Aktuelles
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Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
13. Mai 2019
Studentenwerk Würzburg
Studentenwerk Würzburg eröffnet Wohnheim in der Niederwerrner Straße

Über drei Jahre haben die umfangreichen Sanierungsarbeiten des früheren Kasernengebäudes auf dem ehemaligen Areal der Ledward Kaserne in Schweinfurt gedauert. So wurden unter anderem alle Elektro- und Sanitäranlagen erneuert, moderne Datenleitungen gelegt, die Fassaden renoviert und die Dachdeckung auf den neuesten Stand gebracht. Durch den Dachausbau konnten sogar noch mehr Wohneinheiten als zuvor geschaffen werden. Kurz nach Beginn des laufenden Sommersemesters war es dann soweit: Das Studentenwohnheim in der Niederwerrner Straße 96 ist am Montag, 13. Mai 2019 feierlich eröffnet worden.

Mit insgesamt 108 Wohneinheiten bietet das Wohnheim des Studentenwerks Würzburg ein modernes und komfortables Zuhause während des Studiums. Die Bewohner können im neuen Wohnheim in WGs wohnen, aber auch Einzelzimmer oder Doppelappartements beziehen. Zusätzlich wurden Fahrradräume, ein Gemeinschafts-, ein Tischtennis- und sogar ein Fitnessraum eingebaut. Der große, schön begrünte Innenhof lädt die Bewohner zum Verweilen ein. Praktisch ist zudem, dass sich das Studentenwohnheim unweit des i-Campus der FHWS befindet - dieser kann somit bequem zu Fuß oder mit dem Rad erreicht werden. Mehrere Busse, die in unmittelbarer Nähe des Wohnheims halten, fahren in die Schweinfurter Innenstadt.

Trotz Komfort und besonderer Ausstattung bleibt das Wohnheim mit einer durchschnittlichen Warmmiete (inkl. Internet) von 330 €  im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten auf dem freien Wohnungsmarkt für Studierende erschwinglich - dank der Unterstützung durch das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und der Stadt Schweinfurt ist das möglich. „Ohne die großzügige Wohnheimförderung des Freistaats wären viele unserer Wohnheimprojekte nicht oder nur mit erheblich höheren Mieten für die Studierenden realisierbar“, so Michael Ullrich, Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg.

Dass in der Niederwerrner Straße 96 ausschließlich internationale Studierende wohnen, ist eine weitere Besonderheit. Rund 30% der Studierenden in Schweinfurt, also 860 von knapp 2.900 Studierenden, sind internationale Studierende, die dringend auf Wohnheimplätze angewiesen sind, da sie nur sehr schwer eine Wohnung auf dem privaten Wohnungsmarkt finden. „Im Zuge des weiteren Ausbaus des i-Campus werden wir, die Hochschule, die Stadt Schweinfurt und das Studentenwerk Würzburg, uns deshalb gemeinsam stärker damit beschäftigen müssen, den Studierenden auch außerhalb der Hochschule Freizeit- und Kulturangebote zu bieten und Informations- und Betreuungskapazitäten auszubauen“, so Michael Ullrich weiter. Die Situation stelle eine interessante, aber auch anspruchsvolle Integrations- und Eingewöhnungsaufgabe für die Betreiber dar. So unterstrich Ullrich, wie wichtig finanzielle Unterstützungen im Bereich der Sozial- und Rechtsberatung sowie in der Psychotherapeutischen Beratung seien. „Bisher erhalten wir im Gegensatz zu den Hochschulen dafür keinerlei Fördermittel“, appellierte er an den anwesenden Bayerischen Staatsminister Bernd Sibler. Als ersten Schritt in die richtige Richtung schlug Ullrich daher vor, dass die Betriebskosten der Mensen künftig nicht zu Lasten der Studentenwerke gehen, sondern von den Hochschulen übernommen werden sollten. Dies würde die Studentenwerke entlasten und dabei unterstützen, auch weitere Studentenwohnheime zu bauen und die dringend notwendigen Betreuungs- und Beratungskapazitäten auszubauen, ohne noch stärker die Studierenden durch hohe Grundbeiträge zu belasten.

Foto: Freuen sich über Wohnraum für Studierende: Wissenschaftsminister Bernd Sibler, DSW-Vizepräsidentin Prof. Dr. Andrea Klug und Sebastian Remelé, Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt.

 

29. April 2019
Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz
STWNO weiht neue Wohnanlage in Regensburg ein

In der Dr.-Gessler-Straße 1 in Regensburg-Königswiesen eröffnet das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz nach dreijähriger Sanierung eine öffentlich geförderte Wohnanlage. Aus 169 kleinen Zimmern mit 9 m² sind 190 moderne Wohneinheiten entstanden: 184 Einzelapartments und drei Dubletten für Paare oder Studierende mit Kind. Zusätzlich gibt es zwei neue Musikübungsräume und einen Wasch- und Trockenraum. Ein zentral gelegenes Treppenhaus erschließt die Gebäudeteile der verwinkelten Wohnanlage. Zur Neugestaltung des Treppenhauses hat das Studentenwerk in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Bildenden Künstler Niederbayern/Oberpfalz einen Kunstwettbewerb ausgeschrieben, den der Künstler Jürgen Böhm für sich entscheiden konnte. Die 1977 errichtete Wohnanlage in der Dr.-Gessler-Straße besteht aus vier Häusern und bietet insgesamt 529 Wohnplätze für Studierende.

07. April 2019
Studierendenwerk Bremen
Jetzt beginnt der Aufbau!

Bremen, 8. April: Bagger, Bulldozer und Walzen gehören im Stiftungsdorf Ellener Hof schon seit einigen Wochen zum gewohnten Bild. Ab jetzt aber kommen auch Kräne hinzu. Mit einem ersten Spatenstich gaben heute Bremens Senatorin für Wissenschaft, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, sowie André Vater und Alexander Künzel, Vorstandsvorsitzender beziehungsweise Seniorvorstand der Bremer Heimstiftung, gemeinsam mit Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen, sowie Reinhard Viering, Leiter Stadtplanung beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, den offiziellen Startschuss für den Hochbau im Stiftungsdorf. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Sabine Schöbel, Hausleiterin des Stiftungsdorfes Ellener Hof und Wolfgang Haase, Sprecher des Beirates Osterholz. Erster Neubau im Stiftungsdorf wird – dank großzügiger öffentlicher Unterstützung von 2,8 Millionen Euro – ein siebengeschossiges Gebäude im so genannten „Baufeld I“. Ressourcenschonend in Holzrahmenbauweise errichtet, wird es künftig energieeffizient bewirtschaftet und bietet nach Fertigstellung Platz für 66 Appartements, in denen Studierende ein Zuhause finden sollen. Für die Vergabe der Unterkünfte konnte die Bremer Heimstiftung das Studierendenwerk Bremen als Partner gewinnen.

Wichtige Bausteine für das Stiftungsdorf

„Das ist ein bewegender Moment für uns, denn ab jetzt wird sichtbar und damit Schritt für Schritt konkreter, wie wir uns das mit dem Stiftungsdorf Ellener Hof gedacht haben“, erklärt André Vater. Das rund zehn Hektar große Gelände im Ellener Feld wird Herzstück eines Klima- wie auch eines Fahrradquartiers. Außerdem entsteht hier Bremens erstes in Holzrahmenbauweise errichtetes Viertel. Ein Quartier, das sich nicht zuletzt zu einem Ort entwickeln solle, an dem Menschen ganz unterschiedlicher Generationen, Kulturen und sozialer Schichten einander begegnen, zusammenleben und sich in ökologischen oder sozialen Projekten engagieren können, führt Alexander Künzel weiter aus. „Aus unserer Sicht ist das ein wirklich zukunftsweisendes Konzept, das Studierende ansprechen wird“, ergänzt Hauke Kieschnick. Auf rund 2.700 Quadratmetern Gebäudefläche entstehen in der neuen Studierendenwohnanlage nicht nur 66 mit Pantry-Küchen, Duschbädern und modernen Möbeln ausgestatte Appartements, von denen einige barrierefrei und für Rollstuhlfahrer geeignet sind, sondern auch Gemeinschaftsräume. Hinzu kommen Außenflächen für Sport oder Grillabende. „Es steht bereits die Idee einer Boule-Bahn im Raum, die Alt und Jung zusammenführen könnte“, nennt Sabine Schöbel ein Beispiel für die generationsübergreifende Planung vor Ort. Für die Hausleiterin des Stiftungsdorfes Ellener Hof sind das Wohnheim und dessen Mieterinnen und Mieter ein wichtiger Bestandteil des späteren Geschehens auf dem Gelände: „Wir freuen uns auf die neuen Mitstreiterinnen und Mitstreiter und sind gespannt darauf, welche gemeinsamen Ideen und Aktivitäten sich entwickeln“, sagt sie. Zu den willkommen Geheißenen gehören ihr zufolge aber auch weitere Akteurinnen und Akteure, denn der erste Spatenstich ist zugleich der Startschuss für den Aufbau im gesamten Baufeld I. Neben dem Studierendenwohnheim werden hier – ebenfalls in Regie der Bremer Heimstiftung – Wohnungen für Singles und Familien entstehen. Darüber hinaus ziehen eine Kinderarztpraxis sowie eine Geschäftsstelle der AOK hierhin. Begleitet werden die Bauarbeiten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landesarchäologie Bremen. Denn: Auf dem Gelände wurden bereits Scherben, Schmuck und Pläne aus der Eisen- und Bronzezeit gefunden. Nun vermuten die Experten weitere Fundstücke im Erdreich, die vom Leben dort vor 2.500 Jahren zeugen.

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende

Prof. Dr. Eva Quante-Brandt zeigt sich erfreut über das Ergebnis der Zusammenarbeit von Bremer Heimstiftung und Studierendenwerk Bremen: „Es ist gut und wichtig für den Universitäts- und Wissenschaftsstandort Bremen, dass die Verantwortlichen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Institutionen mit ihrem Engagement den Weg geebnet haben hin zu mehr bezahlbarem Wohnraum für Studierende“, betont die Wissenschaftssenatorin. Studierende, die auf Wohnungssuche sind, bekommen über das Studierendenwerk Bremen einen Platz im neuen Wohnheim vermittelt. Mit monatlich 350 Euro Warmmiete inklusive schnellem Internet liegen die Preise deutlich unter denen, die auf dem freien Markt verlangt werden. Wolfgang Haase indes sieht neben den Vorteilen für die Stadt im neuen Wohnheim auch einen Gewinn für Osterholz: „Mit den Studierenden halten frische Ideen und zusätzliches Engagement Einzug. Im Zusammenspiel mit Projekten wie dem Klima- oder Fahrradquartier und auch dem generationsübergreifenden Ansatz im Stiftungsdorf Ellener Hof werden Bürgerinnen und Bürger unseres Stadtteils davon bestimmt profitieren“, erklärt der Sprecher des Beirates Osterholz. Überzeugt davon, dass das Modellvorhaben weit über die Stadtgrenzen hinaus Strahlkraft hat, ist Reinhard Viering, Leiter Stadtplanung in der Baubehörde. „Viele verschiedene Akteure bei der Quartiersentwicklung einzubeziehen, hat Vorbildcharakter. Dieses bremenweit einzigartige Vorgehen sorgte bereits in anderen Bundesländern für Aufsehen.“

Bild: Spatenstich Studierendenwohnheim Ellener Hof: Griffen beherzt zum Spaten: (v. l.) Hauke Kieschnick, Reinhard Viering, Wolfgang Haase, André Vater, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Alexander Künzel und Sabine Schöbel.

Bildnachweis: © Bremer Heimstiftung, Fotograf: Martin Rospek

03. April 2019
Studentenwerk Niederbayern/ Oberpfalz
Richtfest in der Franz-Mayer-Straße in Regensburg

Das Studentenwerk Niederbayern/ Oberpfalz setzt sich ein für mehr bezahlbaren Wohnraum für die Studierenden in Regensburg, Passau, Landshut und Deggendorf. Auf dem Gelände der ehemaligen Nibelungenkaserne in der Franz-Mayer-Straße 13 in Regensburg wird eine neue öffentlich geförderte Wohnanlage mit 204 Wohneinheiten entstehen.

Studentenwerk bedankt sich mit Richtfest bei allen beteiligten Firmen

Anlässlich des Richtfests am 2. April 2019 informierten Brigitta Brunner vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, die Bürgermeisterin der Stadt Regensburg, Gertrud Maltz-Schwarzfischer, der Präsident der Universität Regensburg, Prof. Dr. Udo Hebel, der Vizepräsident der OTH Regensburg, Prof. Dr. Thomas Fuhrmann, und die Geschäftsführerin des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz, Gerlinde Frammelsberger, über den Fortschritt der Bautätigkeiten.

Ein Dank ging an die Bauherren und alle beteiligten Planer, Gutachter und Firmen für die unfallfreie Erstellung des Rohbaus. Fertigstellung und Bezug des Neubaus sind bis Ende Januar 2020 geplant.

Innovativer Entwurf in Hochschulnähe

Der Standort des Neubaus liegt zentrumsnah direkt neben dem Hochschulcampus Regensburg, welcher räumlich die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, die Universität Regensburg, das Universitätsklinikum, den Bio-Park und die TechBase Regensburg miteinander verbindet. Durch den langgestreckten, aber geknickten und gestaffelten Baukörper tritt die Wohnanlage in einen Dialog mit der Umgebung. Gleichzeitig entstehen Aufenthaltsbereiche im Freien. Ein Forum mit Grillplatz gestaltet den Übergang von der Wohnanlage in den Grünzug und schafft Raum für Begegnung und gemeinsame Aktivitäten. Über die Freitreppe gelangen die Mieterinnen und Mieter auf das obere Niveau, wo alle Fahrradstellplätze angeordnet sind. Jede Wohnung verfügt über einen eigenen Balkon, was für Lebendigkeit in der Fassade sorgt und angenehme Wohnverhältnisse schafft. Die Wohnanlage wird mit einer energie-, tageslicht- und lüftungsoptimierten Gebäudekonzeption gebaut. Dies ermöglicht einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb.

30 Prozent der Wohneinheiten stellt das Studentenwerk internationalen Studierenden zur Verfügung. „Die internationalen Studierenden sind durch die oft nur kurze Aufenthaltsdauer auf dem freien Mietmarkt benachteiligt. Die International Offices der Hochschulen wird der Neubau daher besonders freuen“, erklärt Frammelsberger.

 

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