerk Bremen unterzeichnen Vereinbarung.

Gemeinsam haben die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, der Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsgesellschaft Bremerhaven mbH (STÄWOG), Sieghard Lückehe, und der Geschäftsführer des Studierendenwerkes Bremen, Hauke Kieschnick, am Donnerstag (29. August) eine Vereinbarung über die „Bereitstellung und Belegung von Wohnheimplätzen“ unterzeichnet.

Aktuell entstehen in der Heinrichstraße 34 im Bremerhavener Goethequartier 26 Wohnheimplätze. Senatorin Schilling zeigte sich erfreut über die Entwicklung: „Mit der Umsetzung des ‚Wissenschaftsplans 2025‘ visieren wir einen Aufwuchs auf 1.000 Studierende an der Hochschule Bremerhaven an. Mit dem sukzessiven Ausbau des studentischen Wohnens in Bremerhaven wollen wir zur Attraktivität und Stärkung des Studienstandorts beitragen. Hier sehen wir die STÄWOG als wichtige Partnerin an unserer Seite.“

Die neue Studierendenwohnanlage ist dabei nur eines der Projekte im Goethequartier. Nach einer umfangreichen Sanierung durch die STÄWOG konnte zum Beispiel im April 2018 das Kreativhaus in der Goethestraße 45 bezogen werden und mit dem Goethe Camp wurde in unmittelbarer Nachbarschaft ein Coworking Space für die Digitalszene in Bremerhaven geschaffen.

„Wir freuen uns über die Kooperation mit dem Studierendenwerk. Mit dem Neubau des Studierendenhauses in Bremerhaven-Lehe wird das Quartier und die Hochschule Bremerhaven gestärkt“, sagte STÄWOG-Geschäftsführer Sieghard Lückehe

Auch Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen, ist zufrieden: "Wir sind beeindruckt vom schnellen Baufortschritt der neuen Studierendenwohnanlage in Bremerhaven. Die Zusammenarbeit mit der STÄWOG läuft ausgezeichnet und wir freuen uns darauf, schon ab dem kommenden Jahr sehr attraktiven und bezahlbaren Wohnraum in Nähe der Hochschule Bremerhaven an die Studierenden vermitteln zu können. Solche Projekte an der richtigen Stelle und mit der passenden Größe sind, neben notwendigen Sanierungsinvestitionen in bestehende Wohnanlagen, die Basis einer sozialen Infrastruktur, durch die für viele Studierende ein Studium überhaupt erst möglich wird.“

 

Fotos: © Heiko Sandelmann

27. August 2019
Studentenwerk Freiberg
Startschuss für neuen studentischen Wohnraum

Studentenwerk Freiberg beginnt die Planungen zur Sanierung des Wohnheimes Heinrich-Heine-Straße 13


Das Studentenwerk Freiberg plant die Sanierung eines weiteren Hauses in der Heinrich-Heine-Straße in Freiberg. „Da sich die beiden Häuser mit den Nummern 11 und 13 direkt gegenüber stehen und eine gemeinsame Freifläche bereits existiert, war die Entscheidung zur Angebotserweiterung an diesem Standort nur logisch.“, so der Geschäftsführer des Freiberger Studentenwerks, Thomas Schmalz. Er ist dankbar dafür, dass sich die Abgeordneten des sächsischen Landtages mit dem laufenden Doppelhaushalt dazu entschlossen haben, die Sanierung sowie den Neubau studentischen Wohnraumes wieder finanziell zu fördern. Ein Wohnheimsanierungsprogramm bestand bereits in den 90er Jahren, mit dessen Hilfe die Erstsanierungen vieler Wohnheime im Freistaat umgesetzt werden konnte.

Mit der Übergabe eines symbolischen Schecks über 100.000 € für die im Jahr 2019 anstehenden Planungsleistungen durch den Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Uwe Gaul an den Geschäftsführer gibt das kleinste sächsische Studentenwerk symbolisch den Startschuss zu diesem Sanierungsprojekt.
Nach der Fertigstellung werden in diesem Haus 77 Studenten ein Zuhause auf Zeit finden. Die Einrichtung soll dabei modern, praktisch und zugleich bezahlbar sein. Dazu sagt Thomas Schmalz: „Wenn wir dieses Haus gänzlich ohne Zuschuss des Freistaates sanieren würden, müssten die Mieten deutlich erhöht werden, da wir verpflichtet sind, Kostendeckung bei der Vermietung von Wohnraum an Studenten zu erreichen.“

Das Gebäude wurde erstmalig im Jahr 1955 durch Studenten der Bergakademie Freiberg bezogen. Jede der damaligen 34 Wohneinheiten bestand aus zwei Zimmern (einem Arbeits- und einem Schlafzimmer) für drei bis vier Mieter. Die Toiletten befanden sich auf dem Gang, Duschen und Waschräume im Keller des Gebäudes. Wegen fehlender Mittel zur Sanierung und diverser Mängel beim Brandschutz wurde der Betrieb des Hauses 2005 eingestellt.


Erste Entwürfe des Innenarchitekten sehen vor, dass fast ausschließlich Einzelappartements entstehen sollen. Der Keller bietet künftig eine ausreichend große Abstellfläche für Fahrräder sowie Sport- und Aufenthaltsräume für die Bewohner.
Das Studentenwerk Freiberg ist der Dienstleister für die Studentinnen und Studenten an den Hochschulstandorten Freiberg und Mittweida. Es betreut derzeit rund 11.000 Studenten und bietet ihnen eine ausgewogene Speisenversorgung, bezahlbaren Wohnraum, die Studienfinanzierung nach dem BAföG sowie zahlreiche Angebote auf sozialem und kulturellem Gebiet.

08. August 2019
Studentenwerk Potsdam
Feierliche Grundsteinlegung für neue studentische Wohnanlage in Wildau

Der Grundstein für eine neue studentische Wohnanlage auf dem Hochschulcampus in Wildau ist gelegt. Das Studentenwerk Potsdam feierte heute den offiziellen Baubeginn im Beisein von Dr. Martina Münch (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg), Prof. Dr. Ulrike Tippe (Präsidentin der Technischen Hochschule Wildau) sowie Ilja Weikum (ehemaliges Mitglied des Studierendenrates und Studierendenparlamentes). Während des Festakts bestückten die Gäste eine Zeitkapsel, die im Rahmen der Bauarbeiten in das Mauerwerk eingelassen wird. Mit der voraussichtlichen Fertigstellung im Wintersemester 2020/21 entstehen 117 zusätzliche Wohnplätze für Studierende.

„In einer rasant wachsenden Stadt wie Wildau haben es die Studierenden besonders schwer unterzukommen“, bemerkt Peter Heiß, Geschäftsführer des Studentenwerks Potsdam. Bislang kann das Studentenwerk am Hochschulstandort Wildau nur 9 % der Studierenden mit einer günstigen Bleibe versorgen. Das ist noch unter dem Bundesdurchschnitt von 10 %.

Peter Heiß weiter: „Wir freuen uns sehr darüber, dass mit dem heutigen Tag, dank einer Vollfinanzierung des Landes, der Grundstein für zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum gelegt wurde. Gleichzeitig werden wir uns nicht darauf ausruhen können. Schon jetzt kommen 56 % unserer Mieter*innen aus aller Welt. Eine so internationale Hochschule wie die TH Wildau wird auch in Zukunft, gerade für ihre Studierenden aus dem Ausland, auf solch preisgünstigen Wohnraum angewiesen sein. Denn diese Gruppe hat es auf dem ohnehin angespannten Wohnungsmarkt noch mal schwerer.“

Der ca. 9,5 Mio. Euro teure viergeschossige Neubau wird gegenüber der 2012 fertiggestellten Wohnanlage am Hochschulring entstehen, in der bereits 97 Studierende wohnen. Neben Ein-Zimmer-Apartments mit integrierter Küchenzeile und Bad sind auch 2er-WGs geplant. Wie schon im jüngsten Wohnheimneubau auf dem Campus der Universität Potsdam sind auch bei diesem Bauprojekt Zweibettzimmer vorgesehen, bei denen sich zwei Studierende ein Zimmer teilen. Das Studentenwerk Potsdam geht diesen Schritt, um auf dem angespannten Wohnungsmarkt wenigstens einige studentische Wohnplätze mehr anbieten zu können.

Über das Studentenwerk Potsdam

Das Studentenwerk Potsdam ist ein moderner, leistungsstarker Dienstleister. Es sorgt für die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Belange von über 30.000 Studierenden der Universität Potsdam, der Fachhochschule Potsdam, der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, der Technischen Hochschule Brandenburg sowie der Technischen Hochschule Wildau.

Zu den wesentlichen Aufgaben gehören die Bereitstellung von preiswertem Essen in den Mensen und Cafeterien, kostengünstigem Wohnraum mit derzeit 2.866 Bettplätzen in den studentischen Wohnanlagen sowie die Durchführung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG). Zudem bietet das Studentenwerk Potsdam soziale sowie psychotherapeutische Beratung an, vermittelt Studierendenjobs und fördert studentische Kulturprojekte. Dabei orientiert es sich an den Wünschen und Bedürfnissen seiner Studierenden, um die entsprechenden Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium zu schaffen.

Aktuelle Informationen zum Studentenwerk Potsdam:
www.studentenwerk-potsdam.de

www.facebook.com/Studentenwerk.Potsdam

https://www.instagram.com/studentenwerk_potsdam/

 

06. August 2019
Studentenwerk Frankfurt
Al-Wazir übergibt Förderbescheide für Wohnheim in Frankfurt

06.08.2019

6,9 MIO. EURO FÜR STUDENTISCHES WOHNEN Am Campus des Instituts für Sportwissenschaften der Goethe-Universität in Frankfurt entsteht ein neues Wohnheim für 297 Studierende. Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir übergab am Dienstag die Förderbescheide über rund 6,9 Millionen Euro aus dem Landesprogramm „Studentisches Wohnen".

Wie in allen Hochschulstädten besteht auch in Frankfurt ein hoher Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. „Mit unserem Förderprogramm setzen wir genau hier an“, erklärte Al-Wazir. „In Frankfurt unterstützen wir ein Bauvorhaben für bezahlbare Unterkünfte in Hochschulnähe.“

In der Ginnheimer Landstraße werden den Studierenden Appartements mit Wohnflächen von rund 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen, insgesamt werden rund 5.700 Quadratmeter Wohnraum gefördert. Das Gebäude wird im Passivhausstandard mit einer Photovoltaikanlage gebaut und soll im Frühjahr 2020 bezugsfertig sein. Die Appartements sind mit Duschbad und Küchenzeile ausgestattet, fünf davon sind barrierefrei. Die Anfangsmieten sollen bei 10,50 Euro pro Quadratmeter liegen.

„In den vergangenen Jahren haben wir über 1.000 Wohnheimplätze gebaut oder angemietet“, erklärte Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Verwaltungsratsvorsitzender des Studentenwerks und Vizepräsident der Goethe-Universität. „Bei mehr als 60.000 Studierenden in Frankfurt müssen wir jedoch noch viel tun, um jedem 10. Studierenden einen Platz in einem öffentlichen Wohnheim zur Verfügung zu stellen. Der Neubau am sportwissenschaftlichen Campus der Goethe-Universität ist ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung, den ich sehr begrüße.“ Er dankte für die bisher gewährte tatkräftige Unterstützung aller Beteiligten und Unterstützern, dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt. „Dennoch besteht weiterhin ein dringender Handlungsbedarf in Form von ausreichenden Baukostenzuschüssen, geeigneten Grundstücken sowie Anmietobjekten.“

In der letzten Legislaturperiode hatte die Landesregierung das Hessische Wohnraumfördergesetz geändert und dadurch die Möglichkeit geschaffen, auf Basis der Regelungen der sozialen Wohnraumförderung studentisches Wohnen gezielt zu fördern.

Al-Wazir dankte dem Bauherrn Studentenwerk Frankfurt und verwies auf die besondere Knappheit sozialen Wohnraums: „In den nächsten Jahren ist die soziale Wohnraumförderung eine unserer größten Aufgaben“, betonte der Minister. „Unser Ziel ist, dass Jede und Jeder in Hessen eine Wohnung zu einem angemessenen Preis finden kann.“

„Die Landesregierung hat in den vergangenen Jahren bereits Maßnahmen ergriffen, um bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum zu unterstützen. Wir werden die Mittel für den sozialen Wohnungsbau nochmals steigern, und zwar auf 2,2 Mrd. Euro bis 2024. Noch nie gab es in Hessen mehr Geld für gefördertes Wohnen."

Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen vom 06.08.2019

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