Aktuelles
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Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
10. Februar 2020
Studierendenwerk Paderborn
Studierendenwerk Paderborn – Britenwohnungen werden Studentenwohnheim
Englische Siedlung Paderborn

Das Studierendenwerk Paderborn gibt bekannt, dass 32 Wohnhäuser der Englischen Siedlung Paderborn ab dem 1. April 2020 an studentische WGs vermietet werden. Die Häuser 1 bis 63 (ungerade) liegen an der Uhlandstraße. Reihenendhäuser können von WGs bis zu 4 Personen bezogen werden, Reihenmittelhäuser von bis zu 3 Personen. Die Häuser verfügen jeweils über eine großzügige Gemeinschaftsküche. In den Reihenendhäusern gibt es zusätzlich zu dem Gemeinschaftsduschbad ein separates Gäste-WC. Die Häuser verfügen über Keller und Gärten.
Die BImA hat die Häuser dem Studierendenwerk vorerst bis zum Oktober 2024 übergeben. Zurzeit werden sie durch das Studierendenwerk renoviert. Bei der Vermietung werden die Wohneinheiten jeweils mit Bett, Schreibtisch und Stuhl, gegebenenfalls Regal sowie Wandschrank/Schrank vollmöbliert sein. Eine Internetanbindung ist vorgesehen.
Die Wohnanlage liegt verkehrsgünstig angebunden neben dem Gewerbegebiet Dörener Feld. Die Busanbindung läuft über die Linien 7 und 8. Mit dem Fahrrad oder dem Auto sind Universität sowie KatHO und FHDW in weniger als 15 Minuten zu erreichen.

„Bei der ständig wachsenden Zahl der Studierenden in Paderborn freuen wir uns sehr mit diesen Wohnhäusern weitere Kapazitäten für das studentische Wohnen anbieten zu können. Wohnheime sind absolut notwendig um den angespannten Wohnungsmarkt in Paderborn für alle Bürger zu entlasten.“ Carsten Walther, Geschäftsführer des Studierendenwerks Paderborn verweist darauf, dass die wachsende Zahl an Studienplätzen mit den jungen Menschen für die Stadt ein enormes Innovationspotential bedeutet. Dieses kann aber nur dann für alle Teile der Bevölkerung positiv wirken, wenn entsprechende soziale Infrastrukturen geschaffen werden. 

Ab Dienstag, den 11. Februar 2020 um 14 Uhr, ist die Bewerbung für die WG-Häuser über ein dann freigeschaltetes Formular auf der Internetseite des Studierendenwerks Paderborn möglich.

Bild: Wohnhäuser Uhlandstraße von der Gartenseite und von der Uhlandstraße aus.

15. Dezember 2019
Studierendenwerk Hamburg
Neue Studierendenwohnanlage Neuwiedenthal
Gebäude der Studierendenwohnanlage Neuwiedenthal

Heute können 39 Studierende in ihre Zimmer in der neuen, 26. Wohnanlage des Studierendenwerks in der Cuxhavener Straße 188 einziehen. Das neue Angebot für Studierende ist aus der Weiternutzung einer nicht mehr benötigten Unterbringung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge entstanden.

Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer Studierendenwerk Hamburg: „Mit der Eröffnung der Studierendenwohnanlage Neuwiedenthal nutzen wir erstmals für die Unterbringung von Geflüchteten nicht mehr benötigte Gebäude als Wohnraum für Studierende und können sie so dem Wohnungsmarkt zur Verfügung stellen.“ Die umfassend renovierte Wohnanlage Neuwiedenthal besteht aus drei Gebäuden, in denen WG’s aus insgesamt 39 internationalen Studierenden einziehen. Durch die gute Verkehrsanbindung ist z. B. die TUHH in wenigen Minuten erreichbar. Gleichzeitig ist mit der Fischbeker Heide und dem Wildpark Schwarze Berge die Natur „um’s Eck“.

Möglich wurde die Eröffnung durch die Zusammenarbeit zwischen dem Landesbetrieb Erziehung und Beratung (LEB) und dem Studierendenwerk Hamburg. Nach Renovierung, der Neu-Möblierung von Zimmern und Küchen, dem Einbau neuer Duschen und weiteren vorbereitenden Arbeiten ziehen nun die ersten internationalen Studierenden verschiedener Hamburger Hochschulen ein. Die Studierenden bewohnen jeweils ein WG-Zimmer mit Gemeinschaftsküchen und –bädern. Die Miete beträgt 285 € bis 345 € monatlich (möbliert, brutto (inkl. Wasser, Strom, Heizung), mit vielen Zusatzleistungen. Ab Mitte September 2020 werden die Zimmer an Studierende der TUHH vermietet, um den internationalen „Freshmen“ der TUHH mit einem um 39 Plätze aufgestockten Kontingent mehr Wohnmöglichkeiten zu bieten. Für Service vor Ort sorgen Welcome-TutorInnen und der House Manager, der als erster Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Mit ca. 4.400 Plätzen in 26 Wohnanlagen ist das Studierendenwerk Hamburg größter Anbieter möblierten Wohnraums in Hamburg. In seinen Häusern bietet es Studierenden mehr als nur ein Dach über den Kopf: • Vielfältige Wohnformen für vielfältige Bedürfnisse: 1-Zimmer-Appartments, WGs, Flurgemeinschaften, familienfreundliches Wohnen, behindertengeeignete Zimmer. (Kontingente Internationale Studierende und Azubis)

• Faire und soziale Mieten: ca. 255 € im möblierten Standardzimmer, ca. 300 € in grundlegend sanierten und modernisierten Wohnanlagen, ca. 350 € bis 400 € in neuen Wohnanlagen (brutto, all inclusive mit vielen Zusatzleistungen und schnellem Internet)

• Faire Mietkonditionen, entsprechend der studentischen Lebenswirklichkeit: keine Bürgschaften und Einkommensnachweise, keine Mindestmietdauer, kurze Kündigungsfristen, Möglichkeit des Wiedereinzugs bei Auslandsaufenthalten und Option der Zwischenvermietung bei bspw. studienbedingten Praktika

• Vielzahl an Freizeitangeboten, starke Community: z. B. Party- und Barräume, Lern- und Musikräume, Fitness- und Krafträume, Sporthallen, Billard- und Tischtennisräume Kicker, Kanuverleih, Fahrradwerkstätten, Grillplätze sowie Veranstaltungen

• Service: Hausverwaltung vor Ort, kostenloser Reparaturservice, Welcome-TutorInnen

Auch zukünftig investiert das Studierendenwerk in bezahlbaren Wohnraum für Studierende und Auszubildende, der Ausbau der Kapazitäten in den kommenden Jahren ist geplant. Hierbei werden das Studierendenwerk und damit auch die Studierenden und Auszubildenden von der Stadt Hamburg finanziell unterstützt.

12. November 2019
Studentenwerk Gießen
Neues Wohnheim auf dem Burggelände bietet Platz für 64 THM-Studierende

Das Studentenwerk Gießen hat am Mittwoch in Anwesenheit der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn die Einweihung des Studentenwohnheims „In der Burg“ gefeiert. Auf dem historischen Burggelände in Friedberg entstanden in den vergangenen Monaten durch den Umbau des denkmalgeschützten ehemaligen „Feldwebelbaus“ und den Neubau auf der benachbarten „Ritterwiese“ insgesamt 64 Wohnheimplätze für Studierende der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM). Die Einzelapartments sind zwischen 13 und 23 Quadratmetern groß, verfügen über eine Pantry-Küche mit 2er-Induktionskochfeld, Kühlschrank, Spülbecken und Schränken zur Aufbewahrung sowie ein eigenes Bad und werden vollmöbliert vermietet. Die Warmmiete inkl. Internet-Anschluss beträgt je nach Apartmentgröße zwischen 295 und 380 Euro. Die Kosten für die beiden Baumaßnahmen liegen bei insgesamt 6,2 Millionen Euro.

Ralf Stobbe, Geschäftsführer des Studentenwerks Gießen, dankte Staatsministerin Dorn explizit für die Unterstützung bei diesem Bauvorhaben, das durch die Übertragung der Liegenschaft „In der Burg 15“ im Erbbaurecht durch das Ministerium überhaupt erst möglich geworden war. Stobbe hob in seinem Grußwort die besonderen Gegebenheiten des Areals hervor, die während den Sanierungs- und Umbaumaßnahmen eine enge Abstimmung mit der Denkmalpflege erforderten. „Mit dem Umbau des alten Feldwebelbaus und einem ins Ensemble passenden Neubau haben wir hier auf historischem Boden attraktive Wohnheimplätze geschaffen, die Studierenden der THM künftig ein Zuhause während ihrer Hochschulzeit bieten – und das sogar mit Turmblick.“ Den gestiegenen Bedarf an bezahlbarem, campusnahem Wohnraum müsse man mit vereinten Kräften decken, um Studierenden nicht nur buchstäblich ein Dach über dem Kopf bieten zu können, sondern ihnen in Wohnheimen vielmehr auch „soziale Ankerpunkte“ in ihrem Studentenleben zu bieten, wo sie sich mit Kommilitonen unterschiedlicher sozialer, kultureller und geografischer Herkunft treffen könnten. Außerdem betonte Stobbe, dass das Studentenwerk weiterhin plane, eine Unterbringungsquote in Wohnheimen von 10% gemessen an der Studierendenzahl zu erreichen. „Angesichts kontinuierlich hoher Studierendenzahlen ist es für uns sehr wichtig, das Angebot an studentischem Wohnraum zu erweitern, um den Bedarf decken zu können. Mit der heutigen Einweihung des Wohnheims gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Erreichung dieses Ziels“.

Die hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn, beglückwünschte das Studentenwerk Gießen: „Durch die Bereitstellung des Landesgrundstückes auf dem Burggelände und die Bereitschaft des Studentenwerkes, an diesem traditionsreichen und zentralen Standort zu investieren, konnten 64 moderne und attraktive Wohnheimplätze für Studierende geschaffen und somit das Angebot für bezahlbaren studentischen Wohnraum am Standort Friedberg verbessert werden. Durch solche Investitionen liegen wir an der Spitze: Mit mehr als 13 Prozent hatten wir in Hessen im Zeitraum von 2013 bis 2018 bundesweit den höchsten Anstieg an Wohnheimplätzen. Diesen Wert konnten wir dieses Jahr noch einmal auf 19 Prozent steigern.“

Die THM, für deren Studierende die Wohnanlage gebaut wurde, ist inzwischen die drittgrößte Hochschule für angewandte Wissenschaften in Deutschland, auch viele internationale Studierende sind dort immatrikuliert. Präsident Prof. Dr. Matthias Willems dankte dem Studentenwerk in seinem Grußwort dafür, mit dem Wohnheim auch den Standort Friedberg weiter zu unterstützen: „In den vergangenen 20 Jahren ist die Zahl der Studentinnen und Studenten in Friedberg von 1.700 auf 5.800 gestiegen. Über den neu entstandenen modernen Wohnraum freuen wir uns deshalb ganz besonders.“

Die Verwaltungsratsvorsitzende des Studentenwerks und Kanzlerin der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) Susanne Kraus betonte in ihrem Grußwort die Wichtigkeit des Studentischen Wohnens insgesamt, das eine „starke Säule im Portfolio des Studentenwerks“ darstelle und in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll. Im vergangenen Wintersemester fanden im Schnitt 6,1 % der Studierenden von JLU, THM und der Hochschule Fulda einen Wohnheimplatz beim Studentenwerk. Die Hochschulen seien in den vergangenen Jahren enorm gewachsen, da sei es für das Studentenwerk wichtig, mitzuwachsen.

Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, in welchem die 57 Studenten- und Studierendenwerke Deutschlands zusammengeschlossen sind, betonte in seinem Grußwort, wie wichtig staatliche Förderung beim Neubau und Erhalt von bezahlbarem Wohnraum für Studierende ist. Die Zahl der staatlich geförderten Studienplätze sei seit dem Jahr 2008 um 48% gestiegen, die Zahl der staatlich geförderten Wohnheimplätze hingegen nur um 8%. „Diese Schere darf nicht noch weiter auseinandergehen! Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Bezahlbarer Wohnraum, das ist nicht nur Privatsache. Das ist eine gesamtstaatliche Aufgabe.“

Der Einladung des Studentenwerks gefolgt waren auch zahlreiche Anrainer des Burggeländes, um sich über die Baumaßnahmen zu informieren. Bei einem anschließenden Rundgang durchs Wohnheim und die Burganlage bestand die Gelegenheit, einen Blick in die Apartments zu werfen und den naheliegenden Adolfsturm zu besteigen, um einen Blick von oben auf die gesamte Anlage zu werfen.

Begingen zusammen mit dem Studentenwerk die feierliche Einweihung des neuen Wohnheims „In der Burg“ (vorne v.l.n.r.): Prof. Dr. Matthias Willems (Präsident Technische Hochschule Mittelhessen), Achim Meyer auf der Heyde (Generalsekretär Deutsches Studentenwerk), Angela Dorn (Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst), Ralf Stobbe (Geschäftsführer Studentenwerk Gießen) und (hinten v.l.n.r.) Dr. Matthias Büger (Mitglied des Hessischen Landtags), Susanne Kraus (Kanzlerin Justus-Liebig-Universität), Frank Steinraths (Mitglied des Hessischen Landtags).

 

12. November 2019
Studentenwerk Potsdam
Wohnheim in Potsdam-Golm eröffnet – Ministerin Münch besichtigt den Neubau
  • Wohnheim für 308 Studierende auf dem Campus Potsdam-Golm eröffnet
  • Dr. Martina Münch (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg) besucht Neubau vor Ort
  • Peter Heiß (Geschäftsführer Studentenwerk Potsdam): „Wir freuen uns, dass wir dieses große Neubauprojekt mit Unterstützung des MWFK realisieren konnten.“

 

Anfang November wurde ein neues Wohnheim auf dem Campus in Potsdam-Golm eröffnet. Mittlerweile wohnen die ersten Studierenden in dem gerade fertiggestellten Bau. Bei einer Tour durch das Wohnheim stellte der Geschäftsführer des Studentenwerks Potsdam, Peter Heiß, das Gebäude mit seinen unterschiedlichen Wohnungstypen vor. Anwesend waren die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Martina Münch, sowie der Vizepräsident für Internationales, Alumni und Fundraising der Universität Potsdam, Prof. Dr. Florian J. Schweigert.

 

Insgesamt bietet der Neubau Wohnplätze für 308 Studierende. Nach dem Abriss der nicht mehr sanierfähigen Häuser 15, 16 und 17 im Jahr 2017 dauerte der Roh- und Innenausbau auf dem gleichen Grundstück nur ca. 2 Jahre. Die Fertigstellung des Außenbereichs ist für das Frühjahr 2020 geplant. Peter Heiß äußert sich zufrieden über das vorläufige Ergebnis: „Wir freuen uns, dass wir dieses große Neubauprojekt realisieren konnten. Für den wachsenden Hochschulstandort Golm ist das ein weiterer wichtiger Meilenstein. Mein Dank gilt allen beteiligten Gewerken sowie den Planern und Architekten, dem engagierten Team des Studentenwerks und selbstverständlich auch dem MWFK. Dank dessen finanzieller Unterstützung konnten wir dieses Projekt erst stemmen.“ Der Bau kostet inklusive der noch fehlenden Außenanlagen voraussichtlich 19 Mio. Euro. Davon stellte das Land 7 Mio. Euro als direkten Zuschuss zur Verfügung, weitere 5,9 Mio. Euro bezog das Studentenwerk vom Land und der ILB als Darlehen.

 

„Der erfolgreiche Neubau darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es für Studierende weiterhin sehr schwierig bleibt, auf dem angespannten Potsdamer Wohnungsmarkt eine bezahlbare Unterkunft zu finden und wir nur etwa 10 % der Studierenden mit Wohnraum versorgen können“, räumt Peter Heiß ein. „Hier müssen Studentenwerk und Land aktiv nach Lösungen suchen, um zukünftig noch mehr Studierenden einen Wohnheimplatz anbieten zu können“, so Heiß weiter.

 

Obwohl der konkrete Fertigstellungstermin erst sehr kurzfristig feststand, lief die Vermietung im Wintersemester gut an. Derzeit sind zwei Drittel der Plätze vergeben, weitere Mietverträge werden noch geschlossen. „Der erste Eindruck zeigt: Die Studierenden fühlen sich wohl in dem neuen Wohnheim. Natürlich ist es vorrangig ein funktionales Gebäude, die Möblierung orientiert sich aber durchaus an aktuellen Trends. Die Zimmer sind im skandinavischen Stil eingerichtet, modern und schlicht zugleich“, berichtet Ronald Ostermann, Leiter der Abteilung Wohnen im Studentenwerk Potsdam.

 

Für das Frühjahr 2020 ist eine offizielle Einweihungsfeier geplant. Dann sollen die Studierenden auf dem Campus, Hochschulbedienstete und auch die Golmer Bevölkerung die Gelegenheit bekommen, das neue Wohnheim kennenzulernen.

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