Aktuelles
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Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
07. April 2019
Studierendenwerk Bremen
Jetzt beginnt der Aufbau!

Bremen, 8. April: Bagger, Bulldozer und Walzen gehören im Stiftungsdorf Ellener Hof schon seit einigen Wochen zum gewohnten Bild. Ab jetzt aber kommen auch Kräne hinzu. Mit einem ersten Spatenstich gaben heute Bremens Senatorin für Wissenschaft, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, sowie André Vater und Alexander Künzel, Vorstandsvorsitzender beziehungsweise Seniorvorstand der Bremer Heimstiftung, gemeinsam mit Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen, sowie Reinhard Viering, Leiter Stadtplanung beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, den offiziellen Startschuss für den Hochbau im Stiftungsdorf. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Sabine Schöbel, Hausleiterin des Stiftungsdorfes Ellener Hof und Wolfgang Haase, Sprecher des Beirates Osterholz. Erster Neubau im Stiftungsdorf wird – dank großzügiger öffentlicher Unterstützung von 2,8 Millionen Euro – ein siebengeschossiges Gebäude im so genannten „Baufeld I“. Ressourcenschonend in Holzrahmenbauweise errichtet, wird es künftig energieeffizient bewirtschaftet und bietet nach Fertigstellung Platz für 66 Appartements, in denen Studierende ein Zuhause finden sollen. Für die Vergabe der Unterkünfte konnte die Bremer Heimstiftung das Studierendenwerk Bremen als Partner gewinnen.

Wichtige Bausteine für das Stiftungsdorf

„Das ist ein bewegender Moment für uns, denn ab jetzt wird sichtbar und damit Schritt für Schritt konkreter, wie wir uns das mit dem Stiftungsdorf Ellener Hof gedacht haben“, erklärt André Vater. Das rund zehn Hektar große Gelände im Ellener Feld wird Herzstück eines Klima- wie auch eines Fahrradquartiers. Außerdem entsteht hier Bremens erstes in Holzrahmenbauweise errichtetes Viertel. Ein Quartier, das sich nicht zuletzt zu einem Ort entwickeln solle, an dem Menschen ganz unterschiedlicher Generationen, Kulturen und sozialer Schichten einander begegnen, zusammenleben und sich in ökologischen oder sozialen Projekten engagieren können, führt Alexander Künzel weiter aus. „Aus unserer Sicht ist das ein wirklich zukunftsweisendes Konzept, das Studierende ansprechen wird“, ergänzt Hauke Kieschnick. Auf rund 2.700 Quadratmetern Gebäudefläche entstehen in der neuen Studierendenwohnanlage nicht nur 66 mit Pantry-Küchen, Duschbädern und modernen Möbeln ausgestatte Appartements, von denen einige barrierefrei und für Rollstuhlfahrer geeignet sind, sondern auch Gemeinschaftsräume. Hinzu kommen Außenflächen für Sport oder Grillabende. „Es steht bereits die Idee einer Boule-Bahn im Raum, die Alt und Jung zusammenführen könnte“, nennt Sabine Schöbel ein Beispiel für die generationsübergreifende Planung vor Ort. Für die Hausleiterin des Stiftungsdorfes Ellener Hof sind das Wohnheim und dessen Mieterinnen und Mieter ein wichtiger Bestandteil des späteren Geschehens auf dem Gelände: „Wir freuen uns auf die neuen Mitstreiterinnen und Mitstreiter und sind gespannt darauf, welche gemeinsamen Ideen und Aktivitäten sich entwickeln“, sagt sie. Zu den willkommen Geheißenen gehören ihr zufolge aber auch weitere Akteurinnen und Akteure, denn der erste Spatenstich ist zugleich der Startschuss für den Aufbau im gesamten Baufeld I. Neben dem Studierendenwohnheim werden hier – ebenfalls in Regie der Bremer Heimstiftung – Wohnungen für Singles und Familien entstehen. Darüber hinaus ziehen eine Kinderarztpraxis sowie eine Geschäftsstelle der AOK hierhin. Begleitet werden die Bauarbeiten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landesarchäologie Bremen. Denn: Auf dem Gelände wurden bereits Scherben, Schmuck und Pläne aus der Eisen- und Bronzezeit gefunden. Nun vermuten die Experten weitere Fundstücke im Erdreich, die vom Leben dort vor 2.500 Jahren zeugen.

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende

Prof. Dr. Eva Quante-Brandt zeigt sich erfreut über das Ergebnis der Zusammenarbeit von Bremer Heimstiftung und Studierendenwerk Bremen: „Es ist gut und wichtig für den Universitäts- und Wissenschaftsstandort Bremen, dass die Verantwortlichen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Institutionen mit ihrem Engagement den Weg geebnet haben hin zu mehr bezahlbarem Wohnraum für Studierende“, betont die Wissenschaftssenatorin. Studierende, die auf Wohnungssuche sind, bekommen über das Studierendenwerk Bremen einen Platz im neuen Wohnheim vermittelt. Mit monatlich 350 Euro Warmmiete inklusive schnellem Internet liegen die Preise deutlich unter denen, die auf dem freien Markt verlangt werden. Wolfgang Haase indes sieht neben den Vorteilen für die Stadt im neuen Wohnheim auch einen Gewinn für Osterholz: „Mit den Studierenden halten frische Ideen und zusätzliches Engagement Einzug. Im Zusammenspiel mit Projekten wie dem Klima- oder Fahrradquartier und auch dem generationsübergreifenden Ansatz im Stiftungsdorf Ellener Hof werden Bürgerinnen und Bürger unseres Stadtteils davon bestimmt profitieren“, erklärt der Sprecher des Beirates Osterholz. Überzeugt davon, dass das Modellvorhaben weit über die Stadtgrenzen hinaus Strahlkraft hat, ist Reinhard Viering, Leiter Stadtplanung in der Baubehörde. „Viele verschiedene Akteure bei der Quartiersentwicklung einzubeziehen, hat Vorbildcharakter. Dieses bremenweit einzigartige Vorgehen sorgte bereits in anderen Bundesländern für Aufsehen.“

Bild: Spatenstich Studierendenwohnheim Ellener Hof: Griffen beherzt zum Spaten: (v. l.) Hauke Kieschnick, Reinhard Viering, Wolfgang Haase, André Vater, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Alexander Künzel und Sabine Schöbel.

Bildnachweis: © Bremer Heimstiftung, Fotograf: Martin Rospek

03. April 2019
Studentenwerk Niederbayern/ Oberpfalz
Richtfest in der Franz-Mayer-Straße in Regensburg

Das Studentenwerk Niederbayern/ Oberpfalz setzt sich ein für mehr bezahlbaren Wohnraum für die Studierenden in Regensburg, Passau, Landshut und Deggendorf. Auf dem Gelände der ehemaligen Nibelungenkaserne in der Franz-Mayer-Straße 13 in Regensburg wird eine neue öffentlich geförderte Wohnanlage mit 204 Wohneinheiten entstehen.

Studentenwerk bedankt sich mit Richtfest bei allen beteiligten Firmen

Anlässlich des Richtfests am 2. April 2019 informierten Brigitta Brunner vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, die Bürgermeisterin der Stadt Regensburg, Gertrud Maltz-Schwarzfischer, der Präsident der Universität Regensburg, Prof. Dr. Udo Hebel, der Vizepräsident der OTH Regensburg, Prof. Dr. Thomas Fuhrmann, und die Geschäftsführerin des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz, Gerlinde Frammelsberger, über den Fortschritt der Bautätigkeiten.

Ein Dank ging an die Bauherren und alle beteiligten Planer, Gutachter und Firmen für die unfallfreie Erstellung des Rohbaus. Fertigstellung und Bezug des Neubaus sind bis Ende Januar 2020 geplant.

Innovativer Entwurf in Hochschulnähe

Der Standort des Neubaus liegt zentrumsnah direkt neben dem Hochschulcampus Regensburg, welcher räumlich die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, die Universität Regensburg, das Universitätsklinikum, den Bio-Park und die TechBase Regensburg miteinander verbindet. Durch den langgestreckten, aber geknickten und gestaffelten Baukörper tritt die Wohnanlage in einen Dialog mit der Umgebung. Gleichzeitig entstehen Aufenthaltsbereiche im Freien. Ein Forum mit Grillplatz gestaltet den Übergang von der Wohnanlage in den Grünzug und schafft Raum für Begegnung und gemeinsame Aktivitäten. Über die Freitreppe gelangen die Mieterinnen und Mieter auf das obere Niveau, wo alle Fahrradstellplätze angeordnet sind. Jede Wohnung verfügt über einen eigenen Balkon, was für Lebendigkeit in der Fassade sorgt und angenehme Wohnverhältnisse schafft. Die Wohnanlage wird mit einer energie-, tageslicht- und lüftungsoptimierten Gebäudekonzeption gebaut. Dies ermöglicht einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb.

30 Prozent der Wohneinheiten stellt das Studentenwerk internationalen Studierenden zur Verfügung. „Die internationalen Studierenden sind durch die oft nur kurze Aufenthaltsdauer auf dem freien Mietmarkt benachteiligt. Die International Offices der Hochschulen wird der Neubau daher besonders freuen“, erklärt Frammelsberger.

 

26. März 2019
Studierendenwerk Koblenz
Richtfest am RheinAhrCampus

Das Studierendenwerk Koblenz und die Hochschule Koblenz bauen aktuell am RheinAhrCampus in Remagen ein multifunktionales Gebäude mit 75 Wohneinheiten für Studierende und einem Seminar- und Bürotrakt für die Hochschule. Nun fanden sich Vertreterinnen und Vertreter von Studierendenwerk, Hochschule, Studierendenschaft und Politik zusammen zum Richtfest des Gebäudes "Wohnen und Studieren am RheinAhrCampus". In Remagen studieren aktuell mehr als 3.000 junge Menschen, Tendenz steigend. „Die Gesamtzahl der Studierenden in Remagen ist in den letzten zehn Jahren um mehr als 10 Prozent gewachsen“, betont der Präsident der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran. Bislang gab es am Campus eine Studierendenwohnanlage mit 102 Wohnplätzen. Im Jahr 2018 konnten von 142 Bewerbungen um einen Wohnheimplatz jedoch nur 53 berücksichtigt werden. „Der Bau des neuen Gebäudes ist also eine gute Nachricht für künftige Bewerberinnen und Bewerber“, so der Präsident. Von den 75 Wohnplätzen in Einzel- und Doppelappartements sind vier barrierefrei, also stufenlos, und zwei rollstuhlgerecht. Jede Wohnung verfügt über eine Nasszelle und Küche. Die Wohn- und Schlafräume sind mit Bett, Schrank, Schreibtisch, Schreibtischstuhl sowie einem Regal ausgestattet. Außerdem wird es einen 25 Quadratmeter großen Lern- und Arbeitsraum geben sowie einen Raum mit Waschmaschinen und Trocknern sowie Fahrradstellplätze. Erste Überlegungen für ein zusätzliches Wohnheim gibt es bereits seit dem Jahr 2011. Im Sommer 2018 konnte schließlich mit dem Bau begonnen werden. „Trotz einiger Herausforderungen ist das Projekt nun auf einem sehr guten Weg“, versichert Gabriele Riedle-Müller, Geschäftsführerin des Studierendenwerks Koblenz. Der Bau, dessen Wohnheim über das Studierendenwerk und dessen Seminar- und Bürotrakt durch die Hochschule Koblenz finanziert wird, profitiert von Synergieeffekten durch einen gemeinsamen Erschließungskern mit Aufzug und Haustechnikräumen. "Der RheinAhrCampus hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu einem wichtigen Bildungs-, Wirtschafts- und Innovationsfaktor für die Region Ahrweiler und weit darüber hinaus etabliert", betont Landrat Dr. Jürgen Pföhler und freut sich, dass künftig noch mehr junge Menschen die Gelegenheit haben, in Remagen zu wohnen und nicht nur die Innenstadt, sondern auch die zahlreichen Vereine und Gastronomiebetriebe zu beleben. Das neue Gebäude wird voraussichtlich im Frühjahr / Sommer 2020 bezugsfertig sein.

11. März 2019
Studentenwerk Frankfurt (Oder)
Kopf braucht Dach: Wohnanlage Universitätsstraße 15 wurde saniert

Rechtzeitig zum Beginn des Sommersemsesters können in Cottbus 85 Studierende in frisch sanierte Apartments am Zentralcampus der BTU einziehen. Das Studentenwerk Frankfurt (Oder) hat in den letzten 7 Monaten in der Universitätsstraße 15 die kontinuierliche Modernisierung ihrer Wohnangebote für Studierende fortgesetzt. Dabei wurden insbesondere der Brandschutz auf den erforderlichen Stand laut Bauordnung gebracht, eine Strangsanierung durchgeführt, Maler-, Fußbodenleger- und Tischlerarbeiten ausgeführt und die Zimmer neu möbliert. Insgesamt wurden für diese Maßnahmen 1,6 Millionen Euro investiert. Diese stammen ausschließlich aus Eigenmitteln des Studentenwerks.

Am Dienstag, den 19. März 2019 um 10:30 Uhr wird sich die Geschäftsführerin des Studentenwerks Frankfurt (Oder) über den Stand der kurz vor dem Abschluss stehenden Arbeiten vor Ort informieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein. Treffpunkt ist am Eingang Universitätsstraße 15 (Innenhof).

Das Studentenwerk bietet am Standort Cottbus 1.629 Wohnplätze in 4 Wohnanlagen an. Dies entspricht einem Versorgungsgrad von ca. 26 %. Damit liegt das Studentenwerk Frankfurt (Oder) weit über den Bundesdurchschnitt von unter 10 %. Dies ist ein wesentlicher Standortvorteil, der für ein Studium in Cottbus spricht. Dramatische Wohnungssuchen, wie sie in vielen Universitätsstandorten zu Semesterbeginn an der Tagesordnung sind und Studieren teilweise verhindern, gehören in Cottbus zu den Fremdwörtern. Bedarf besteht allerdings nach wie vor an der kontinuierlichen Sanierung der vorhandenen Substanz. Hier sind insbesondere auch Bund und Land gefragt, diesen Prozess kontinuierlich zu unterstützen. Allein mit Eigenmitteln kann dies das Studentenwerk unter der Prämisse auch weiterhin bezahlbaren Wohnraum für Studierende zur Verfügung zu stellen, nicht leisten.

Zurzeit sind alle Wohnheime des Studentenwerks in Cottbus sehr gut ausgelastet. Das Wohnen im Studentenwohnheim hat viele Vorteile. Dazu zählen die günstigen Warmmieten und die Nähe zur Universität. Die Zimmer sind möbliert und haben Internetanschluss. Darüber hinaus erleichtert diese Wohnform das Knüpfen und die Pflege sozialer Kontakte. Gegenwärtig liegt die durchschnittliche Miete in den Apartments des Studentenwerks bei ca. 220 Euro. Zum Vergleich: Die Wohnpauschale beim BAföG liegt aktuell bei 250 Euro im Monat.

Hintergrund
Das Studentenwerk Frankfurt (Oder) ist zuständig für die Ausgestaltung der sozialen Infrastruktur an den Hochschulen in Süd- und Ostbrandenburg. Dazu bewirtschaftet es Verpflegungseinrichtungen und Wohnanlagen, erbringt Maßnahmen der Studienförderung, vor allem die Durchführung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes und die Gewährung von Darlehen und berät und hilft im sozialen und kulturellen Bereich. Mit diesem Leistungsangebot ist das Studentenwerk ein wichtiger Bestandteil des deutschen Hochschulsystems für mehr Chancengerechtigkeit und Effizienz im Studium.

Kopf braucht Dach
ist eine Kampagne, bei der das Deutsche Studentenwerk (DSW) – die Dachorganisation der 58 deutschen Studentenwerke - für mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende wirbt. Damit soll Politik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene aufgefordert werden, mehr für den Neubau und die Sanierung von Studierendenwohnheimen zu tun.
(www.mein-studentenwohnheim.de)

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