Aktuelles
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Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
08. August 2019
Studentenwerk Potsdam
Feierliche Grundsteinlegung für neue studentische Wohnanlage in Wildau

Der Grundstein für eine neue studentische Wohnanlage auf dem Hochschulcampus in Wildau ist gelegt. Das Studentenwerk Potsdam feierte heute den offiziellen Baubeginn im Beisein von Dr. Martina Münch (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg), Prof. Dr. Ulrike Tippe (Präsidentin der Technischen Hochschule Wildau) sowie Ilja Weikum (ehemaliges Mitglied des Studierendenrates und Studierendenparlamentes). Während des Festakts bestückten die Gäste eine Zeitkapsel, die im Rahmen der Bauarbeiten in das Mauerwerk eingelassen wird. Mit der voraussichtlichen Fertigstellung im Wintersemester 2020/21 entstehen 117 zusätzliche Wohnplätze für Studierende.

„In einer rasant wachsenden Stadt wie Wildau haben es die Studierenden besonders schwer unterzukommen“, bemerkt Peter Heiß, Geschäftsführer des Studentenwerks Potsdam. Bislang kann das Studentenwerk am Hochschulstandort Wildau nur 9 % der Studierenden mit einer günstigen Bleibe versorgen. Das ist noch unter dem Bundesdurchschnitt von 10 %.

Peter Heiß weiter: „Wir freuen uns sehr darüber, dass mit dem heutigen Tag, dank einer Vollfinanzierung des Landes, der Grundstein für zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum gelegt wurde. Gleichzeitig werden wir uns nicht darauf ausruhen können. Schon jetzt kommen 56 % unserer Mieter*innen aus aller Welt. Eine so internationale Hochschule wie die TH Wildau wird auch in Zukunft, gerade für ihre Studierenden aus dem Ausland, auf solch preisgünstigen Wohnraum angewiesen sein. Denn diese Gruppe hat es auf dem ohnehin angespannten Wohnungsmarkt noch mal schwerer.“

Der ca. 9,5 Mio. Euro teure viergeschossige Neubau wird gegenüber der 2012 fertiggestellten Wohnanlage am Hochschulring entstehen, in der bereits 97 Studierende wohnen. Neben Ein-Zimmer-Apartments mit integrierter Küchenzeile und Bad sind auch 2er-WGs geplant. Wie schon im jüngsten Wohnheimneubau auf dem Campus der Universität Potsdam sind auch bei diesem Bauprojekt Zweibettzimmer vorgesehen, bei denen sich zwei Studierende ein Zimmer teilen. Das Studentenwerk Potsdam geht diesen Schritt, um auf dem angespannten Wohnungsmarkt wenigstens einige studentische Wohnplätze mehr anbieten zu können.

Über das Studentenwerk Potsdam

Das Studentenwerk Potsdam ist ein moderner, leistungsstarker Dienstleister. Es sorgt für die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Belange von über 30.000 Studierenden der Universität Potsdam, der Fachhochschule Potsdam, der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, der Technischen Hochschule Brandenburg sowie der Technischen Hochschule Wildau.

Zu den wesentlichen Aufgaben gehören die Bereitstellung von preiswertem Essen in den Mensen und Cafeterien, kostengünstigem Wohnraum mit derzeit 2.866 Bettplätzen in den studentischen Wohnanlagen sowie die Durchführung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG). Zudem bietet das Studentenwerk Potsdam soziale sowie psychotherapeutische Beratung an, vermittelt Studierendenjobs und fördert studentische Kulturprojekte. Dabei orientiert es sich an den Wünschen und Bedürfnissen seiner Studierenden, um die entsprechenden Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium zu schaffen.

Aktuelle Informationen zum Studentenwerk Potsdam:
www.studentenwerk-potsdam.de

www.facebook.com/Studentenwerk.Potsdam

https://www.instagram.com/studentenwerk_potsdam/

 

06. August 2019
Studentenwerk Frankfurt
Al-Wazir übergibt Förderbescheide für Wohnheim in Frankfurt

06.08.2019

6,9 MIO. EURO FÜR STUDENTISCHES WOHNEN Am Campus des Instituts für Sportwissenschaften der Goethe-Universität in Frankfurt entsteht ein neues Wohnheim für 297 Studierende. Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir übergab am Dienstag die Förderbescheide über rund 6,9 Millionen Euro aus dem Landesprogramm „Studentisches Wohnen".

Wie in allen Hochschulstädten besteht auch in Frankfurt ein hoher Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. „Mit unserem Förderprogramm setzen wir genau hier an“, erklärte Al-Wazir. „In Frankfurt unterstützen wir ein Bauvorhaben für bezahlbare Unterkünfte in Hochschulnähe.“

In der Ginnheimer Landstraße werden den Studierenden Appartements mit Wohnflächen von rund 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen, insgesamt werden rund 5.700 Quadratmeter Wohnraum gefördert. Das Gebäude wird im Passivhausstandard mit einer Photovoltaikanlage gebaut und soll im Frühjahr 2020 bezugsfertig sein. Die Appartements sind mit Duschbad und Küchenzeile ausgestattet, fünf davon sind barrierefrei. Die Anfangsmieten sollen bei 10,50 Euro pro Quadratmeter liegen.

„In den vergangenen Jahren haben wir über 1.000 Wohnheimplätze gebaut oder angemietet“, erklärte Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Verwaltungsratsvorsitzender des Studentenwerks und Vizepräsident der Goethe-Universität. „Bei mehr als 60.000 Studierenden in Frankfurt müssen wir jedoch noch viel tun, um jedem 10. Studierenden einen Platz in einem öffentlichen Wohnheim zur Verfügung zu stellen. Der Neubau am sportwissenschaftlichen Campus der Goethe-Universität ist ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung, den ich sehr begrüße.“ Er dankte für die bisher gewährte tatkräftige Unterstützung aller Beteiligten und Unterstützern, dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt. „Dennoch besteht weiterhin ein dringender Handlungsbedarf in Form von ausreichenden Baukostenzuschüssen, geeigneten Grundstücken sowie Anmietobjekten.“

In der letzten Legislaturperiode hatte die Landesregierung das Hessische Wohnraumfördergesetz geändert und dadurch die Möglichkeit geschaffen, auf Basis der Regelungen der sozialen Wohnraumförderung studentisches Wohnen gezielt zu fördern.

Al-Wazir dankte dem Bauherrn Studentenwerk Frankfurt und verwies auf die besondere Knappheit sozialen Wohnraums: „In den nächsten Jahren ist die soziale Wohnraumförderung eine unserer größten Aufgaben“, betonte der Minister. „Unser Ziel ist, dass Jede und Jeder in Hessen eine Wohnung zu einem angemessenen Preis finden kann.“

„Die Landesregierung hat in den vergangenen Jahren bereits Maßnahmen ergriffen, um bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum zu unterstützen. Wir werden die Mittel für den sozialen Wohnungsbau nochmals steigern, und zwar auf 2,2 Mrd. Euro bis 2024. Noch nie gab es in Hessen mehr Geld für gefördertes Wohnen."

Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen vom 06.08.2019

27. Mai 2019
Studierendenwerk Essen-Duisburg
Studierendenwohnheim in Altenessen: Studierendenwerk schließt Sanierung ab

Studierende in Essen können ab sofort in ein frisch saniertes Wohnheim im Niehusmannskamp 15-19 im Stadtteil Altenessen ziehen. Das Studierendenwerk Essen-Duisburg hat das Haus mit 111 Plätzen von Dezember 2017 bis Mai 2019 für 8 Mio. € kernsaniert.

Insgesamt 79 Einzelapartments und 16 Doppelapartments bietet das Wohnheim, welches zu den größten des STUDIERENDENWERKS gehört und aus drei miteinander verbundenen Häusern besteht.

Die Zimmer sind zwischen 18 und 23 m² groß und werden möbliert vermietet. Die Miete liegt zwischen 227,00 € für ein Zimmer in einer 2-er WG und 405,00 € für ein Einzelapartment. Kosten für Strom, Wasser, Telefon- und Internetanschluss sind bereits im Mietpreis enthalten.

Außerdem bietet das Wohnheim Gemeinschaftsräume und einen Innenhof mit Grillplatz für Freizeitaktivitäten. Die Entfernung zum Campus der Universität Duisburg-Essen (UDE) beträgt 2,5 km.

Optimierung der Wohnungs- und Raumaufteilung

Das Wohnheim wurde im Jahr 1985 errichtet und nun erstmalig saniert. Neben der Fassade hat das STUDIERENDENWERK Innenwände, Türen, Fenster, Bäder, Küchen, Keller sowie die Haustechnik inkl. Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert. Auch die Raumaufteilung konnte durch die Sanierung optimiert werden: Einige der früheren Doppelapartments wurden zu Einzelapartments und die ehemaligen Dachterrassen in Wohnungen umfunktioniert. So konnten drei zusätzliche Wohnungen entstehen.

Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 8 Mio. €. Davon stellte das Land Nordrhein-Westfalen dem STUDIERENDENWERK 3,4 Mio. € zur Verfügung.

Wohnungssituation für Studierende in Essen

Das STUDIERENDENWERK verfügt über insgesamt neun Wohnheime mit rund 1.500 Plätzen im Essener Stadtgebiet. In der Regel kann jeder Bewerberin oder jedem Bewerber ein Platz im Wohnheim angeboten werden; es werden keine langen Wartelisten geführt.

Dennoch unterstützt das Studierendenwerk Essen-Duisburg die bundesweite Kampagne „Kopf braucht Dach“. Die Studenten- und Studierendenwerke werben damit bei der Politik auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene um mehr Unterstützung beim Neubau und bei der Sanierung ihrer Wohnheime. Schon seit längerem fordern die Studierendenwerke einen gemeinsamen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt für Neubau und Sanierung von Wohnheimen. Mehr dazu: www.mein-studentenwohnheim.de

Bildmaterial zu dieser Pressemitteilung finden Sie unter www.stw-edu.de/presse/mediathek.

 

 

15. Mai 2019
Studierendenwerk Bielefeld
Studierendenwerk Bielefeld: neue, moderne Wohnanlage eingeweiht

14 Monate nach der Grundsteinlegung konnte das Studierendenwerk die planmäßige Eröffnung des ersten Hauses der Wohnanlage „Stennerstraße“ feiern. Am selben Platz stand bereits seit 1973 eine Studentenwohnanlage, die nach intensiven Abwägungsprozessen Anfang 2018 aufwändig abgerissen wurde, und so Platz für einen Neubau machte. Gefördert wird das Projekt nach den Wohnraumförderungsbestimmungen zur Standortaufbereitung und den Studierendenwohnheimbestimmungen NRW mit einem Darlehen der NRW.Bank. Die Gesamtinvestition beträgt ca. 20 Millionen Euro. Jetzt stehen fünf moderne Einzelgebäude auf dem Gelände, für insgesamt 235 Studierende, in 163 Einzelapartments, 33 Zweier-Wohnungen und zwei Dreier-WGs. Die Apartments sind komplett möbliert, die Zweier- und Dreier-Wohnungen sind mit einer Küche, Tisch und Stühlen sowie einem Schrank pro Zimmer ausgestattet. Die Wärmeversorgung der Fußbodenheizung erfolgt durch zwei Wärmepumpen, die sich aus 31 Erdwärmesonden speisen. Für Spitzen gibt es einen Gasbrennwertkessel. Die Warmwasserversorgung erfolgt durch den Gasbrennwertkessel und Solarkollektoren. Das erste Gebäude, Haus Nummer 5, mit 88 Wohnplätzen, konnte bereits Anfang Mai bezogen werden.

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