Aktuelles
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Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
12. November 2019
Studentenwerk Gießen
Neues Wohnheim auf dem Burggelände bietet Platz für 64 THM-Studierende

Das Studentenwerk Gießen hat am Mittwoch in Anwesenheit der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn die Einweihung des Studentenwohnheims „In der Burg“ gefeiert. Auf dem historischen Burggelände in Friedberg entstanden in den vergangenen Monaten durch den Umbau des denkmalgeschützten ehemaligen „Feldwebelbaus“ und den Neubau auf der benachbarten „Ritterwiese“ insgesamt 64 Wohnheimplätze für Studierende der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM). Die Einzelapartments sind zwischen 13 und 23 Quadratmetern groß, verfügen über eine Pantry-Küche mit 2er-Induktionskochfeld, Kühlschrank, Spülbecken und Schränken zur Aufbewahrung sowie ein eigenes Bad und werden vollmöbliert vermietet. Die Warmmiete inkl. Internet-Anschluss beträgt je nach Apartmentgröße zwischen 295 und 380 Euro. Die Kosten für die beiden Baumaßnahmen liegen bei insgesamt 6,2 Millionen Euro.

Ralf Stobbe, Geschäftsführer des Studentenwerks Gießen, dankte Staatsministerin Dorn explizit für die Unterstützung bei diesem Bauvorhaben, das durch die Übertragung der Liegenschaft „In der Burg 15“ im Erbbaurecht durch das Ministerium überhaupt erst möglich geworden war. Stobbe hob in seinem Grußwort die besonderen Gegebenheiten des Areals hervor, die während den Sanierungs- und Umbaumaßnahmen eine enge Abstimmung mit der Denkmalpflege erforderten. „Mit dem Umbau des alten Feldwebelbaus und einem ins Ensemble passenden Neubau haben wir hier auf historischem Boden attraktive Wohnheimplätze geschaffen, die Studierenden der THM künftig ein Zuhause während ihrer Hochschulzeit bieten – und das sogar mit Turmblick.“ Den gestiegenen Bedarf an bezahlbarem, campusnahem Wohnraum müsse man mit vereinten Kräften decken, um Studierenden nicht nur buchstäblich ein Dach über dem Kopf bieten zu können, sondern ihnen in Wohnheimen vielmehr auch „soziale Ankerpunkte“ in ihrem Studentenleben zu bieten, wo sie sich mit Kommilitonen unterschiedlicher sozialer, kultureller und geografischer Herkunft treffen könnten. Außerdem betonte Stobbe, dass das Studentenwerk weiterhin plane, eine Unterbringungsquote in Wohnheimen von 10% gemessen an der Studierendenzahl zu erreichen. „Angesichts kontinuierlich hoher Studierendenzahlen ist es für uns sehr wichtig, das Angebot an studentischem Wohnraum zu erweitern, um den Bedarf decken zu können. Mit der heutigen Einweihung des Wohnheims gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Erreichung dieses Ziels“.

Die hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn, beglückwünschte das Studentenwerk Gießen: „Durch die Bereitstellung des Landesgrundstückes auf dem Burggelände und die Bereitschaft des Studentenwerkes, an diesem traditionsreichen und zentralen Standort zu investieren, konnten 64 moderne und attraktive Wohnheimplätze für Studierende geschaffen und somit das Angebot für bezahlbaren studentischen Wohnraum am Standort Friedberg verbessert werden. Durch solche Investitionen liegen wir an der Spitze: Mit mehr als 13 Prozent hatten wir in Hessen im Zeitraum von 2013 bis 2018 bundesweit den höchsten Anstieg an Wohnheimplätzen. Diesen Wert konnten wir dieses Jahr noch einmal auf 19 Prozent steigern.“

Die THM, für deren Studierende die Wohnanlage gebaut wurde, ist inzwischen die drittgrößte Hochschule für angewandte Wissenschaften in Deutschland, auch viele internationale Studierende sind dort immatrikuliert. Präsident Prof. Dr. Matthias Willems dankte dem Studentenwerk in seinem Grußwort dafür, mit dem Wohnheim auch den Standort Friedberg weiter zu unterstützen: „In den vergangenen 20 Jahren ist die Zahl der Studentinnen und Studenten in Friedberg von 1.700 auf 5.800 gestiegen. Über den neu entstandenen modernen Wohnraum freuen wir uns deshalb ganz besonders.“

Die Verwaltungsratsvorsitzende des Studentenwerks und Kanzlerin der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) Susanne Kraus betonte in ihrem Grußwort die Wichtigkeit des Studentischen Wohnens insgesamt, das eine „starke Säule im Portfolio des Studentenwerks“ darstelle und in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll. Im vergangenen Wintersemester fanden im Schnitt 6,1 % der Studierenden von JLU, THM und der Hochschule Fulda einen Wohnheimplatz beim Studentenwerk. Die Hochschulen seien in den vergangenen Jahren enorm gewachsen, da sei es für das Studentenwerk wichtig, mitzuwachsen.

Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, in welchem die 57 Studenten- und Studierendenwerke Deutschlands zusammengeschlossen sind, betonte in seinem Grußwort, wie wichtig staatliche Förderung beim Neubau und Erhalt von bezahlbarem Wohnraum für Studierende ist. Die Zahl der staatlich geförderten Studienplätze sei seit dem Jahr 2008 um 48% gestiegen, die Zahl der staatlich geförderten Wohnheimplätze hingegen nur um 8%. „Diese Schere darf nicht noch weiter auseinandergehen! Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Bezahlbarer Wohnraum, das ist nicht nur Privatsache. Das ist eine gesamtstaatliche Aufgabe.“

Der Einladung des Studentenwerks gefolgt waren auch zahlreiche Anrainer des Burggeländes, um sich über die Baumaßnahmen zu informieren. Bei einem anschließenden Rundgang durchs Wohnheim und die Burganlage bestand die Gelegenheit, einen Blick in die Apartments zu werfen und den naheliegenden Adolfsturm zu besteigen, um einen Blick von oben auf die gesamte Anlage zu werfen.

Begingen zusammen mit dem Studentenwerk die feierliche Einweihung des neuen Wohnheims „In der Burg“ (vorne v.l.n.r.): Prof. Dr. Matthias Willems (Präsident Technische Hochschule Mittelhessen), Achim Meyer auf der Heyde (Generalsekretär Deutsches Studentenwerk), Angela Dorn (Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst), Ralf Stobbe (Geschäftsführer Studentenwerk Gießen) und (hinten v.l.n.r.) Dr. Matthias Büger (Mitglied des Hessischen Landtags), Susanne Kraus (Kanzlerin Justus-Liebig-Universität), Frank Steinraths (Mitglied des Hessischen Landtags).

 

12. November 2019
Studentenwerk Potsdam
Wohnheim in Potsdam-Golm eröffnet – Ministerin Münch besichtigt den Neubau
  • Wohnheim für 308 Studierende auf dem Campus Potsdam-Golm eröffnet
  • Dr. Martina Münch (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg) besucht Neubau vor Ort
  • Peter Heiß (Geschäftsführer Studentenwerk Potsdam): „Wir freuen uns, dass wir dieses große Neubauprojekt mit Unterstützung des MWFK realisieren konnten.“

 

Anfang November wurde ein neues Wohnheim auf dem Campus in Potsdam-Golm eröffnet. Mittlerweile wohnen die ersten Studierenden in dem gerade fertiggestellten Bau. Bei einer Tour durch das Wohnheim stellte der Geschäftsführer des Studentenwerks Potsdam, Peter Heiß, das Gebäude mit seinen unterschiedlichen Wohnungstypen vor. Anwesend waren die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Martina Münch, sowie der Vizepräsident für Internationales, Alumni und Fundraising der Universität Potsdam, Prof. Dr. Florian J. Schweigert.

 

Insgesamt bietet der Neubau Wohnplätze für 308 Studierende. Nach dem Abriss der nicht mehr sanierfähigen Häuser 15, 16 und 17 im Jahr 2017 dauerte der Roh- und Innenausbau auf dem gleichen Grundstück nur ca. 2 Jahre. Die Fertigstellung des Außenbereichs ist für das Frühjahr 2020 geplant. Peter Heiß äußert sich zufrieden über das vorläufige Ergebnis: „Wir freuen uns, dass wir dieses große Neubauprojekt realisieren konnten. Für den wachsenden Hochschulstandort Golm ist das ein weiterer wichtiger Meilenstein. Mein Dank gilt allen beteiligten Gewerken sowie den Planern und Architekten, dem engagierten Team des Studentenwerks und selbstverständlich auch dem MWFK. Dank dessen finanzieller Unterstützung konnten wir dieses Projekt erst stemmen.“ Der Bau kostet inklusive der noch fehlenden Außenanlagen voraussichtlich 19 Mio. Euro. Davon stellte das Land 7 Mio. Euro als direkten Zuschuss zur Verfügung, weitere 5,9 Mio. Euro bezog das Studentenwerk vom Land und der ILB als Darlehen.

 

„Der erfolgreiche Neubau darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es für Studierende weiterhin sehr schwierig bleibt, auf dem angespannten Potsdamer Wohnungsmarkt eine bezahlbare Unterkunft zu finden und wir nur etwa 10 % der Studierenden mit Wohnraum versorgen können“, räumt Peter Heiß ein. „Hier müssen Studentenwerk und Land aktiv nach Lösungen suchen, um zukünftig noch mehr Studierenden einen Wohnheimplatz anbieten zu können“, so Heiß weiter.

 

Obwohl der konkrete Fertigstellungstermin erst sehr kurzfristig feststand, lief die Vermietung im Wintersemester gut an. Derzeit sind zwei Drittel der Plätze vergeben, weitere Mietverträge werden noch geschlossen. „Der erste Eindruck zeigt: Die Studierenden fühlen sich wohl in dem neuen Wohnheim. Natürlich ist es vorrangig ein funktionales Gebäude, die Möblierung orientiert sich aber durchaus an aktuellen Trends. Die Zimmer sind im skandinavischen Stil eingerichtet, modern und schlicht zugleich“, berichtet Ronald Ostermann, Leiter der Abteilung Wohnen im Studentenwerk Potsdam.

 

Für das Frühjahr 2020 ist eine offizielle Einweihungsfeier geplant. Dann sollen die Studierenden auf dem Campus, Hochschulbedienstete und auch die Golmer Bevölkerung die Gelegenheit bekommen, das neue Wohnheim kennenzulernen.

27. Oktober 2019
Richtfest für neues Studierendenwohnheim am Campus Sportwissenschaften in Frankfurt am Main
Richtfest für neues Studierendenwohnheim am Campus Sportwissenschaften in Frankfurt am Main

Für den Neubau des Studierendenwohnheims in der Ginnheimer Landstraße 39 a, b, c in Frankfurt am Main haben heute Angela Dorn, Staatsministerin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Stadträtin Elke Sautner, ehrenamtliches Mitglied im Magistrat der Stadt Frankfurt am Main, Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, Kyra Beninga, AStA-Vorsitzende der Goethe-Universität, Prof. Dr. Dieter Postlep, Präsident des Deutschen Studentenwerks sowie Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Studentenwerks Frankfurt am Main gemeinsam mit den beteiligten Firmen das Richtfest gefeiert.

 

Die Fertigstellung ist für das Wintersemester 2020/21 geplant. 297 Studierende können dann dort möblierte Einzelappartements à 20 m² mit eigenem Duschbad und Küchenzeile beziehen, fünf davon sind barrierefrei. Das Haus wird im Passivhausstandard mit einer Photovoltaikanlage erbaut.

 

Ergänzt wird das Angebot durch Gemeinschafts-, Fitness- und Waschmaschinenräume. Die Außenanlagen werden im Kontext der universitären Grün- und Sportanlagen gestaltet, zum Straßenbereich wird ein öffentlich zugänglicher Pocket Park angelegt. Die künftigen Mietpreise liegen bei rund 350 Euro, inklusive aller Nebenkosten.

 

Das Grundstück wurde dem Studentenwerk Frankfurt am Main durch die Goethe-Universität im kostenfreien 99-jährigen Erbbaurecht überlassen.

 

Die voraussichtlichen Projektkosten betragen rund 25,5 Mio. Euro. Die Finanzierung setzt sich zusammen aus einem Landeszuschuss in Höhe von rund 3 Mio. Euro, einem Landesdarlehen in Höhe von rund 3,93 Mio. Euro sowie Zuschussmittel der Stadt Frankfurt aus dem „Frankfurter Programm zur Förderung von Wohnraum für Studierende“ in Höhe von 2,81 Mio. Euro, einem KfW-Darlehen in Höhe von 9,5 Mio. Euro und aus Eigenmitteln des Studentenwerks Frankfurt am Main.

 

Das Wohnheim wird weiteren Raum für den Austausch junger Menschen verschiedenster Nationen bieten und spürbar dazu beitragen, das Angebot an hochschulnahem und preisgünstigem Wohnraum in Frankfurt zu erweitern.

 

Wissenschaftsministerin Angela Dorn: „Das neue Wintersemester hat vor ein paar Tagen begonnen und damit ist auch wieder die Frage nach studentischem Wohnraum akut geworden. Es gibt noch viel zu tun, doch wir sind auf einem guten Weg: So stellen wir mit dem Landesförderprogramm „Studentisches Wohnen“ insgesamt 15 Millionen Euro Zuschussmittel sowie 75 Millionen Euro in Form von zinsgünstigen Darlehen zu attraktiven Bedingungen bereit, um die Finanzierung von Investitionen in studentischen Wohnraum zu erleichtern. Unser gemeinsames Ziel mit den hessischen Studierenden- und Studentenwerken ist es, Wohnraum für Studierende zu sozial verträglichen Mieten anzubieten. Jeder zusätzlich geschaffene Wohnheimplatz für Studierende im umkämpften Markt für kleine Wohnungen im Ballungsraum Rhein-Main ist ein gemeinsamer Erfolg – deswegen freue ich mich über das heutige Richtfest und danke allen, die dazu beitragen, das Projekt zu verwirklichen.“

 

„Die Stadt Frankfurt ist sehr froh, das nach einem turbulenten Beginn mit einem Unwetter, dieses Bauprojekt so zügig verläuft, das zum nächsten Wintersemester Studenten einziehen können. Die 2,81 Mio. Zuschuss der Stadt sind eine gute Investition um den Studierenden bezahlbaren Wohnraum anbieten zu können“, so Elke Sautner, ehrenamtliches Mitglied im Magistrat der Stadt Frankfurt am Main. „Die Stadt wird auch weiterhin alle ihre Möglichkeiten nutzen um die Wohnsituation von Studierenden zu verbessern.“

 

Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, hob hervor: „Bezahlbarer studentischer Wohnraumwird in Frankfurt dringend gebraucht angesichts von fast 3000 Studierenden auf der Warteliste des Studentenwerks. Entscheidend ist daher, dass wir solche Bauprojekte künftig so gestalten, dass tatsächlich die maximal mögliche Zahl an Plätzen gebaut wird. Daher freue ich mich, dass es beim Projekt Ginnheimer Landstraße auf Initiative der Universität gelungen ist, die ursprünglich geplante Zahl von Plätzen fast zu verdoppeln.“

 

„Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein. Mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen, ist eine gesamtstaatliche Herausforderung. Dass hier in Frankfurt am Main auf einen Schlag fast 300 neue Wohnheimplätze geschaffen werden und das Land Hessen und die Stadt Frankfurt beide fördern, ist höchst erfreulich – und sollte Vorbild sein für andere Hochschulstädte.“, so Prof. Dr. Dieter Postlep, Präsident des Deutschen Studentenwerks.

 

Kyra Beninga, Vorsitzende des AStAs der Goethe-Universität erklärt: “Die Fertigstellung von 297 Einzelappartements ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch wird die Situation auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt aufgrund steigender Mietpreise und mangelndem Wohnraum immer prekärer. Damit zügig bezahlbarer Wohnraum entsteht, müssen die Zuschüsse für die Studierendenwerke erhöht und mehr finanzielle Mittel sowie öffentliche Grundstücke für den sozialen Wohnungsbau bereitgestellt werden. Dagegen muss die weitere Privatisierung von öffentlichem Boden gestoppt werden. Der Hochschulstandort Frankfurt darf nicht zum Privileg werden, sondern ein Studium hier muss unabhängig vom Einkommen der Eltern möglich sein.”

 

„Ich bin sehr stolz darauf, gemeinsam mit dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main und der Goethe-Universität dieses Wohnprojekt auf den Weg gebracht zu haben“, unterstrich Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Studentenwerks Frankfurt am Main. „Es reicht aber leider noch nicht - es besteht weiter dringender Handlungsbedarf in Form von ausreichenden Baukostenzuschüssen, geeigneten Grundstücken sowie Anmietobjekten, welche es uns ermöglichen, neuen Wohnraum annähernd zum Bedarfssatz des BAföG von 325 € im Monat zu schaffen. So suchen wir derzeit dringend ein oder mehrere geeignete Grundstücke für weitere Tausend Plätze in Frankfurt am Main und setzen auf die Unterstützung der Stadt Frankfurt am Main.“, so Zündorf. "Frankfurt am Main soll auch für Studierende mit weniger Geld möglich bleiben!".

Foto von links: Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, Prof. Dr. Dieter Postlep, Präsident des Deutschen Studentenwerks, Ministerin Angela Dorn, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Stadträtin Elke Sautner, ehrenamtliches Mitglied im Magistrat der Stadt Frankfurt am Main, Konrad Zündorf, Geschäftsführer Studentenwerk Frankfurt am Main, Kyra Beninga, AStA-Vorsitzende der Goethe-Universität

 

15. Oktober 2019
Studierendenwerk Thüringen
Studentische Wohnanlagen Nordhäuser Straße 78/79 eröffnet

Der neue Wohnkomplex in der Nordhäuser Straße 78 und 79 in Erfurt bietet zum neuen Semester insgesamt 305 Studierenden eine campusnahe Unterkunft. Die Gebäude wurden gemeinsam vom Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, und der Abteilungsleiterin im Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, Christine Hammann, am 16. Oktober feierlich eröffnet. „Die beiden Wohnanlagen tragen dazu bei, modernen, attraktiven Wohnraum zu bezahlbaren Preisen für Studierende anzubieten und damit auch die Attraktivität des Studienstandortes Erfurt zu erhöhen“ erklärt Ralf Schmidt-Röh, Geschäftsführer des Studierendenwerks Thüringen.

Neues Leben in ehemals alten Gebäuden

Das Gebäude der ehemaligen Zahnklinik stand seit 2005 leer und bedurfte umfangreicher Umbau- und Sanierungsarbeiten. Die bisherige Struktur eines Mittelgangs blieb dabei erhalten. Von diesem ausgehend können die Mieterinnen und Mieter ihre Wohneinheiten erreichen. Es wurden Appartements und gemeinschaftliche Wohneinheiten mit zwei bis vier Zimmern für insgesamt 247 Studierende geschaffen, wobei allen ein eigener Sanitärbereich zur Verfügung steht. Die Einrichtung von rollstuhlgerechtem Wohnraum ist möglich. Mehrere Aufzüge und ein barrierefreier Hauseingang sind vorhanden.

Im Gebäude des früheren Blutspendezentrums entstanden Zwei- und Vierzimmer-Wohngemeinschaften für 58 Studierende. Auch in diesem Haus verfügt jedes Zimmer über eine eigene Sanitärzelle. Zur Schaffung der Wohnraumkapazitäten wurden die Grundrisse des Gebäudes verändert und ein Staffelgeschoss aufgebaut. Die Wohnungen sind von außen über neuerrichtete Laubengänge erreichbar.

In beiden Wohnanlagen können mehrere Gemeinschaftsräume als kommunikative Treffpunkte genutzt werden. Des Weiteren stehen Waschmaschinen und Trockner zur Verfügung. Für alle Mieterinnen und Mieter wurde auch ein Fahrradstellplatz errichtet.

Die Kosten für beide Gebäude, einschließlich Grunderwerb, betragen insgesamt 18 Millionen Euro. Dafür haben das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat aus dem Programm „Modellvorhaben nachhaltiger und bezahlbarer Bau von Variowohnungen“ ca. 4,2 Mio. Euro und das TMWWDG über eine Investitionsvereinbarung ca. 5,4 Mio. Euro beigesteuert. Die restlichen Mittel werden vom Studierendenwerk aufgebracht.

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