Aktuelles
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Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
17. Juni 2018
Studierendenwerk Bremen
Feierliche Wiedereröffnung der Campuswohnanlage

Nach 18 Monaten Sanierung wurde die Campuswohnanlage des Studierendenwerks Bremen an der Universität Bremen am Montag feierlich wiedereröffnet. Gemeinsam mit Wissenschaftssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt und Dipl-Ing. Architekt Martin Pampus besichtigte Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen, die Wohnanlage mit 151 Plätzen auf dem Campus der Universität Bremen.

„Ich freue mich, dass wir den Studierenden die Campuswohnanlage wieder zur Verfügung stellen können. Noch vor dem Wintersemester haben wir damit 151 dringend benötigte Plätze zurück, die wir aufgrund von notwendigen Sanierungsarbeiten zwei Jahre nicht vermieten konnten. Das Wohnheim prägt auch weiterhin die Silhouette des Uni-Campus. Im Gegensatz zur alten Betonfassade mit Balkonen macht die neue Fassade einen deutlich aufgewerteten Eindruck. Die energetische Fassadensanierung, die Befreiung von Schadstoffen und der Austausch veralteter Technik tragen zudem zu mehr Nachhaltigkeit und einem verbesserten Umweltschutz bei“, so Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen.

Mit Baukosten von ca. 6 Mio. Euro, inklusive eines Zuschusses des Landes Bremen in Höhe von 5,1 Mio. Euro, gehört die Maßnahme zu einer der bisher größten für das Studierendenwerk Bremen. Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt sagte: „Mit der Wiedereröffnung der Campuswohnanlage sind wir in der Lage, wieder mehr preisgünstige Wohnungen für Studierende anzubieten. Wir wollen, dass viele junge Menschen zum Studium nach Bremen kommen und unsere Stadt bereichern. Dafür brauchen wir ausreichend bezahlbaren Wohnraum. Dies erreichen wir mit Sanierung und Neubau. Derzeit entstehen rund 650 neue Wohnheimplätze in Bremen.“

„Neben der Schaffung von weiteren Wohnheimplätzen gehört die Sanierung der bestehenden Anlagen zu einer unserer wesentlichsten Aufgaben. Wo es möglich ist, können Studierende während der Sanierungszeit einzelner Apartments weiterhin in den Gebäuden wohnen. Notwendige Innenarbeiten in den Wohnungen versuchen wir dann durchzuführen, wenn diese leer stehen. Nur für umfangreichere Sanierungsarbeiten müssen Gebäude, wie im Fall des Campuswohnheims, komplett entmietet werden“, so Kieschnick weiter.

Bewerbungen für einen Wohnplatz im Campuswohnheim sind ab sofort möglich. Diese werden der bestehenden generellen Warteliste für einen Platz in einem der Wohnheime des Studierendenwerks Bremen hinzugefügt.

07. Juni 2018
Studentenwerk Frankfurt am Main
Grundstein für neues Studierendenwohnheim an der Ginnheimer Landstraße in Frankfurt am Main gelegt

297 Wohnheimplätze für Studierende auf dem sportwissenschaftlichen Campus der Goethe-Universität im Bau

Für den Neubau eines Studierendenwohnheims an der Ginnheimer Landstraße 39 a - c am Campus des Institutes für Sportwissenschaften der Goethe-Universität legten heute prominente Gäste den Grundstein:

der Hessische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein, Stadträtin Elke Sautner, ehrenamtliches Mitglied im Magistrat der Stadt Frankfurt am Main, der Vizepräsident der Goethe-Universität und Verwaltungsratsvorsitzende des Studentenwerks Frankfurt am Main, Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Hanna Henzler, Vorsitzende der Sportfachschaft des Fachbereichs 5 - Psychologie und Sportwissenschaften sowie der Geschäftsführer des Studentenwerks Frankfurt am Main, Konrad Zündorf.

Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2020 geplant. 297 Studierende können dann dort möblierte Einzelappartements à 20 m² mit eigenem Duschbad und Küchenzeile beziehen, fünf davon sind barrierefrei. Das Haus wird im Passivhausstandard mit einer Photovoltaikanlage erbaut.

Ergänzt wird das Angebot durch Gemeinschafts-, Fitness- und Waschmaschinenräume. Die Außenanlagen werden im Kontext der universitären Grünanlagen gestaltet, zum Straßenbereich wird ein öffentlich zugänglicher Pocket Park angelegt. Die künftigen Mietpreise liegen bei rund 350 Euro, inklusive aller Nebenkosten.

Das Grundstück wurde dem Studentenwerk Frankfurt am Main durch die Goethe-Universität im kostenfreien 99-jährigen Erbbaurecht überlassen.

Die voraussichtlichen Projektkosten betragen rund 23 Mio. Euro. Die Finanzierung setzt sich zusammen aus einem Landeszuschuss in Höhe von rund 3 Mio. Euro, einem Landesdarlehen in Höhe von rund 5,4 Mio. Euro sowie Zuschussmittel der Stadt Frankfurt aus dem „Frankfurter Programm zur Förderung von Wohnraum für Studierende“ in Höhe von 2,9 Mio. Euro, einem KfW-Darlehen in Höhe von 8,2 Mio. Euro und Eigenmitteln des Studentenwerks in Höhe von rund 3,5 Mio. Euro.

Das Wohnheim wird weiteren Raum für den Austausch junger Menschen verschiedenster Nationen bieten und spürbar dazu beitragen, das Angebot an hochschulnahem und preisgünstigem Wohnraum in Frankfurt zu erweitern.

30. Mai 2018
Studentenwerk Dresden
Dresden: Schwarz auf Weiß – „FRITZ“ ist multi-cool-tural

Seit Beginn des Wintersemesters 2014/15 gibt es unter den Wohnheimen des Studentenwerks ein Wohnkonzept, das zugeschnitten ist auf die Bedürfnisse für Programm- und Kurzzeitstudenten mit einem Aufenthalt von vier bis sechs Monaten. Das Konzept beinhaltet eine Vielzahl an Service-, Betreuungs- und Veranstaltungsangeboten, wie z. B. die Möglichkeit der individuellen Anreise, Sprechzeiten bei Tutoren im Wohnheim, Willkommensabende und auch das „easy going“ beim Auszug.

11. Mai 2018
Studentenwerk Kassel
Hier ist Grün mehr als eine Farbe – Nachhaltiges Studentenwohnheim Weserstraße eingeweiht

Schon von weitem signalisieren leuchtend grüne Streifen an der Fassade des Hochhauses an der Weserstraße 28, dass sich hier etwas verändert hat: Das Wohnheim des Studentenwerks wurde umfassend energetisch saniert und bietet jetzt modernen, energiefreundlichen Wohnkomfort für 72 Studentinnen und Studenten.
Glückwünsche zur Einweihung überbringt der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Patrick Burghardt. Er bestätigt: „Mit der vorbildlichen Sanierung des Studierendenwohnheims in der Weserstraße durch das Studentenwerk Kassel hat sich die Wohnqualität für die 72 Studierenden erheblich verbessert. Ich bin dankbar für das Engagement aller Beteiligten. Das Land Hessen fördert die Maßnahme mit 100.000 Euro für die Herstellung der Außenanlage. Mit dem Landesförderprogramm ‚Studentisches Wohnen‘ stellen wir als Land Hessen insgesamt 15 Millionen Euro Zuschussmittel sowie 75 Millionen Euro in Form von zinsgünstigen Darlehen zu attraktiven Bedingungen bereit, um die Finanzierung von Investitionen in studentischen Wohnraum zu erleichtern.“

Dass Wohnqualität und Studienerfolg eng miteinander zu tun haben, steht für Kassels Bürgermeisterin Ilona Friedrich außer Frage: „Um in einer Stadt zu Hause zu sein und gute Ergebnisse beim Studium zu erzielen, ist es unabdingbar, sich in seiner Umgebung wohlzufühlen: Moderne, energieeffiziente Wohnungen, wie sie nun im Studentenwohnheim in der Weserstraße entstanden sind, tragen dazu wesentlich bei.“
„Ich freue mich sehr, dass das Wohnheim in der Weserstraße nach der Sanierung ein Aushängeschild des ökologischen und energieeffizienten Wohnens wird“, sagt Dr. Oliver Fromm, Kanzler der Universität Kassel, „für Studierende ist auch guter und bezahlbarer Wohnraum in Uni-Nähe ein wichtiges Kriterium, wenn es darum geht, sich für ein Studium an der Universität Kassel zu entscheiden. Dass wir uns an der Universität und im Studentenwerk dabei gemeinsam für die Ziele der Nachhaltigkeit einsetzen, ist besonders erfreulich. Dem Land Hessen danke ich für sein finanzielles Engagement.“

Auch Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, Präsident des Deutschen Studentenwerks und bis 2015 Präsident der Universität Kassel, ist gekommen, um sich das sanierte Wohnheim anzusehen. Christina Walz, Geschäftsführerin des Studentenwerks Kassel, weiß sich mit ihm darin einig, dass Studierende nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern eine wirkliche Heimat auf Zeit brauchen. Dazu gehören bezahlbare, faire Preise ebenso wie eine bedarfsgerechte Ausstattung. Das alles finden die Studierenden im Wohnheim Weserstraße.

Gebaut wurde das Haus zur Zeit des Wirtschaftsaufschwungs Ende der Fünfzigerjahre als so genanntes Junggesellenwohnheim. Ledige Arbeiter sollten hier ebenso praktisch wie behaglich wohnen können. „Und das gelang nachhaltig hervorragend“, bestätigt Christina Walz, „die Grundrisse der Apartments erweisen sich heute noch als bestens geeignet für Studierende.“ Weitsichtige Architektur, die nach der Sanierung nun auch zeitgemäße Energieeffizienz ermöglicht.

Die Bewohnerinnen und Bewohner können dank der neuen Fassadendämmung gemäß KfW-70-Standard mit niedrigen Heizkosten für ihre Einzelapartments rechnen. Von März bis Oktober vergangenen Jahres wurde das Gebäude dafür entkernt und umgebaut. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,1 Millionen Euro, die das Studentenwerk Kassel komplett aus Eigenmitteln und Darlehen bestreitet. 1,25 Millionen Euro stammen aus einem zinsgünstigen Darlehen, das die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für ökologische Baumaßnahmen bewilligte. Das Land Hessen bezuschusste die Gestaltung der Außenanlagen mit 100.000 Euro.

Energie sparen können die Studierenden in ihrem Wohnheim auch aktiv. Auf einem Monitor im Eingangsbereich werden die Energieverbräuche tagesaktuell wiedergegeben und dienen als Basis für einen Wettbewerb: Einmal pro Monat werden jene Mieterinnen und Mieter Mensagutscheinen belohnt, auf deren Etage am wenigsten Energie verbraucht wurde.

Das grüne Denken setzt sich fort im Außenbereich: Direkt neben der vierspurigen Weserstraße im dicht bebauten Stadtteil Wesertor sorgen künftig Wildblumenzonen, Insektenhotels sowie Fledermaus- und Vogelnistkästen am Wohnheim dafür, dass Natur nicht weiter verdrängt wird. Eine ökologische Intervention, die sicher auch im Sinne Joseph Beuys‘ gewesen wäre, von dessen Kunstwerk 7000 Eichen gleich mehrere Bäume auf dem 2.500 m² großen Grundstück stehen. ///

Foto: Studentenwerk Kassel

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