Aktuelles
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Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
24. Januar 2019
Studierendenwerk Düsseldorf
Studierendenwerk Düsseldorf schafft 234 Wohnplätze an der Hochschule Düsseldorf

Das Studierendenwerk Düsseldorf errichtet in fußläufiger Entfernung zum Campus der Hochschule Düsseldorf an der Rather Straße in Derendorf eine Wohnanlage für Studierende mit 196 Einzelappartements und 38 Wohnplätzen in Zweier-WGs. Der Startschuss für die Bauarbeiten fiel im August 2017. Die offizielle Grundsteinlegung für das Projekt erfolgte am 8. November 2017. Jetzt sind die ersten 54 Wohnplätze sind bezogen. Die komplette Fertigstellung ist für Mai 2019 vorgesehen. Die Anlage ist energieeffizient errichtet. Alle Wohnungen sind komplett möbliert und verfügen jeweils über ein Duschbad mit Toilette sowie über eine Küchenzeile. Im Untergeschoß stehen gegen Gebühr Waschmaschinen und Wäschetrockner zur Verfügung. In der Wohnanlage befinden sich vier Lernräume sowie sechs Gemeinschaftsräume. Tiefgaragenplätze können zusätzlich gemietet werden. Die Mieten liegen derzeit zwischen 330 Euro für einen Wohnplatz in einer Zweizimmerwohnung (Wohngemeinschaft), 340 bis 380 Euro für ein Einzelappartement und 50 Euro für einen Tiefgaragenstellplatz inklusive aller Nebenkosten. Das Studierendenwerk investiert rund 35 Millionen Euro in das Gesamtprojekt. Die Kosten werden aus Mitteln des Sozialen Wohnungsbaus, KfW-Darlehen, Eigenmitteln und einem Sponsor der Hochschule Düsseldorf finanziert.

13. November 2018
Studentenwerk Potsdam
Feierliches Richtfest für neue studentische Wohnanlage in Potsdam-Golm

Der Bau einer neuen studentischen Wohnanlage mit 308 Wohnplätzen auf dem Universitätscampus in Potsdam-Golm schreitet planmäßig voran. Das Studentenwerk Potsdam feierte das offizielle Richtfest am 14.11.2018 im Beisein der Staatssekretärin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Ulrike Gutheil, sowie dem Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), Achim Meyer auf der Heyde. Höhepunkt war das Aufsetzen der Richtkrone auf den fünfgeschossigen Neubau.

Nach der offiziellen Grundsteinlegung im Juli dieses Jahres wurde nun mit dem Richtfest ein weiterer Meilenstein geschafft. Voraussichtlich zum Wintersemester 2019/20 soll der knapp 17 Millionen Euro teure Neubau bezugsfertig sein.

„Wir sind froh darüber, dass unsere Wohnanlage in Golm so zügig Gestalt annimmt – gerade vor dem Hintergrund, dass der Universitätsstandort Golm in naher Zukunft weiter expandiert und zusätzlicher studentischer Wohnraum dringend benötigt wird. Es ist zu erwarten, dass die Nachfrage nach bezahlbaren Unterkünften für Studierende in den kommenden Jahren weiterhin stark zunimmt und der Neubau dabei nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein kann“, so der Geschäftsführer des Studentenwerks Potsdam, Peter Heiß.

In dem Neubau sind per se insgesamt 40 1-Raum-Apartments mit Doppelbelegung einkalkuliert. Das Studentenwerk Potsdam geht diesen Schritt, um auf dem angespannten Wohnungsmarkt wenigstens einige studentische Wohnplätze mehr anbieten zu können. Die Miete in einem solchen Doppelzimmer wird bei ca. 190 Euro liegen, während für ein behindertengerechtes 1-Raum-Apartment mit Einzelbelegung nach derzeitigem Stand 310 Euro aufgerufen werden. Die geplante durchschnittliche Warmmiete pro Platz orientiert sich an der BAföG-Wohnkostenpauschale von derzeit 250 Euro.

Auch auf bundesweiter Ebene macht sich das Studentenwerk Potsdam im Rahmen der Kampagne „Kopf braucht Dach“ (https://mein-studentenwohnheim.de/) weiterhin für mehr bezahlbaren studentischen Wohnraum stark. Die Studenten- und Studierendenwerke werben bei der Politik auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene um mehr Unterstützung für studentisches Wohnen. Außerdem wird ein gemeinsamer Bund-Länder-Hochschulsozialpakt, u.a. für den Neubau und die Sanierung von Wohnheimen, gefordert.

Ein weiteres Neubauprojekt durch das Studentenwerk Potsdam ist derzeit bereits in konkreter Planung: Dank einer Vollfinanzierung durch das Land Brandenburg kann auf dem Campus der Technischen Hochschule Wildau eine zusätzliche studentische Wohnanlage mit 117 Bettplätzen für ca. 9,5 Millionen Euro entstehen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2020 geplant.

11. November 2018
Studierendenwerk Bremen
Studierendenwerk Bremen bezieht neues Wohnheim in der Anne-Conway-Straße

Kurz nach Beginn des Wintersemesters steht eins von zwei ursprünglich von der Senatorin für Soziales für Geflüchtete angemieteten Gebäuden nun für Studierende zur Verfügung. Die 119 Plätze werden durch das Studierendenwerk Bremen vermietet und konnten bereits von Studierenden bezogen werden.
Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt freut sich: „Mit den zusätzlichen Plätzen bekommen wir für Studierende mit geringem Einkommen in Bremen mehr bezahlbaren Wohnraum. Das wird die Wohnsituation für Studierende im Wintersemester spürbar verbessern.“
„Besonders zu Semesterbeginn können wir die zusätzlichen Plätze gut gebrauchen, um sie den Studierenden auf unserer Warteliste anzubieten. Der Neubau ist in einem hervorragenden Zustand, sodass wir sehr froh sind, diese Immobilie für die kommenden Jahre in unserem Bestand zu haben“, sagte Hauke Kieschnik, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen.
Die Mietpreise bewegen sich aufgrund der nicht auf studentisches Wohnen ausgerichteten Apartmentgrößen zwischen 295 Euro für Einzelapartments bis 450 Euro für Paare und damit über dem bisherigen Durchschnittsmietpreis von 240 Euro bzw. dem in den BAföG-Leistungen vorgesehenen Anteil in Höhe von 250 Euro für eine Unterkunft.
„Nach dem Bezug der Anne-Conway-Straße sind unsere Bemühungen nun auf das Neubauprojekt in der Emmy-Nöther-Straße sowie die Sanierung der bestehenden Wohnanlagen und Mensen gerichtet. Wir werden in den kommenden Jahren erhebliche finanzielle Mittel dafür aufwenden müssen, um unsere bestehende Bausubstanz fit für die nächsten Jahrzehnte zu machen“, so Kieschnick.
Das Studierendenwerk Bremen verfügt über elf Wohnanlagen in Bremen und zwei in Bremerhaven. Insgesamt stehen 2042 Plätze für Studierende zu Verfügung, 136 davon in Bremerhaven. /// Foto: Pressestelle der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz

07. November 2018
Studierendenwerk Hamburg
Helmut-Schmidt-Studierendenhaus: Die neueste Wohnanlage des Studierendenwerks Hamburg wird eingeweiht
Studentenwerk Hamburg: Einweihung – Symbolische Schlüsselübergabe

In direkter Nachbarschaft von HafenCity Universität, Lohsepark und Elbe ist die neueste Wohnanlage des Studierendenwerks Hamburg entstanden. Sie wird nach Helmut Schmidt benannt, der seine Studienzeit in Hamburg verbrachte und auch als bundes- und weltweit anerkannter Politiker seinen Heimatort Hamburg nie aus den Augen verloren hat.

Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer Studierendenwerk Hamburg:
„Wir sind stolz, dass wir unsere Wohnanlage nach Helmut Schmidt benennen dürfen. Helmut Schmidt hatte Hamburg im Herzen – auch als Kanzler und Weltökonom – und die Welt im Blick, er verkörperte Heimatliebe und Internationalität auf beeindruckende Weise.
So streitbar er war, so sehr hat er aber auch persönliche Freundschaft gepflegt. Staatsverantwortung wahrnehmen, auch in schwierigen Zeiten, gehörte genauso zu ihm wie die Achtung und die Freiheit des Einzelnen.
Unser Haus verkörpert all dies: es ist international und lässt neue, bereichernde Freundschaften entstehen. Das Zusammenleben geht nicht ohne Ordnung und Streiten unter Achtung des Anderen und die Mieten sind sozial und eröffnen jungen Menschen Chancen. Dass wir dieses Haus im Jahr von Helmut Schmidts 100. Geburtstag eröffnen können, ist umso schöner.“

Dr. Susanne Schmidt, stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung: „Mein Vater hätte sich sehr gefreut, hätte er von dem Vorhaben, dieses Gebäude nach ihm zu benennen, gewusst. Er hatte ja generell ein eher gemäßigtes Temperament, Begeisterung war ihm eher fremd. Aber für Junge Leute, die etwas lernen wollten und wissensdurstige Fragen stellten, für die konnte er sich in der Tat begeistern und für die hatte er auch viel Zeit.“

Mit einer Gedenktafel und einem Zeitstrahl mit wesentlichen Ereignissen aus dem Leben Helmut Schmidts wird der Namensgeber im Foyer des Hauses gewürdigt. /// Foto: v.l.n.r. Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Dr. Susanne Schmidt, Jens Meyer, Falko Droßmann, Jürgen Allemeyer, Dr. Peter Tschentscher

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