Aktuelles
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Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
11. November 2018
Studierendenwerk Bremen
Studierendenwerk Bremen bezieht neues Wohnheim in der Anne-Conway-Straße

Kurz nach Beginn des Wintersemesters steht eins von zwei ursprünglich von der Senatorin für Soziales für Geflüchtete angemieteten Gebäuden nun für Studierende zur Verfügung. Die 119 Plätze werden durch das Studierendenwerk Bremen vermietet und konnten bereits von Studierenden bezogen werden.
Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt freut sich: „Mit den zusätzlichen Plätzen bekommen wir für Studierende mit geringem Einkommen in Bremen mehr bezahlbaren Wohnraum. Das wird die Wohnsituation für Studierende im Wintersemester spürbar verbessern.“
„Besonders zu Semesterbeginn können wir die zusätzlichen Plätze gut gebrauchen, um sie den Studierenden auf unserer Warteliste anzubieten. Der Neubau ist in einem hervorragenden Zustand, sodass wir sehr froh sind, diese Immobilie für die kommenden Jahre in unserem Bestand zu haben“, sagte Hauke Kieschnik, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen.
Die Mietpreise bewegen sich aufgrund der nicht auf studentisches Wohnen ausgerichteten Apartmentgrößen zwischen 295 Euro für Einzelapartments bis 450 Euro für Paare und damit über dem bisherigen Durchschnittsmietpreis von 240 Euro bzw. dem in den BAföG-Leistungen vorgesehenen Anteil in Höhe von 250 Euro für eine Unterkunft.
„Nach dem Bezug der Anne-Conway-Straße sind unsere Bemühungen nun auf das Neubauprojekt in der Emmy-Nöther-Straße sowie die Sanierung der bestehenden Wohnanlagen und Mensen gerichtet. Wir werden in den kommenden Jahren erhebliche finanzielle Mittel dafür aufwenden müssen, um unsere bestehende Bausubstanz fit für die nächsten Jahrzehnte zu machen“, so Kieschnick.
Das Studierendenwerk Bremen verfügt über elf Wohnanlagen in Bremen und zwei in Bremerhaven. Insgesamt stehen 2042 Plätze für Studierende zu Verfügung, 136 davon in Bremerhaven. /// Foto: Pressestelle der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz

07. November 2018
Studierendenwerk Hamburg
Helmut-Schmidt-Studierendenhaus: Die neueste Wohnanlage des Studierendenwerks Hamburg wird eingeweiht
Studentenwerk Hamburg: Einweihung – Symbolische Schlüsselübergabe

In direkter Nachbarschaft von HafenCity Universität, Lohsepark und Elbe ist die neueste Wohnanlage des Studierendenwerks Hamburg entstanden. Sie wird nach Helmut Schmidt benannt, der seine Studienzeit in Hamburg verbrachte und auch als bundes- und weltweit anerkannter Politiker seinen Heimatort Hamburg nie aus den Augen verloren hat.

Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer Studierendenwerk Hamburg:
„Wir sind stolz, dass wir unsere Wohnanlage nach Helmut Schmidt benennen dürfen. Helmut Schmidt hatte Hamburg im Herzen – auch als Kanzler und Weltökonom – und die Welt im Blick, er verkörperte Heimatliebe und Internationalität auf beeindruckende Weise.
So streitbar er war, so sehr hat er aber auch persönliche Freundschaft gepflegt. Staatsverantwortung wahrnehmen, auch in schwierigen Zeiten, gehörte genauso zu ihm wie die Achtung und die Freiheit des Einzelnen.
Unser Haus verkörpert all dies: es ist international und lässt neue, bereichernde Freundschaften entstehen. Das Zusammenleben geht nicht ohne Ordnung und Streiten unter Achtung des Anderen und die Mieten sind sozial und eröffnen jungen Menschen Chancen. Dass wir dieses Haus im Jahr von Helmut Schmidts 100. Geburtstag eröffnen können, ist umso schöner.“

Dr. Susanne Schmidt, stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung: „Mein Vater hätte sich sehr gefreut, hätte er von dem Vorhaben, dieses Gebäude nach ihm zu benennen, gewusst. Er hatte ja generell ein eher gemäßigtes Temperament, Begeisterung war ihm eher fremd. Aber für Junge Leute, die etwas lernen wollten und wissensdurstige Fragen stellten, für die konnte er sich in der Tat begeistern und für die hatte er auch viel Zeit.“

Mit einer Gedenktafel und einem Zeitstrahl mit wesentlichen Ereignissen aus dem Leben Helmut Schmidts wird der Namensgeber im Foyer des Hauses gewürdigt. /// Foto: v.l.n.r. Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Dr. Susanne Schmidt, Jens Meyer, Falko Droßmann, Jürgen Allemeyer, Dr. Peter Tschentscher

18. Oktober 2018
Studentenwerk Gießen
Neues Wohnheim bietet Platz für 82 Studierende

(LCL) Nach knapp einjähriger Bauphase hat das Studentenwerk Gießen am Dienstag zur offiziellen Einweihung von Haus 2 des Studentenwohnheims „Campusviertel“ in Fulda eingeladen. In unmittelbarer Nähe zum Hochschulcampus gelegen und fußläufig von Innenstadt und Bahnhof zu erreichen, bietet das viergeschossige Gebäude Platz für insgesamt 82 Studierende der Hochschule Fulda. Die modern und hochwertig eingerichteten Apartments haben eine Größe von ca. 18,50 m² und sind über großzügige und helle Flure zu erreichen. Alle Apartments werden vollmöbliert vermietet und verfügen über eine Pantry-Küche mit Kühlschrank, ein Duschbad sowie elektrisch betriebene Rollläden. Die Zimmer im Erdgeschoss sind zudem mit bodentiefen Fenstern ausgestattet. Ein besonderes Plus: Auch zwei behindertenfreundliche Zimmer in der Größe von 23,40 m² sind vorhanden. Ein für alle Bewohner nutzbarer Gemeinschafts- bzw. Aufenthaltsraum befindet sich ebenfalls im Erdgeschoss. Zudem stehen den Bewohnern 26 PKW-Außenstellplätze und ein Fahrradkeller zur Verfügung. Die Warmmiete inkl. Internet-Anschluss liegt bei 320 Euro. Anfang Oktober konnten die ersten Mieterinnen und Mieter den Neubau bereits beziehen, von denen einige der Einladung zur Einweihungsfeier des Studentenwerks gefolgt waren.

Ralf Stobbe, Geschäftsführer des Studentenwerks Gießen, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit aller Baubeteiligten. Ganz besonders hob er die Unterstützung durch die Stadt Fulda und Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld bei der Verwirklichung des Bauvorhabens hervor. Die Stadt hatte an den Verkauf des Geländes an die LebensART Projekt GmbH & Co. KG die Auflage geknüpft, dort Studentisches Wohnen mit dem Studentenwerk Gießen zu realisieren und somit den Grundstein für das neue Studentenwohnheim bereits sehr früh gelegt. Stobbe betonte weiter, dass bezahlbarer Wohnraum für Studierende auch in Fulda immer schwieriger zu finden sei. Umso schöner sei es, hier im Campusviertel jetzt 82 weitere Plätze zur Verfügung stellen zu können. Die Wohnform der neu fertiggestellten Wohnanlage sowie ihre zentrale Lage und Ausstattung seien optimal auf die Ansprüche und den Bedarf der Studierenden zugeschnitten. „Und der Weg zur Mensa beträgt sogar nur knapp 750 Schritte“, so Stobbe. Auch für Ralf Alberding, Kanzler der Hochschule Fulda, eignet sich der Standort hervorragend für studentisches Wohnen. Er hob in seinem Grußwort das besondere Anliegen der Hochschule hervor, die Rahmenbedingungen für die Studierenden möglichst optimal zu gestalten. „Die Hochschule Fulda ist als klassische Campus-Hochschule eine Hochschule der kurzen Wege und begrüßt daher alle Vorhaben, den Studierenden entsprechende Wohnheimplätze anzubieten“, so der Hochschulkanzler. /// Foto: Begingen zusammen mit dem Studentenwerk die feierliche Einweihung des neuen Wohnheims Campusviertel, Haus 2 (v.l.n.r.): Ralf Alberding, Kanzler Hochschule Fulda, Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär DSW, Christine Salomon, LebensART Projekt GmbH & Co. KG, Ralf Stobbe, Geschäftsführer Studentenwerk Gießen und Dr. Heiko Wingenfeld, Oberbürgermeister Stadt Fulda.

27. September 2018
Studentenwerk Oldenburg
138 Wohnplätze nur 750m vom Campus

Studentenwohnanlage „Alte Färberei“ im Beisein von Minister Thümler und Oberbürgermeister Krogmann eingeweiht.
Einweihung Studentenwohnheim Alte Färberei. V.l.n.r.: Uni-Präsident Piper, Wissenschaftsminister Thümler, Geschäftsführer Thurner, Wohnheimtutorin Zoller, Vorstandsvorsitzende von Danckelman und Oberbürgermeister KrogmannPünktlich zum Beginn des Wintersemesters wurde heute die Einweihung der zehnten Oldenburger Wohnanlage des Studentenwerks im Stadtteil Haarentor gefeiert.

In wenigen Tagen werden 138 Studierende die neue Wohnanlage beziehen. Ganz überwiegend sind dort Einzelappartements entstanden, nach denen die Nachfrage aktuell am höchsten ist. Die drei zusammenhängenden Häuser bieten zeitgemäßen Wohnkomfort in Hochschulnähe; so ist das Hörsaalzentrum der Uni nur rund 750 Meter entfernt. Dabei bleiben die Mieten bezahlbar: Die Inklusivmiete enthält alle Nebenkosten von Strom und Wasser über den Hausmeisterservice bis hin zum Internetanschluss. Sie beginnt für die Plätze in WGs bei 280 Euro und liegt für die meisten Einzelappartements bei 373 Euro. Ein besonderes Plus sind die vier behindertengerechten Appartements, die höchsten Standards entsprechen und mit denen das Studentenwerk die Voraussetzung für Inklusion im Studium schafft.

Ted Thurner, Geschäftsführer des Studentenwerks, eröffnete die Veranstaltung und bedankte sich bei den Baubeteiligten für die hervorragende Arbeit und nicht zuletzt die pünktliche Fertigstellung. Neben vielen weiteren Gästen wohnten Vertreter aus dem Landtag und den Ratsfraktionen sowie aus den Hochschulen der Veranstaltung bei, die von der studentischen A-cappella-Band „Foxy“ musikalisch gestaltet wurde.

Thümler: „Bedarfsgerechter Wohnraum als optimale Rahmenbedingung“

Der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, erinnerte in seinem Grußwort daran, dass von Studierenden heute erwartet wird, ihr Studium zügig zu absolvieren. „Bedarfsgerechter Wohnraum, wie ihn unsere Studentenwerke anbieten, gehört zu den optimalen Rahmenbedingungen, die Studierende dafür brauchen. Ich freue mich, dass das Land einen Beitrag dazu leisten konnte, dass hier in der ‚Alten Färberei‘ in Oldenburg für 138 Studierende das kommende Wintersemester in einer so ansprechenden und campusnahen Wohnumgebung beginnen kann.“

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