Aktuelles
Aktuelles
Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
27. Oktober 2019
Richtfest für neues Studierendenwohnheim am Campus Sportwissenschaften in Frankfurt am Main
Richtfest für neues Studierendenwohnheim am Campus Sportwissenschaften in Frankfurt am Main

Für den Neubau des Studierendenwohnheims in der Ginnheimer Landstraße 39 a, b, c in Frankfurt am Main haben heute Angela Dorn, Staatsministerin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Stadträtin Elke Sautner, ehrenamtliches Mitglied im Magistrat der Stadt Frankfurt am Main, Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, Kyra Beninga, AStA-Vorsitzende der Goethe-Universität, Prof. Dr. Dieter Postlep, Präsident des Deutschen Studentenwerks sowie Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Studentenwerks Frankfurt am Main gemeinsam mit den beteiligten Firmen das Richtfest gefeiert.

 

Die Fertigstellung ist für das Wintersemester 2020/21 geplant. 297 Studierende können dann dort möblierte Einzelappartements à 20 m² mit eigenem Duschbad und Küchenzeile beziehen, fünf davon sind barrierefrei. Das Haus wird im Passivhausstandard mit einer Photovoltaikanlage erbaut.

 

Ergänzt wird das Angebot durch Gemeinschafts-, Fitness- und Waschmaschinenräume. Die Außenanlagen werden im Kontext der universitären Grün- und Sportanlagen gestaltet, zum Straßenbereich wird ein öffentlich zugänglicher Pocket Park angelegt. Die künftigen Mietpreise liegen bei rund 350 Euro, inklusive aller Nebenkosten.

 

Das Grundstück wurde dem Studentenwerk Frankfurt am Main durch die Goethe-Universität im kostenfreien 99-jährigen Erbbaurecht überlassen.

 

Die voraussichtlichen Projektkosten betragen rund 25,5 Mio. Euro. Die Finanzierung setzt sich zusammen aus einem Landeszuschuss in Höhe von rund 3 Mio. Euro, einem Landesdarlehen in Höhe von rund 3,93 Mio. Euro sowie Zuschussmittel der Stadt Frankfurt aus dem „Frankfurter Programm zur Förderung von Wohnraum für Studierende“ in Höhe von 2,81 Mio. Euro, einem KfW-Darlehen in Höhe von 9,5 Mio. Euro und aus Eigenmitteln des Studentenwerks Frankfurt am Main.

 

Das Wohnheim wird weiteren Raum für den Austausch junger Menschen verschiedenster Nationen bieten und spürbar dazu beitragen, das Angebot an hochschulnahem und preisgünstigem Wohnraum in Frankfurt zu erweitern.

 

Wissenschaftsministerin Angela Dorn: „Das neue Wintersemester hat vor ein paar Tagen begonnen und damit ist auch wieder die Frage nach studentischem Wohnraum akut geworden. Es gibt noch viel zu tun, doch wir sind auf einem guten Weg: So stellen wir mit dem Landesförderprogramm „Studentisches Wohnen“ insgesamt 15 Millionen Euro Zuschussmittel sowie 75 Millionen Euro in Form von zinsgünstigen Darlehen zu attraktiven Bedingungen bereit, um die Finanzierung von Investitionen in studentischen Wohnraum zu erleichtern. Unser gemeinsames Ziel mit den hessischen Studierenden- und Studentenwerken ist es, Wohnraum für Studierende zu sozial verträglichen Mieten anzubieten. Jeder zusätzlich geschaffene Wohnheimplatz für Studierende im umkämpften Markt für kleine Wohnungen im Ballungsraum Rhein-Main ist ein gemeinsamer Erfolg – deswegen freue ich mich über das heutige Richtfest und danke allen, die dazu beitragen, das Projekt zu verwirklichen.“

 

„Die Stadt Frankfurt ist sehr froh, das nach einem turbulenten Beginn mit einem Unwetter, dieses Bauprojekt so zügig verläuft, das zum nächsten Wintersemester Studenten einziehen können. Die 2,81 Mio. Zuschuss der Stadt sind eine gute Investition um den Studierenden bezahlbaren Wohnraum anbieten zu können“, so Elke Sautner, ehrenamtliches Mitglied im Magistrat der Stadt Frankfurt am Main. „Die Stadt wird auch weiterhin alle ihre Möglichkeiten nutzen um die Wohnsituation von Studierenden zu verbessern.“

 

Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, hob hervor: „Bezahlbarer studentischer Wohnraumwird in Frankfurt dringend gebraucht angesichts von fast 3000 Studierenden auf der Warteliste des Studentenwerks. Entscheidend ist daher, dass wir solche Bauprojekte künftig so gestalten, dass tatsächlich die maximal mögliche Zahl an Plätzen gebaut wird. Daher freue ich mich, dass es beim Projekt Ginnheimer Landstraße auf Initiative der Universität gelungen ist, die ursprünglich geplante Zahl von Plätzen fast zu verdoppeln.“

 

„Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein. Mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen, ist eine gesamtstaatliche Herausforderung. Dass hier in Frankfurt am Main auf einen Schlag fast 300 neue Wohnheimplätze geschaffen werden und das Land Hessen und die Stadt Frankfurt beide fördern, ist höchst erfreulich – und sollte Vorbild sein für andere Hochschulstädte.“, so Prof. Dr. Dieter Postlep, Präsident des Deutschen Studentenwerks.

 

Kyra Beninga, Vorsitzende des AStAs der Goethe-Universität erklärt: “Die Fertigstellung von 297 Einzelappartements ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch wird die Situation auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt aufgrund steigender Mietpreise und mangelndem Wohnraum immer prekärer. Damit zügig bezahlbarer Wohnraum entsteht, müssen die Zuschüsse für die Studierendenwerke erhöht und mehr finanzielle Mittel sowie öffentliche Grundstücke für den sozialen Wohnungsbau bereitgestellt werden. Dagegen muss die weitere Privatisierung von öffentlichem Boden gestoppt werden. Der Hochschulstandort Frankfurt darf nicht zum Privileg werden, sondern ein Studium hier muss unabhängig vom Einkommen der Eltern möglich sein.”

 

„Ich bin sehr stolz darauf, gemeinsam mit dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main und der Goethe-Universität dieses Wohnprojekt auf den Weg gebracht zu haben“, unterstrich Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Studentenwerks Frankfurt am Main. „Es reicht aber leider noch nicht - es besteht weiter dringender Handlungsbedarf in Form von ausreichenden Baukostenzuschüssen, geeigneten Grundstücken sowie Anmietobjekten, welche es uns ermöglichen, neuen Wohnraum annähernd zum Bedarfssatz des BAföG von 325 € im Monat zu schaffen. So suchen wir derzeit dringend ein oder mehrere geeignete Grundstücke für weitere Tausend Plätze in Frankfurt am Main und setzen auf die Unterstützung der Stadt Frankfurt am Main.“, so Zündorf. "Frankfurt am Main soll auch für Studierende mit weniger Geld möglich bleiben!".

Foto von links: Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, Prof. Dr. Dieter Postlep, Präsident des Deutschen Studentenwerks, Ministerin Angela Dorn, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Stadträtin Elke Sautner, ehrenamtliches Mitglied im Magistrat der Stadt Frankfurt am Main, Konrad Zündorf, Geschäftsführer Studentenwerk Frankfurt am Main, Kyra Beninga, AStA-Vorsitzende der Goethe-Universität

 

15. Oktober 2019
Studierendenwerk Thüringen
Studentische Wohnanlagen Nordhäuser Straße 78/79 eröffnet

Der neue Wohnkomplex in der Nordhäuser Straße 78 und 79 in Erfurt bietet zum neuen Semester insgesamt 305 Studierenden eine campusnahe Unterkunft. Die Gebäude wurden gemeinsam vom Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, und der Abteilungsleiterin im Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, Christine Hammann, am 16. Oktober feierlich eröffnet. „Die beiden Wohnanlagen tragen dazu bei, modernen, attraktiven Wohnraum zu bezahlbaren Preisen für Studierende anzubieten und damit auch die Attraktivität des Studienstandortes Erfurt zu erhöhen“ erklärt Ralf Schmidt-Röh, Geschäftsführer des Studierendenwerks Thüringen.

Neues Leben in ehemals alten Gebäuden

Das Gebäude der ehemaligen Zahnklinik stand seit 2005 leer und bedurfte umfangreicher Umbau- und Sanierungsarbeiten. Die bisherige Struktur eines Mittelgangs blieb dabei erhalten. Von diesem ausgehend können die Mieterinnen und Mieter ihre Wohneinheiten erreichen. Es wurden Appartements und gemeinschaftliche Wohneinheiten mit zwei bis vier Zimmern für insgesamt 247 Studierende geschaffen, wobei allen ein eigener Sanitärbereich zur Verfügung steht. Die Einrichtung von rollstuhlgerechtem Wohnraum ist möglich. Mehrere Aufzüge und ein barrierefreier Hauseingang sind vorhanden.

Im Gebäude des früheren Blutspendezentrums entstanden Zwei- und Vierzimmer-Wohngemeinschaften für 58 Studierende. Auch in diesem Haus verfügt jedes Zimmer über eine eigene Sanitärzelle. Zur Schaffung der Wohnraumkapazitäten wurden die Grundrisse des Gebäudes verändert und ein Staffelgeschoss aufgebaut. Die Wohnungen sind von außen über neuerrichtete Laubengänge erreichbar.

In beiden Wohnanlagen können mehrere Gemeinschaftsräume als kommunikative Treffpunkte genutzt werden. Des Weiteren stehen Waschmaschinen und Trockner zur Verfügung. Für alle Mieterinnen und Mieter wurde auch ein Fahrradstellplatz errichtet.

Die Kosten für beide Gebäude, einschließlich Grunderwerb, betragen insgesamt 18 Millionen Euro. Dafür haben das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat aus dem Programm „Modellvorhaben nachhaltiger und bezahlbarer Bau von Variowohnungen“ ca. 4,2 Mio. Euro und das TMWWDG über eine Investitionsvereinbarung ca. 5,4 Mio. Euro beigesteuert. Die restlichen Mittel werden vom Studierendenwerk aufgebracht.

13. Oktober 2019
Studentenwerk Schleswig-Holstein
In Kiel entstehen mehr als 2000 neue Wohnungen für Studierende.

Tausende Erstsemester-Studierende beginnen oder haben in diesen Tagen an der Christian-Albrechts-Universität, an der Fachhochschule Kiel, an der Muthesius Kunsthochschule oder an der Dualen Hochschule Schleswig-Holstein ihr Studium begonnen. Die meisten von ihnen wollen hier nicht nur studieren, sondern auch bezahlbar wohnen. Um ihnen und allen anderen rund 36.000 Studierenden in Kiel das zu ermöglichen, haben in den letzten Monaten intensive Gespräche zwischen Baudezernentin Doris Grondke und Studentenwerk-Geschäftsführerin Susann Schrader stattgefunden, um die jeweiligen Aktivitäten zur Schaffung studentischen Wohnraums zu koordinieren.

Ein erster Vorschlag der Stadt betraf das Grundstück des maroden RBZ-Hochhauses am Schützenpark/Ecke Westring sowie eine angrenzende Fläche der Berufsschule in der Gellertstraße. „Wir haben diese Fläche vorgeschlagen, da wir die Lage – innenstadt- und universitätsnah – für das Studentenwerk ideal finden“, erläutert Baudezernentin Grondke.

Nach einer eingehenden Prüfung der angebotenen Flächen durch das Studentenwerk erwiesen sich diese jedoch für den Wohnheimneubau als für das Studentenwerk nicht wirtschaftlich. Gründe hierfür sind unter anderem nach derzeitigem Stand kostenintensive Schallschutzmaßnahmen sowie die erforderlichen Kosten für den Abbruch der bestehenden Gebäude. „Wir bauen zu 100 Prozent mit Mitteln der sozialen Wohnraumförderung, um Studierenden preiswerte Mieten zu ermöglichen. Dies lässt sich auf den angebotenen Flächen zu unserem Bedauern für das Studentenwerk nicht umsetzen. Dennoch sind wir der Stadt für ihre bisherigen Bemühungen sehr dankbar“, erklärt Schrader.

Das Studentenwerk realisiert zeitnah ein neues siebengeschossiges Wohnheim in der Feldstraße 16. Die entstehenden 46 Zimmer seien jedoch laut Schrader nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Mit seinen aktuell 1.936 Wohnheimplätzen in Kiel könne das Studentenwerk gerade einmal 5,4 Prozent der Studierenden eine günstige Unterkunft bieten. „Wir finanzieren uns aus Studierendenbeiträgen und sind daher auf die Bereitstellung günstiger Grundstücke von Stadt und Land angewiesen.“

Ein weiteres Projekt für studentisches Wohnen wird auf der landeseigenen Fläche am Bremerskamp entwickelt. Hier planen GMSH, Stadt und Universität aktuell eine Erweiterung des Campusbereichs. Grondke hatte sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass neben neuen Forschungs- und Lehrgebäuden auch Studierendenwohnheime integriert werden. Voraussichtlich in zwei Jahren kann mit dem Bau begonnen werden. Nach erster Schätzung können hier bis zu 390 Wohnheimplätze entstehen.

Darüber hinaus prüft das Studentenwerk eine mögliche Bebauung in der Leibnizstraße. Hier könnten, je nach zulässiger Geschosszahl, circa 90 bis 120 Wohnheimplätze gebaut werden.

Die Gespräche der Stadt mit weiteren Investoren, die bereit sind, studentischen Wohnraum zu schaffen, sind vielfach erfolgreich verlaufen. In den kommenden Jahren werden in Kiel mindestens 2000 Wohnungen für Studierende entstehen, davon mindestens 1300 mit öffentlicher Förderung, wodurch niedrige Mieten gewährleistet werden können.

Zum Grundstück am RBZ ist die Stadt mit anderen Vorhabenträgern in Gesprächen. Aufgrund des hohen Bedarfs im schulischen Bereich prüft die Stadt parallel eine Kombination von Schule und Wohnen auf dem Areal. Wenn sich die Planungen konkretisieren, soll das Grundstück ausgeschrieben oder durch die KiWoG selbst entwickelt werden. Im Bereich von Kiel.Science.City sind neben den konkreten Projekten des Studentenwerks perspektivisch zusätzlich 500 Plätze, öffentlich gefördert und frei finanziert, möglich und zum Teil schon geplant.

In verschiedenen Bereichen Kiels werden mehr als 1300 geförderte Wohnungen entstehen. Kurz vor Baubeginn oder bereits im Bau sind Häuser in der Feldstraße (46 Wohneinheiten/WE) und in der Ludewig-Meyn-Straße (153 WE). In Planung sind beispielsweise Bauvorhaben im Campus-Quartier am Bremerskamp (mindestens 300 WE), in der Gaardener Hügelstraße (50 WE), in der Gellertstraße (200 WE), an der Hörn (105 WE), in der Kaiserstraße (170 WE), und am Torfmoorkamp (150) sowie auf dem Gelände der Alten Mu am Lorentzendamm (140 WE).

Darüber hinaus sind unter anderem in den Stadtteilen Brunswik, Wik, Südfriedhof, Gaarden-Ost und Neumühlen-Dietrichsdorf mindestens 700 frei finanzierte Wohnungen speziell für Studierende im Bau oder geplant.

Baudezernentin Grondke: „Die Entwicklung von neuen Wohnprojekten ist neben dem Bau von Bildungseinrichtungen enorm wichtig. Es geht in den nächsten Jahren darum, bezahlbaren Wohnraum im gesamten Stadtgebiet zu schaffen. Wir werden uns auch zukünftige eng mit dem Studentenwerk austauschen, um weitere adäquate Flächen zu finden und studentisches Wohnen zu realisieren.“

11. Oktober 2019
STUDENTENWERK BERLIN
50 neue Wohnheimplätze im Dauerwaldweg
Schlüsselübergabe für das neue Wohnheim

Das studierendenWERK BERLIN hat ein neues Wohnheim eröffnet.

Insgesamt 50 Studierende finden hier Platz: Das studierendenWERK BERLIN hat im Dauerwaldweg ein neues Wohnheim eröffnet. Das dreigeschössige Haus bietet sowohl Einzel-Apartments als auch zur 2er-WGs mit Bad und Pantry-Küche.

studierendenWERKs-Geschäftsführerin Petra Mai-Hartung: „Wir freuen uns, dass wir hier am Standort 50 weitere Plätze für Studierende bieten können. Ausdrücklich bedanken wir uns beim Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat für die finanzielle Unterstützung bei diesem Projekt.

Knapp 700.000 Euro hatte das studierendenWERK aus dem Bundesprogramm VARIOWOHNEN für den Bau erhalten. Neben der Bundesförderung hatte das studierendenWERK BERLIN den Neubau aus Eigenmitteln finanziert.

Denn neue Plätze werden dringend benötigt: Aktuell stehen 4.021 Studierende auf der Bewerberliste des studierendenWERKs, die zum Semesterstart keinen Wohnheimplatz erhalten haben.

Foto: Schlüsselübergabe für das neue Wohnheim (Bild: Jana Judisch)

V.n.l.r.: Architekt Jacob Lehrecke, Bettina Stinner, Bauoberamtsrätin des Bundesministeriuma des Inneren, für Bau und Heimat, Petra Mai-Hartung, studierendenWERKs-Geschäftsführerin

 

 

Seiten

Deine Stimme für bezahlbaren Wohnraum für Studierende