Aktuelles
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Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
23. Juli 2018
Studentenwerk Frankfurt
Studentenwerk Frankfurt am Main investiert in den Bau und die Sanierung von 2.600 studentischen Wohneinheiten
Die Zahl der Studierenden an den staatlichen Hochschulen im Rhein-Main-Gebiet stieg in den vergangenen zehn Jahren um 50 % auf nahezu 80.000 – mit voraussichtlich weiter steigender Tendenz. Heiß gelaufene Wohnungsmärkte, rasant steigende Mieten sowie Vorbehalte der Vermieter gegenüber Studierenden insbesondere internationalen Studierenden erschweren die Suche nach bezahlbarem, hochschulnahem Wohnraum drastisch. Die Nachfrage nach Wohnheimplätzen ist enorm. Das Studentenwerk Frankfurt am Main konnte in den letzten 5 Jahren 40,66 Mio. EUR investieren und 618 Wohneinheiten bauen. Weitere zusätzliche 532 Plätze wurden seit 2013 angemietet. Dank des Engagements des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt am Main durch die Bereitstellung von Fördermitteln, Darlehen und der Überlassung von Grundstücken im Erbbaurecht konnten diese Projekte realisiert werden. Dennoch können derzeit nur 7 % der Studierenden in einem öffentlich geförderten Wohnheim mit günstigen Mieten des Studentenwerks Frankfurt am Main oder eines anderen Trägers unterkommen. Das bundesweite Versorgungsniveau in anderen Hochschulstädten liegt jedoch bei durchschnittlich 10 % und stellt das Minimum einer sachgerechten Wohnraumversorgung für Studierende dar. Anstelle der notwendigen 8.000 Wohneinheiten bietet Frankfurt am Main und das Rhein-Main-Gebiet gegenwärtig lediglich rund 5.500 Plätze, so dass eine Versorgungslücke von mindestens 2.500 Plätzen festzustellen ist.
05. Juli 2018
Studentenwerk Potsdam
Feierliche Grundsteinlegung für neue studentische Wohnanlage in Potsdam-Golm
Auf dem Universitätscampus in Potsdam-Golm wurde heute der offizielle Grundstein für eine neue studentische Wohnanlage gelegt. Höhe-punkt war das Versenken der Zeitkapsel durch Dr. Martina Münch (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg), Christian Görke (Finanzminister des Landes Brandenburg), Kilian Binder (studentisches Mitglied des Senats der Universität Potsdam) sowie Peter Heiß (Geschäftsführer des Studen-tenwerks Potsdam). Mit der voraussichtlichen Fertigstellung zum Wintersemester 2019/20 entstehen 308 Bettplätze für Studierende. Nach dem planmäßigen Abriss der alten, nicht mehr sanierbaren Häuser 15, 16 und 17 auf dem zu bebauenden Gelände wird nun der vorgesehene Neubau errichtet. Das ca. 17 Millionen Euro teure Projekt findet seine Realisierung u.a. mit Fördermitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. „Wir freuen uns sehr darüber, dass der Grundstein für unsere lang ersehnte neue studentische Wohnanlage auf dem Campus in Golm nun endlich gelegt ist und dass wir schon bald mehr als 300 Studierenden einen Bettplatz anbieten können. Gleichwohl wissen wir, dass dies bei der Schaffung von zusätzlichen preisgünstigen Wohnplätzen nur ein Anfang sein kann“, so der Geschäftsführer Peter Heiß. Das Studentenwerk Potsdam schloss sich im Herbst 2017 einer bundesweiten Kampagne für mehr bezahlbaren studentischen Wohnraum auf dem vielerorts angespannten Wohnungsmarkt an. Mit dem Slogan „Kopf braucht Dach“ werben die Studenten- und Studierendenwerke bei der Politik auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene um mehr Unterstützung für studentisches Wohnen. Schon seit längerem fordern die Studentenwerke einen gemeinsamen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt u.a. für den Neubau und die Sanierung von Wohnheimen. Ein weiteres Neubauprojekt durch das Studentenwerk Potsdam ist bereits in konkreter Planung: Dank eines Nachtragshaushaltes des Landes Brandenburg kann auf dem Campus der Technischen Hochschule Wildau eine zusätzliche studentische Wohnanlage für ca. 9,5 Millionen Euro entstehen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2020 geplant. Das Studentenwerk Potsdam ist ein moderner, leistungsstarker Dienstleister. Es kümmert sich um die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Belange von über 30.000 Studierenden der Universität Potsdam, der Fachhochschule Potsdam, der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, der Technischen Hochschule Brandenburg sowie der Technischen Hochschule Wildau. Zu den wesentlichen Aufgaben gehören die Bereitstellung von preiswertem Essen in den Mensen und Cafeterien, kostengünstigem Wohnraum mit derzeit 2.850 Bettplätzen in den studentischen Wohnanlagen sowie die Durchführung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG). Zudem bietet das Studentenwerk Potsdam soziale sowie psychotherapeutische Beratung an, vermittelt Studierenden-jobs und fördert studentische Kulturprojekte. Dabei orientiert es sich an den Wünschen und Bedürfnissen seiner Studierenden, um die entsprechenden Rahmen-bedingungen für ein erfolgreiches Studium zu schaffen. /// Foto: Kathleen Friedrich von l.n.r.: Angela Quim (S&P Sahlmann), Christian Görke (Finanzminister des Landes Brandenburg), Guido Borkmann (S&P Sahlmann), Timo Jacob (S&P Sahlmann), Dr. Martina Münch (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg), Peter Heiß (Geschäftsführer Studentenwerk Potsdam), Kilian Binder (studentisches Mitglied des Senats der Universität Potsdam)
03. Juli 2018
Studentenwerk Hannover
Grundstein für »Internationales Quartier« gelegt
68 neue Wohnheimplätze und ein vielseitig nutzbarer Gemeinschaftsbereich entstehen in der Dorotheenstraße / Studentenwerk Hannover feiert Grundsteinlegung im Beisein des Niedersächsischen Wissenschaftsministers Björn Thümler. Bereits im Februar 2018 haben die Bauarbeiten des Internationalen Quartiers in der Dorotheenstraße begonnen. Zum Wintersemester 2019/2020 sollen dort 68 neue Wohnheimplätze für die Studierenden in Hannover entstehen. Jetzt feierte das Studentenwerk Hannover gemeinsam mit dem Niedersächsischen Wissenschaftsminister, Björn Thümler, Grundsteinlegung. Die war allerdings eher symbolischer Natur. Auf der Baustelle geht es gut voran: Der Keller ist fertig und die Wände im Erdgeschoss sind errichtet, auch die Decke des Erdgeschosses hat schon Form angenommen. Die Kosten des Bauprojekts belaufen sich auf rund 9 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt mit einem Zuschuss in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro aus Mitteln, die es für studentische Wohnheimplätze zur Verfügung stellt, und darüber hinaus mit rund 5,2 Millionen Euro als Darlehen aus den Mitteln der sozialen Wohnraumförderung. »Fast ein Viertel aller Studierenden in Niedersachsen besucht eine Hochschule in Hannover. Die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ist daher hier in der Landeshauptstadt besonders hoch. Nachdem wir in den vergangenen Jahren bereits die Fertigstellung zweier Wohnheime in Hannover feiern konnte, ist die Errichtung des Internationalen Quartiers ein weiterer wichtiger Schritt, um Studierenden ein kostengünstiges und attraktives Wohnen in Campus-Nähe zu ermöglichen«, sagt der Niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler. Das Internationale Quartier ersetzt das zweistöckige Karmarschhaus und schafft auf fünf Etagen neuen Wohn- und Aufenthaltsraum für Studierende. Realisiert wird das Bauprojekt durch ACMS Architekten, Wuppertal. Im Erdgeschoss ist ein großer Saal für Veranstaltungen mit bis zu 200 m² vorgesehen, in den oberen Etagen entstehen Apartments. Der Name »Internationales Quartier« ergibt sich aus der Internationalität der Bewohnerinnen und Bewohner: 60 Prozent internationale Studierende wohnen beim Studentenwerk; in den drei Wohnhäusern der Dorotheenstraße leben zurzeit 490 Studierende aus 53 Nationen zusammen. »Ich freue mich, dass die Stadt einer Abweichung des Bebauungsplans zugestimmt hat und so, neben einem neuen Treffpunkt für unsere Studierenden, auch dringend benötigter studentischer Wohnraum entsteht«, betont Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover. »Dass das Land Niedersachsen den zusätzlichen Bedarf an studentischem Wohnraum in Hannover erkannt hat und uns in besonderem Umfang fördert, begrüße ich. Nur so ist es uns möglich, die Mieten für unsere Studierenden auf günstigem Niveau zu halten. Ich hoffe aber sehr, dass die Wohnheimförderung in Zukunft dauerhaft fortgeführt wird.« Zeitgleich mit der Fertigstellung der 68 Plätze in der Dorotheenstraße wird das Studentenwerk Hannover zum Wintersemester 2019/2020 auch ein modernes Apartment-Wohnheim mit 162 Plätzen in Garbsen übernehmen. Ein Jahr später wird das Studentenwerk Hannover mit einem weiteren Bauvorhaben in der Haltenhoffstraße 184 zusätzliche Wohnheimplätze in Hannover schaffen. /// Foto: Wände flechten (v.l.): Prof. Volker Epping (Präsident Leibniz Uni), Eberhard Hoffmann (Geschäftsführer Studentenwerk Hannover), Thomas Hermann (Bürgermeister Landeshauptstadt Hannover), Björn Thümler (Niedersächsischer Wissenschaftsminister).
02. Juli 2018
Studierendenwerk Vorderpfalz
Modernisierung eines Studierendenwohnheims mit 83 Wohnheimplätzen gefördert
ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link überreicht Förderbescheid an Studierendenwerk Vorderpfalz. Germersheim, 29. Juni 2018. Das Land Rheinland-Pfalz fördert über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) die Modernisierung von 83 Wohnheimplätzen für Germersheimer Studierende. In insgesamt drei Gebäuden werden die Heizungen, Fenster, Dachdämmungen, der Brandschutz und die sanitären Anlagen auf den neuesten Stand gebracht. ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link überreichte einen Förderbescheid über 1,2 Millionen Euro ISB-Darlehen und einen Tilgungszuschuss von 0,2 Millionen Euro an den Geschäftsführer des Studierendenwerks Vorderpfalz, Andreas Schülke. „Preiswerter Wohnraum ist in Germersheim nicht zuletzt wegen der Hochschule stark nachgefragt. Die soziale Wohnraumförderung bietet vielfältige Möglichkeiten und ist ein wichtiger Baustein für die Schaffung von bezahlbarem und bedarfsgerechtem Wohnraum. Die Förderung des Baus von Studierendenwohnheimen wurde Anfang 2017 durch eine Erhöhung der Grunddarlehen und Tilgungszuschüsse sowie durch ein Angebot mit 25-jährigen Bindungen verbessert. Auch die Modernisierungsförderung wurde im Jahr 2017 verbessert. So werden bei der Förderung der Modernisierung von Studierendenwohnheimen Tilgungszuschüsse in Höhe von bis zu 20 Prozent der Förderdarlehen gewährt“, erklärte Link. Es sei großartig, dass die ISB gemeinsam mit den anderen Akteuren der Hochschulstandort Germersheim stärken könne. Als Vertreter des Landkreises Germersheim nahm der Erste Beigeordnete Christoph Buttweiler an der Übergabe des Förderbescheides teil: „Der Universitätsstandort Germersheim ist von größter Bedeutung für die Bildungslandschaft und somit auch für die gesamte Entwicklung unseres Kreises. Daher freut es mich sehr, dass seine Attraktivität weiterentwickelt wird, damit sich Studierende hier auch weiterhin willkommen fühlen.“ Auch der Bürgermeister der Stadt Germersheim, Marcus Schaile, begrüßte die Modernisierung der Wohneinheiten, deren Miete lediglich 6,40 Euro pro Quadratmeter betragen wird: „Ich freue mich, dass wir unseren Studierenden dank dieser Förderung modernen Wohnraum zur Verfügung stellen können. Mit den hier geförderten Wohneinheiten gewinnt der Studienstandort Germersheim wieder ein Stück mehr an Attraktivität für Studierende aus aller Welt.“ „Der Förderbescheid versetzt uns in die Lage, wertvollen Wohnraum für Studierende zu erhalten und auf einen modernen Stand zu bringen“, sagte Andreas Schülke – der Geschäftsführer des Studierendenwerks Vorderpfalz und Eigner des Wohnheims. „Aber nicht nur in der Modernisierung, auch im Bereich Neubau werden die Konditionen für die Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz immer attraktiver. Das ebnet uns den Weg, künftig weiteren – dringend notwendigen – neuen Wohnraum zu schaffen.“

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