Aktuelles
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Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
03. Juli 2018
Studentenwerk Hannover
Grundstein für »Internationales Quartier« gelegt
68 neue Wohnheimplätze und ein vielseitig nutzbarer Gemeinschaftsbereich entstehen in der Dorotheenstraße / Studentenwerk Hannover feiert Grundsteinlegung im Beisein des Niedersächsischen Wissenschaftsministers Björn Thümler. Bereits im Februar 2018 haben die Bauarbeiten des Internationalen Quartiers in der Dorotheenstraße begonnen. Zum Wintersemester 2019/2020 sollen dort 68 neue Wohnheimplätze für die Studierenden in Hannover entstehen. Jetzt feierte das Studentenwerk Hannover gemeinsam mit dem Niedersächsischen Wissenschaftsminister, Björn Thümler, Grundsteinlegung. Die war allerdings eher symbolischer Natur. Auf der Baustelle geht es gut voran: Der Keller ist fertig und die Wände im Erdgeschoss sind errichtet, auch die Decke des Erdgeschosses hat schon Form angenommen. Die Kosten des Bauprojekts belaufen sich auf rund 9 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt mit einem Zuschuss in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro aus Mitteln, die es für studentische Wohnheimplätze zur Verfügung stellt, und darüber hinaus mit rund 5,2 Millionen Euro als Darlehen aus den Mitteln der sozialen Wohnraumförderung. »Fast ein Viertel aller Studierenden in Niedersachsen besucht eine Hochschule in Hannover. Die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ist daher hier in der Landeshauptstadt besonders hoch. Nachdem wir in den vergangenen Jahren bereits die Fertigstellung zweier Wohnheime in Hannover feiern konnte, ist die Errichtung des Internationalen Quartiers ein weiterer wichtiger Schritt, um Studierenden ein kostengünstiges und attraktives Wohnen in Campus-Nähe zu ermöglichen«, sagt der Niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler. Das Internationale Quartier ersetzt das zweistöckige Karmarschhaus und schafft auf fünf Etagen neuen Wohn- und Aufenthaltsraum für Studierende. Realisiert wird das Bauprojekt durch ACMS Architekten, Wuppertal. Im Erdgeschoss ist ein großer Saal für Veranstaltungen mit bis zu 200 m² vorgesehen, in den oberen Etagen entstehen Apartments. Der Name »Internationales Quartier« ergibt sich aus der Internationalität der Bewohnerinnen und Bewohner: 60 Prozent internationale Studierende wohnen beim Studentenwerk; in den drei Wohnhäusern der Dorotheenstraße leben zurzeit 490 Studierende aus 53 Nationen zusammen. »Ich freue mich, dass die Stadt einer Abweichung des Bebauungsplans zugestimmt hat und so, neben einem neuen Treffpunkt für unsere Studierenden, auch dringend benötigter studentischer Wohnraum entsteht«, betont Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover. »Dass das Land Niedersachsen den zusätzlichen Bedarf an studentischem Wohnraum in Hannover erkannt hat und uns in besonderem Umfang fördert, begrüße ich. Nur so ist es uns möglich, die Mieten für unsere Studierenden auf günstigem Niveau zu halten. Ich hoffe aber sehr, dass die Wohnheimförderung in Zukunft dauerhaft fortgeführt wird.« Zeitgleich mit der Fertigstellung der 68 Plätze in der Dorotheenstraße wird das Studentenwerk Hannover zum Wintersemester 2019/2020 auch ein modernes Apartment-Wohnheim mit 162 Plätzen in Garbsen übernehmen. Ein Jahr später wird das Studentenwerk Hannover mit einem weiteren Bauvorhaben in der Haltenhoffstraße 184 zusätzliche Wohnheimplätze in Hannover schaffen. /// Foto: Wände flechten (v.l.): Prof. Volker Epping (Präsident Leibniz Uni), Eberhard Hoffmann (Geschäftsführer Studentenwerk Hannover), Thomas Hermann (Bürgermeister Landeshauptstadt Hannover), Björn Thümler (Niedersächsischer Wissenschaftsminister).
02. Juli 2018
Studierendenwerk Vorderpfalz
Modernisierung eines Studierendenwohnheims mit 83 Wohnheimplätzen gefördert
ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link überreicht Förderbescheid an Studierendenwerk Vorderpfalz. Germersheim, 29. Juni 2018. Das Land Rheinland-Pfalz fördert über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) die Modernisierung von 83 Wohnheimplätzen für Germersheimer Studierende. In insgesamt drei Gebäuden werden die Heizungen, Fenster, Dachdämmungen, der Brandschutz und die sanitären Anlagen auf den neuesten Stand gebracht. ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link überreichte einen Förderbescheid über 1,2 Millionen Euro ISB-Darlehen und einen Tilgungszuschuss von 0,2 Millionen Euro an den Geschäftsführer des Studierendenwerks Vorderpfalz, Andreas Schülke. „Preiswerter Wohnraum ist in Germersheim nicht zuletzt wegen der Hochschule stark nachgefragt. Die soziale Wohnraumförderung bietet vielfältige Möglichkeiten und ist ein wichtiger Baustein für die Schaffung von bezahlbarem und bedarfsgerechtem Wohnraum. Die Förderung des Baus von Studierendenwohnheimen wurde Anfang 2017 durch eine Erhöhung der Grunddarlehen und Tilgungszuschüsse sowie durch ein Angebot mit 25-jährigen Bindungen verbessert. Auch die Modernisierungsförderung wurde im Jahr 2017 verbessert. So werden bei der Förderung der Modernisierung von Studierendenwohnheimen Tilgungszuschüsse in Höhe von bis zu 20 Prozent der Förderdarlehen gewährt“, erklärte Link. Es sei großartig, dass die ISB gemeinsam mit den anderen Akteuren der Hochschulstandort Germersheim stärken könne. Als Vertreter des Landkreises Germersheim nahm der Erste Beigeordnete Christoph Buttweiler an der Übergabe des Förderbescheides teil: „Der Universitätsstandort Germersheim ist von größter Bedeutung für die Bildungslandschaft und somit auch für die gesamte Entwicklung unseres Kreises. Daher freut es mich sehr, dass seine Attraktivität weiterentwickelt wird, damit sich Studierende hier auch weiterhin willkommen fühlen.“ Auch der Bürgermeister der Stadt Germersheim, Marcus Schaile, begrüßte die Modernisierung der Wohneinheiten, deren Miete lediglich 6,40 Euro pro Quadratmeter betragen wird: „Ich freue mich, dass wir unseren Studierenden dank dieser Förderung modernen Wohnraum zur Verfügung stellen können. Mit den hier geförderten Wohneinheiten gewinnt der Studienstandort Germersheim wieder ein Stück mehr an Attraktivität für Studierende aus aller Welt.“ „Der Förderbescheid versetzt uns in die Lage, wertvollen Wohnraum für Studierende zu erhalten und auf einen modernen Stand zu bringen“, sagte Andreas Schülke – der Geschäftsführer des Studierendenwerks Vorderpfalz und Eigner des Wohnheims. „Aber nicht nur in der Modernisierung, auch im Bereich Neubau werden die Konditionen für die Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz immer attraktiver. Das ebnet uns den Weg, künftig weiteren – dringend notwendigen – neuen Wohnraum zu schaffen.“
27. Juni 2018
Student_innenRat Leipzig
StuRa Uni Leipzig unterstützt Kampagnen gegen Wohnungsnot
Die rasante Entwicklung auf dem Mietmarkt stellt Studierende aktuell vor immer größere Probleme. In Leipzig nähert sich der Mietspiegel dem Wert von 7,50€ pro Quadratmeter. Aus diesem Grund unterstützen wir die Kampagne Kopf braucht Dach des DSW (Deutsches Studentenwerk). Auch in Leipzig steht das Studentenwerk vor Herausforderungen, die Benchmark von 250€ pro Platz und Monat zu halten. Dazu die Geschäftsführerin Frau Dr. Diekhof: „Das Studentenwerk Leipzig verzeichnet in den letzten Jahren einen spürbaren Anstieg der Nachfrage nach seinen Studentenwohnheimplätzen, so dass zum Wintersemesterbeginn zunehmend Wartelisten entstehen. Allerdings hat auch das Studentenwerk Leipzig Schwierigkeiten bei dem hohen und in den nächsten Jahren zunehmenden Sanierungsbedarf und den steigenden Baukosten die Mietpreise für Wohnheimplätze auf einem bezahlbaren Niveau zu halten. Wenn wir die Ersatzinvestitionen weiterhin ohne staatliche Förderung bestreiten müssen, müssen auch unsere Mietpreise bei den sanierten Plätzen über den 250,- Euro der BAföG-Pauschale für die Kosten der Unterkunft liegen, um Kostendeckung zu gewährleisten.“ Aus diesem Grund appellieren wir als Vertreter_innen der Studierendenschaft nachdrücklich an die Sächsische Landesregierung, die Sanierung und den Ausbau der Studierendenwohnheime staatlich zu finanzieren. Ulrich Wehrle, Referent für Soziales, erklärt weiterhin: „Studierende sind bundesweit von Verdrängungsprozessen betroffen. Es ist höchste Zeit, diesem brandaktuellen Problem mit politisch wirkmächtigen Maßnahmen zu begegnen. Aus diesem Grund unterstützen wir zusätzlich die Kampagne des fzs (Freier Zusammenschluss von Student*innenschaften) Studis gegen Wohnungsnot.“ Die Student_innen bitten wir, sich Online an der Petition zu beteiligen:
18. Juni 2018
Studierendenwerk Bremen
Feierliche Wiedereröffnung der Campuswohnanlage
Nach 18 Monaten Sanierung wurde die Campuswohnanlage des Studierendenwerks Bremen an der Universität Bremen am Montag feierlich wiedereröffnet. Gemeinsam mit Wissenschaftssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt und Dipl-Ing. Architekt Martin Pampus besichtigte Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen, die Wohnanlage mit 151 Plätzen auf dem Campus der Universität Bremen. „Ich freue mich, dass wir den Studierenden die Campuswohnanlage wieder zur Verfügung stellen können. Noch vor dem Wintersemester haben wir damit 151 dringend benötigte Plätze zurück, die wir aufgrund von notwendigen Sanierungsarbeiten zwei Jahre nicht vermieten konnten. Das Wohnheim prägt auch weiterhin die Silhouette des Uni-Campus. Im Gegensatz zur alten Betonfassade mit Balkonen macht die neue Fassade einen deutlich aufgewerteten Eindruck. Die energetische Fassadensanierung, die Befreiung von Schadstoffen und der Austausch veralteter Technik tragen zudem zu mehr Nachhaltigkeit und einem verbesserten Umweltschutz bei“, so Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen. Mit Baukosten von ca. 6 Mio. Euro, inklusive eines Zuschusses des Landes Bremen in Höhe von 5,1 Mio. Euro, gehört die Maßnahme zu einer der bisher größten für das Studierendenwerk Bremen. Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt sagte: „Mit der Wiedereröffnung der Campuswohnanlage sind wir in der Lage, wieder mehr preisgünstige Wohnungen für Studierende anzubieten. Wir wollen, dass viele junge Menschen zum Studium nach Bremen kommen und unsere Stadt bereichern. Dafür brauchen wir ausreichend bezahlbaren Wohnraum. Dies erreichen wir mit Sanierung und Neubau. Derzeit entstehen rund 650 neue Wohnheimplätze in Bremen.“ „Neben der Schaffung von weiteren Wohnheimplätzen gehört die Sanierung der bestehenden Anlagen zu einer unserer wesentlichsten Aufgaben. Wo es möglich ist, können Studierende während der Sanierungszeit einzelner Apartments weiterhin in den Gebäuden wohnen. Notwendige Innenarbeiten in den Wohnungen versuchen wir dann durchzuführen, wenn diese leer stehen. Nur für umfangreichere Sanierungsarbeiten müssen Gebäude, wie im Fall des Campuswohnheims, komplett entmietet werden“, so Kieschnick weiter. Bewerbungen für einen Wohnplatz im Campuswohnheim sind ab sofort möglich. Diese werden der bestehenden generellen Warteliste für einen Platz in einem der Wohnheime des Studierendenwerks Bremen hinzugefügt.

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