Aktuelles
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Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
27. Mai 2019
Studierendenwerk Essen-Duisburg
Studierendenwohnheim in Altenessen: Studierendenwerk schließt Sanierung ab

Studierende in Essen können ab sofort in ein frisch saniertes Wohnheim im Niehusmannskamp 15-19 im Stadtteil Altenessen ziehen. Das Studierendenwerk Essen-Duisburg hat das Haus mit 111 Plätzen von Dezember 2017 bis Mai 2019 für 8 Mio. € kernsaniert.

Insgesamt 79 Einzelapartments und 16 Doppelapartments bietet das Wohnheim, welches zu den größten des STUDIERENDENWERKS gehört und aus drei miteinander verbundenen Häusern besteht.

Die Zimmer sind zwischen 18 und 23 m² groß und werden möbliert vermietet. Die Miete liegt zwischen 227,00 € für ein Zimmer in einer 2-er WG und 405,00 € für ein Einzelapartment. Kosten für Strom, Wasser, Telefon- und Internetanschluss sind bereits im Mietpreis enthalten.

Außerdem bietet das Wohnheim Gemeinschaftsräume und einen Innenhof mit Grillplatz für Freizeitaktivitäten. Die Entfernung zum Campus der Universität Duisburg-Essen (UDE) beträgt 2,5 km.

Optimierung der Wohnungs- und Raumaufteilung

Das Wohnheim wurde im Jahr 1985 errichtet und nun erstmalig saniert. Neben der Fassade hat das STUDIERENDENWERK Innenwände, Türen, Fenster, Bäder, Küchen, Keller sowie die Haustechnik inkl. Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert. Auch die Raumaufteilung konnte durch die Sanierung optimiert werden: Einige der früheren Doppelapartments wurden zu Einzelapartments und die ehemaligen Dachterrassen in Wohnungen umfunktioniert. So konnten drei zusätzliche Wohnungen entstehen.

Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 8 Mio. €. Davon stellte das Land Nordrhein-Westfalen dem STUDIERENDENWERK 3,4 Mio. € zur Verfügung.

Wohnungssituation für Studierende in Essen

Das STUDIERENDENWERK verfügt über insgesamt neun Wohnheime mit rund 1.500 Plätzen im Essener Stadtgebiet. In der Regel kann jeder Bewerberin oder jedem Bewerber ein Platz im Wohnheim angeboten werden; es werden keine langen Wartelisten geführt.

Dennoch unterstützt das Studierendenwerk Essen-Duisburg die bundesweite Kampagne „Kopf braucht Dach“. Die Studenten- und Studierendenwerke werben damit bei der Politik auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene um mehr Unterstützung beim Neubau und bei der Sanierung ihrer Wohnheime. Schon seit längerem fordern die Studierendenwerke einen gemeinsamen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt für Neubau und Sanierung von Wohnheimen. Mehr dazu: www.mein-studentenwohnheim.de

Bildmaterial zu dieser Pressemitteilung finden Sie unter www.stw-edu.de/presse/mediathek.

 

 

15. Mai 2019
Studierendenwerk Bielefeld
Studierendenwerk Bielefeld: neue, moderne Wohnanlage eingeweiht

14 Monate nach der Grundsteinlegung konnte das Studierendenwerk die planmäßige Eröffnung des ersten Hauses der Wohnanlage „Stennerstraße“ feiern. Am selben Platz stand bereits seit 1973 eine Studentenwohnanlage, die nach intensiven Abwägungsprozessen Anfang 2018 aufwändig abgerissen wurde, und so Platz für einen Neubau machte. Gefördert wird das Projekt nach den Wohnraumförderungsbestimmungen zur Standortaufbereitung und den Studierendenwohnheimbestimmungen NRW mit einem Darlehen der NRW.Bank. Die Gesamtinvestition beträgt ca. 20 Millionen Euro. Jetzt stehen fünf moderne Einzelgebäude auf dem Gelände, für insgesamt 235 Studierende, in 163 Einzelapartments, 33 Zweier-Wohnungen und zwei Dreier-WGs. Die Apartments sind komplett möbliert, die Zweier- und Dreier-Wohnungen sind mit einer Küche, Tisch und Stühlen sowie einem Schrank pro Zimmer ausgestattet. Die Wärmeversorgung der Fußbodenheizung erfolgt durch zwei Wärmepumpen, die sich aus 31 Erdwärmesonden speisen. Für Spitzen gibt es einen Gasbrennwertkessel. Die Warmwasserversorgung erfolgt durch den Gasbrennwertkessel und Solarkollektoren. Das erste Gebäude, Haus Nummer 5, mit 88 Wohnplätzen, konnte bereits Anfang Mai bezogen werden.

13. Mai 2019
Studentenwerk Würzburg
Studentenwerk Würzburg eröffnet Wohnheim in der Niederwerrner Straße

Über drei Jahre haben die umfangreichen Sanierungsarbeiten des früheren Kasernengebäudes auf dem ehemaligen Areal der Ledward Kaserne in Schweinfurt gedauert. So wurden unter anderem alle Elektro- und Sanitäranlagen erneuert, moderne Datenleitungen gelegt, die Fassaden renoviert und die Dachdeckung auf den neuesten Stand gebracht. Durch den Dachausbau konnten sogar noch mehr Wohneinheiten als zuvor geschaffen werden. Kurz nach Beginn des laufenden Sommersemesters war es dann soweit: Das Studentenwohnheim in der Niederwerrner Straße 96 ist am Montag, 13. Mai 2019 feierlich eröffnet worden.

Mit insgesamt 108 Wohneinheiten bietet das Wohnheim des Studentenwerks Würzburg ein modernes und komfortables Zuhause während des Studiums. Die Bewohner können im neuen Wohnheim in WGs wohnen, aber auch Einzelzimmer oder Doppelappartements beziehen. Zusätzlich wurden Fahrradräume, ein Gemeinschafts-, ein Tischtennis- und sogar ein Fitnessraum eingebaut. Der große, schön begrünte Innenhof lädt die Bewohner zum Verweilen ein. Praktisch ist zudem, dass sich das Studentenwohnheim unweit des i-Campus der FHWS befindet - dieser kann somit bequem zu Fuß oder mit dem Rad erreicht werden. Mehrere Busse, die in unmittelbarer Nähe des Wohnheims halten, fahren in die Schweinfurter Innenstadt.

Trotz Komfort und besonderer Ausstattung bleibt das Wohnheim mit einer durchschnittlichen Warmmiete (inkl. Internet) von 330 €  im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten auf dem freien Wohnungsmarkt für Studierende erschwinglich - dank der Unterstützung durch das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und der Stadt Schweinfurt ist das möglich. „Ohne die großzügige Wohnheimförderung des Freistaats wären viele unserer Wohnheimprojekte nicht oder nur mit erheblich höheren Mieten für die Studierenden realisierbar“, so Michael Ullrich, Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg.

Dass in der Niederwerrner Straße 96 ausschließlich internationale Studierende wohnen, ist eine weitere Besonderheit. Rund 30% der Studierenden in Schweinfurt, also 860 von knapp 2.900 Studierenden, sind internationale Studierende, die dringend auf Wohnheimplätze angewiesen sind, da sie nur sehr schwer eine Wohnung auf dem privaten Wohnungsmarkt finden. „Im Zuge des weiteren Ausbaus des i-Campus werden wir, die Hochschule, die Stadt Schweinfurt und das Studentenwerk Würzburg, uns deshalb gemeinsam stärker damit beschäftigen müssen, den Studierenden auch außerhalb der Hochschule Freizeit- und Kulturangebote zu bieten und Informations- und Betreuungskapazitäten auszubauen“, so Michael Ullrich weiter. Die Situation stelle eine interessante, aber auch anspruchsvolle Integrations- und Eingewöhnungsaufgabe für die Betreiber dar. So unterstrich Ullrich, wie wichtig finanzielle Unterstützungen im Bereich der Sozial- und Rechtsberatung sowie in der Psychotherapeutischen Beratung seien. „Bisher erhalten wir im Gegensatz zu den Hochschulen dafür keinerlei Fördermittel“, appellierte er an den anwesenden Bayerischen Staatsminister Bernd Sibler. Als ersten Schritt in die richtige Richtung schlug Ullrich daher vor, dass die Betriebskosten der Mensen künftig nicht zu Lasten der Studentenwerke gehen, sondern von den Hochschulen übernommen werden sollten. Dies würde die Studentenwerke entlasten und dabei unterstützen, auch weitere Studentenwohnheime zu bauen und die dringend notwendigen Betreuungs- und Beratungskapazitäten auszubauen, ohne noch stärker die Studierenden durch hohe Grundbeiträge zu belasten.

Foto: Freuen sich über Wohnraum für Studierende: Wissenschaftsminister Bernd Sibler, DSW-Vizepräsidentin Prof. Dr. Andrea Klug und Sebastian Remelé, Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt.

 

29. April 2019
Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz
STWNO weiht neue Wohnanlage in Regensburg ein

In der Dr.-Gessler-Straße 1 in Regensburg-Königswiesen eröffnet das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz nach dreijähriger Sanierung eine öffentlich geförderte Wohnanlage. Aus 169 kleinen Zimmern mit 9 m² sind 190 moderne Wohneinheiten entstanden: 184 Einzelapartments und drei Dubletten für Paare oder Studierende mit Kind. Zusätzlich gibt es zwei neue Musikübungsräume und einen Wasch- und Trockenraum. Ein zentral gelegenes Treppenhaus erschließt die Gebäudeteile der verwinkelten Wohnanlage. Zur Neugestaltung des Treppenhauses hat das Studentenwerk in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Bildenden Künstler Niederbayern/Oberpfalz einen Kunstwettbewerb ausgeschrieben, den der Künstler Jürgen Böhm für sich entscheiden konnte. Die 1977 errichtete Wohnanlage in der Dr.-Gessler-Straße besteht aus vier Häusern und bietet insgesamt 529 Wohnplätze für Studierende.

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