Aktuelles
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Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
01. September 2019
Studentenwerk Chemnitz-Zwickau
Studentenwerk Chemnitz-Zwickau baut neues Wohnheim in Zwickau

Mit heutigem Datum unterschrieb die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst in Sachsen, Dr. Eva-Maria Stange eine gemeinsame Zielvereinbarung mit den Geschäftsführern der vier sächsischen Studentenwerke. Darin wird u. a. die Verteilung der für 2020 vorgesehenen Investitionszuschüsse von 7 Mio. Euro auf die vier sächsischen Studentenwerke geregelt. Für das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau sind dabei 1,3 Mio. Euro vorgesehen. Davon fördert der Freistaat mit 800.000 Euro die technische Sanierung, Umbau und Erweiterung der Cafeteria in Chemnitz, Reichenhainer Straße. Mit 500.000 Euro unterstützt der Freistaat die Schaffung eines neuen Studentenwohnheimes in Zwickau-Eckersbach als Ersatz für das bisherige, völlig verschlissene Wohnheim in der Makarenkostraße 4/6.

Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange betont: "Ich bin froh, dass mit diesen Investitionszuschüssen erstmals seit vielen Jahren wieder ein Wohnheimneubau realisiert werden kann. Staatsregierung und Landtag haben die Mittel für die vier sächsischen Studentenwerke enorm gesteigert, auch um die bauliche und technische Qualität der Mensen und Wohnheime zu verbessern. Die vorgesehenen Investitionen sind Investitionen in die Anziehungskraft Sachsens als Studienstandort. Besonders für Studierende aus dem Ausland und solche mit geringem Einkommen ist der Wohnheimbau von großer Bedeutung, weil er dafür sorgt, dass sie sich in Hochschulnähe wohl fühlen und gleichzeitig der Wohnungsmarkt im Bereich der kleineren und preisgünstigen Wohnungen entlastet wird."

Für die Geschäftsführerin des Studentenwerks Chemnitz-Zwickau ist insbesondere letzteres ein Meilenstein: "Der Zuschuss für den Neubau bedeutet, dass das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau erstmals seit 19 Jahren wieder Investitionszuschüsse für die Studentenwohnheime erhält. Dabei steht für uns im Vordergrund, unseren Bestand an Wohnheimplätzen zu erhalten, d.h. vor allem bestehende Wohnheime zu sanieren. Im Fall des Wohnheimes Makarenkostraße ist jedoch ein Ersatzneubau wirtschaftlicher. Wir sind sehr dankbar dafür, dass uns der Freistaat bei diesem Vorhaben unterstützt, weil es ohne den Investitionszuschuss nicht möglich wäre, den Studierenden Wohnraum zu studentisch bezahlbaren Mietpreisen anzubieten. Alle vier sächsischen Studentenwerke haben Pläne zur Sanierung bestehender und punktuell auch zur Schaffung neuer Wohnheimplätze in der Schublade, die in den vergangenen Jahren auf Grund fehlender Investitionszuschüsse nicht umgesetzt werden konnten. Deshalb sind es gute Nachrichten, dass das Land Sachsen den Studentenwerken nun wieder Mittel für das studentische Wohnen zur Verfügung stellt."

Die Planung des Neubaus in Zwickau-Eckersbach kann nun beginnen. Mitarbeiterin Samanta Wohlfarth betreut das Wohnheim in der Makarenkostraße und freut sich auf den Neubau: "Wir hoffen, noch 2020 mit dem Bau beginnen und das Wohnheim mit 100-125 Plätzen in zwei bis drei Jahren eröffnen zu können. Das bisherige Wohnheim versprüht noch DDR-Charme, ist nicht mehr zeitgemäß und technisch vollkommen veraltet. In die Planung für den Neubau wollen wir nun verschiedene Wünsche und Vorschläge einbringen, wie das Wohnheim für zeitgemäßes studentisches Wohnen gestaltet werden kann. Wir laden die Zwickauer Studierenden dazu ein, sich daran zu beteiligen."

Der Wohnheimneubau entsteht in direkter Nachbarschaft zum bisherigen Wohnheim, an der Kreuzung Makarenkostraße / Stadionallee, in unmittelbarer Nähe zum WHZ-Campus Scheffelberg. Damit leistet das Studentenwerk auch einen Beitrag zur städtebaulichen Aufwertung des gesamten Gebietes Eckersbach. Das Grundstück gehörte bislang der Stadt Zwickau, die derzeit auf dem bisher als Parkplatz genutzten Gelände Baufreiheit schafft.

Diese Investitionsmaßnahmen werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Foto: Die Hausmeister und Kundenbetreuerinnen des Wohnheims Makarenkostraße 4/6 halten schon einmal provisorisch das Bauschild auf der künftigen Baustelle. v.l.n.r.: Jens Baumgartl, Nicole Rudolph, Martin Stiller, Samanta Wohlfarth und Holger Lorenz

Fotonachweis: Ulf Walther / Studentenwerk Chemnitz-Zwickau

 

 

31. August 2019
Studierendenwerk Hamburg
Modernisierte Wohnanlage Harburg

- Besichtigung mit Wissenschaftssenatorin und Präsident der TUH

- Preisgünstige Wohnangebote wichtiger Faktor für die Internationalisierung des Hochschulstandorts Hamburg


Frisch saniert – Das Studierendenwerk Hamburg hat die Wohnanlage Harburg von der Haustechnik bis zu den Möbeln modernisiert und attraktiven Wohnraum für Studierende geschaffen. Die Wohnanlage bietet 222 Studierenden verschiedener Hochschulen ein Zuhause, darunter 150 internationale Studierende aus 35 Nationen.
Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin, Katharina Fegebank, Prof. Dr. Ed Brinksma, Präsident der TUHH, und Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer Studierendenwerk Hamburg, haben heute gemeinsam die Wohnanlage besucht und sich mit BewohnerInnen über die Bedeutung des Wohnangebots, insbesondere für internationale Studierende, informiert.


Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer Studierendenwerk Hamburg:
„Ich freue mich, dass wir den Studierenden nach der umfassenden Modernisierung ein zeitgemäßes Wohnangebot zu günstigen Mieten bieten können. Rund 68 % der BewohnerInnen der Wohnanlage sind internationale Studierende. Der hohe Anteil spiegelt die besondere Bedeutung des günstigen Wohnangebots für internationale Studierende wider. Deutschland ist bei internationalen Studierenden sehr beliebt und wir unterstützen die Hamburger Hochschulen mit unseren Wohnraumangeboten dabei, ihre Internationalisierungsstrategien erfolgreich umzusetzen.“


Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung:
„Hell, freundlich und top modern - an diesem Ort zu lernen und zu leben macht Spaß und fördert das miteinander. Das ist besonders wichtig für die vielen internationalen Studierenden, die hier ein Zuhause gefunden haben. Damit noch mehr Studierende profitieren können von den Angeboten des Studierendenwerks, erarbeitet der Senat zurzeit ein Konzept, um das Platzangebot erheblich auszuweiten. Bei der Umsetzung wird das Studierendenwerk genauso unterstützt wie bei der Modernisierung des bereits bestehenden Angebotes.“


Prof. Dr. Ed Brinksma, Präsident der Technischen Universität Hamburg:
"Die TUHH ist eine international aufgestellte Universität. Im Rahmen des Wachstums intensivieren wir diese internationale Dimension der TUHH. Daher freue ich mich, dass wir mit dem Wohnangebot sowohl unsere Studierenden unterstützen, als auch die Internationalisierung des Hochschulstandortes Hamburg stärken."

Wohnangebot für internationale Studierende

Die Wohnanlage Harburg ist eine von 25 Wohnanlagen des Studierendenwerks, in denen insgesamt 4360 Studierende, davon rd. 1850 internationaler Studierende aus 116 Ländern (z. B. aus China, Indien, Vietnam, Russland, etc.; s. Grafik im Anhang), ein Zuhause finden. Von den 150 internationalen BewohnerInnen in der Wohnanlage Harburg sind 77 sogenannte Freshmen der Technischen Universität Hamburg, d. h. sie studieren in ihrem ersten Jahr an der Hochschule. Eine Kooperation zwischen dem Studierendenwerk und der TUHH ermöglicht, dass ihnen bereits vor Studienbeginn ein Zimmer in den Wohnanlagen des Studierendenwerks für das erste Studienjahr zugesagt werden kann und so der Start an der TU und in Hamburg erleichtert wird. Für das Programm ist insgesamt ein Kontingent von 180 Plätzen in den Wohnanlagen Harburg, Bunatwiete und Triftstraße reserviert. Jürgen Allemeyer: „Die Sicherheit ein günstiges Zimmer zu Studienbeginn in Hamburg zu haben, ist für Studierende aus dem Ausland von besonderer Bedeutung und kann mit eine Voraussetzung dafür sein, dass sich internationale Studierende für oder gegen ein Studium in Hamburg entscheiden. Auf dem Wohnungsmarkt haben es internationale Studierende schwerer, da sie teilweise über ein geringeres Budget für die Miete verfügen oder ganz einfach noch nicht so vertraut mit dem Hamburger Wohnungsmarkt sind. Auch kann man nicht ausschließen, dass kulturelle und soziale Herkunft die Chancen mit beeinflussen. Umso wichtiger ist es für diese Gruppe, ein günstiges Wohnangebot in einer Wohnanlage des Studierendenwerks zu finden. Das bildet auch die Bewerbungsliste des Studierendenwerks Hamburg ab.“

Der Anteil internationaler BewohnerInnen in den 25 Wohnanlagen liegt bei rd. 47 %. Das Zusammenleben in den Häusern und der Community ist von Vielfalt und Respekt geprägt und bietet die Chance zum interkulturellen Austausch und fördert das gegenseitige Verständnis. Ein weiterer zentraler Aspekt, den internationale BewohnerInnen schätzen, ist die Möglichkeit schneller Kontakte knüpfen zu können. In den Wohnanlagen des Studierendenwerks sorgen 39 TutorInnen dafür, dass sich internationale Studierende willkommen fühlen und schnell in Hamburg und der neuen Community einleben. Die TutorInnen sind internationale und deutsche Studierende und wohnen in der Regel selbst in den Wohnanlagen. Ob bei ganz alltäglichen Fragen, Behördenangelegenheiten oder persönlichen Sorgen, sie sind direkte/r AnsprechpartIn vor Ort, Vertrauensperson und Kummerkasten. Sie organisieren außerdem für internationale und deutsche BewohnerInnen gemeinsame Freizeitaktivitäten, Ausflüge und Events – eine gute Möglichkeit, schnell Anschluss und neue Freunde zu finden. Das Wohnangebot des Studierendenwerks zeichnet zudem die starke Vernetzung mit anderen Service- und Beratungsangeboten des Studierendenwerks aus, wie dem Beratungszentrum Soziales & Internationales – BeSI und dem Beratungszentrum Studienfinanzierung – BeSt. Jürgen Allemeyer: „Um das Studium in Hamburg noch attraktiver und finanzierbar zu machen und Studierende noch stärker unterstützen zu können, plant das Studierendenwerk Hamburg – in Abstimmung mit dem Hamburger Senat – den Ausbau seiner Kapazitäten um ca. 2000 Wohnplätze bis 2030, dies auch in Harburg. Wir wollen zukünftig noch deutlich mehr internationalen Studierenden schon vor Studienbeginn einen Wohnplatz anbieten können.“ Mit ca. 4.360 Plätzen in 25 Wohnanlagen ist das Studierendenwerk Hamburg größter Anbieter möblierten Wohnraums in Hamburg.

29. August 2019
Studierendenwerk Bremen
Mehr studentisches Wohnen in Bremerhaven
Gemeinsame Besichtigung der Baustelle in der Heinrichstraße 34 in Bremerhaven (© Heiko Sandelmann)

Wissenschaftssenatorin Dr. Schilling, die STÄWOG und das Studierendenwerk Bremen unterzeichnen Vereinbarung.

Gemeinsam haben die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, der Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsgesellschaft Bremerhaven mbH (STÄWOG), Sieghard Lückehe, und der Geschäftsführer des Studierendenwerkes Bremen, Hauke Kieschnick, am Donnerstag (29. August) eine Vereinbarung über die „Bereitstellung und Belegung von Wohnheimplätzen“ unterzeichnet.

Aktuell entstehen in der Heinrichstraße 34 im Bremerhavener Goethequartier 26 Wohnheimplätze. Senatorin Schilling zeigte sich erfreut über die Entwicklung: „Mit der Umsetzung des ‚Wissenschaftsplans 2025‘ visieren wir einen Aufwuchs auf 1.000 Studierende an der Hochschule Bremerhaven an. Mit dem sukzessiven Ausbau des studentischen Wohnens in Bremerhaven wollen wir zur Attraktivität und Stärkung des Studienstandorts beitragen. Hier sehen wir die STÄWOG als wichtige Partnerin an unserer Seite.“

Die neue Studierendenwohnanlage ist dabei nur eines der Projekte im Goethequartier. Nach einer umfangreichen Sanierung durch die STÄWOG konnte zum Beispiel im April 2018 das Kreativhaus in der Goethestraße 45 bezogen werden und mit dem Goethe Camp wurde in unmittelbarer Nachbarschaft ein Coworking Space für die Digitalszene in Bremerhaven geschaffen.

„Wir freuen uns über die Kooperation mit dem Studierendenwerk. Mit dem Neubau des Studierendenhauses in Bremerhaven-Lehe wird das Quartier und die Hochschule Bremerhaven gestärkt“, sagte STÄWOG-Geschäftsführer Sieghard Lückehe

Auch Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen, ist zufrieden: "Wir sind beeindruckt vom schnellen Baufortschritt der neuen Studierendenwohnanlage in Bremerhaven. Die Zusammenarbeit mit der STÄWOG läuft ausgezeichnet und wir freuen uns darauf, schon ab dem kommenden Jahr sehr attraktiven und bezahlbaren Wohnraum in Nähe der Hochschule Bremerhaven an die Studierenden vermitteln zu können. Solche Projekte an der richtigen Stelle und mit der passenden Größe sind, neben notwendigen Sanierungsinvestitionen in bestehende Wohnanlagen, die Basis einer sozialen Infrastruktur, durch die für viele Studierende ein Studium überhaupt erst möglich wird.“

 

Fotos: © Heiko Sandelmann

27. August 2019
Studentenwerk Freiberg
Startschuss für neuen studentischen Wohnraum

Studentenwerk Freiberg beginnt die Planungen zur Sanierung des Wohnheimes Heinrich-Heine-Straße 13


Das Studentenwerk Freiberg plant die Sanierung eines weiteren Hauses in der Heinrich-Heine-Straße in Freiberg. „Da sich die beiden Häuser mit den Nummern 11 und 13 direkt gegenüber stehen und eine gemeinsame Freifläche bereits existiert, war die Entscheidung zur Angebotserweiterung an diesem Standort nur logisch.“, so der Geschäftsführer des Freiberger Studentenwerks, Thomas Schmalz. Er ist dankbar dafür, dass sich die Abgeordneten des sächsischen Landtages mit dem laufenden Doppelhaushalt dazu entschlossen haben, die Sanierung sowie den Neubau studentischen Wohnraumes wieder finanziell zu fördern. Ein Wohnheimsanierungsprogramm bestand bereits in den 90er Jahren, mit dessen Hilfe die Erstsanierungen vieler Wohnheime im Freistaat umgesetzt werden konnte.

Mit der Übergabe eines symbolischen Schecks über 100.000 € für die im Jahr 2019 anstehenden Planungsleistungen durch den Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Uwe Gaul an den Geschäftsführer gibt das kleinste sächsische Studentenwerk symbolisch den Startschuss zu diesem Sanierungsprojekt.
Nach der Fertigstellung werden in diesem Haus 77 Studenten ein Zuhause auf Zeit finden. Die Einrichtung soll dabei modern, praktisch und zugleich bezahlbar sein. Dazu sagt Thomas Schmalz: „Wenn wir dieses Haus gänzlich ohne Zuschuss des Freistaates sanieren würden, müssten die Mieten deutlich erhöht werden, da wir verpflichtet sind, Kostendeckung bei der Vermietung von Wohnraum an Studenten zu erreichen.“

Das Gebäude wurde erstmalig im Jahr 1955 durch Studenten der Bergakademie Freiberg bezogen. Jede der damaligen 34 Wohneinheiten bestand aus zwei Zimmern (einem Arbeits- und einem Schlafzimmer) für drei bis vier Mieter. Die Toiletten befanden sich auf dem Gang, Duschen und Waschräume im Keller des Gebäudes. Wegen fehlender Mittel zur Sanierung und diverser Mängel beim Brandschutz wurde der Betrieb des Hauses 2005 eingestellt.


Erste Entwürfe des Innenarchitekten sehen vor, dass fast ausschließlich Einzelappartements entstehen sollen. Der Keller bietet künftig eine ausreichend große Abstellfläche für Fahrräder sowie Sport- und Aufenthaltsräume für die Bewohner.
Das Studentenwerk Freiberg ist der Dienstleister für die Studentinnen und Studenten an den Hochschulstandorten Freiberg und Mittweida. Es betreut derzeit rund 11.000 Studenten und bietet ihnen eine ausgewogene Speisenversorgung, bezahlbaren Wohnraum, die Studienfinanzierung nach dem BAföG sowie zahlreiche Angebote auf sozialem und kulturellem Gebiet.

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