Aktuelles
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Rund 191.000 Wohnheimplätze bieten die 58 Studenten- und Studierendenwerke aktuell in ganz Deutschland an. Und vieles ist in Bewegung: Innovative Neubauten entstehen, bestehende Gebäude werden modernisiert. Über alle Neuigkeiten rund um das Thema studentisches Wohnen berichten wir hier.
27. August 2018
Studentenwerk Marburg
Neues Studentenwohnheim „Hasenherne“ am Studentendorf eingeweiht

Mit dem Bau des siebengeschossigen Wohnheims „Hasenherne“ hat das Studentenwerk Marburg 80 neue Wohnplätze für Studierende geschaffen. Heute wurde das Haus nach knapp 2-jähriger Bauphase feierlich eingeweiht und kann so zum kommenden Wintersemester schon von seinen neuen Bewohnern bezogen werden.Und dies sei auch dringend notwendig, wie Dr. Uwe Grebe in seinem Grußwort betonte: „Wohnungssuchende konkurrieren inzwischen bis in die Mittelschicht hinein um günstigen Wohnraum, so ist es in Marburg und so ist es in fast allen deutschen Studentenstädten. Jeder neue Wohnheimplatz für Studierende entlastet die Wohnungsmärkte zugunsten einkommensschwächerer Nachfrager. Daher sind wir froh und stolz, dieses neue Haus heute hier einweihen zu können. “, so der Geschäftsführer des Studentenwerks Marburg.

Das Bauprojekt wurde realisiert mithilfe von Fördermitteln aus dem wohnungspolitischen Sonderprogramm des Landes Hessen „Förderung des studentischen Wohnens“ in Höhe von 1.360.000 Euro. Insgesamt beträgt die Investitionssumme rund 5,7 Millionen Euro. Das Grundstück wurde dem Studentenwerk Marburg vom Land Hessen als Erbbaugrundstück zur Verfügung gestellt.

Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer sagte zur Einweihung des Wohnheims: „Studentischer Wohnraum muss bezahlbar bleiben. Die Landesregierung unterstützt deshalb die Schaffung günstiger Wohnungen in Hessens Universitätsstädten – so auch hier in Marburg.“ Die steigende Zahl an Studierenden bringe Herausforderungen mit sich, die Kommunen nicht allein tragen können. Die Landesregierung fördere daher Projekte, die die Universitätsstädte gezielt stärken. „Mit seinen verschiedenen Wohnformen wird das Studierendenwohnheim Hasenherne dabei unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht. Und auch seine räumliche Nähe zu weiteren studentischen Einrichtungen wird sicherlich zu einer sehr guten Nachfrage der Wohnheimplätze führen.“

Auch Patrick Burghardt, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, war zur Einweihung gekommen und sagte: „Ich freue mich sehr, dass das neue Wohnheim auch Studierenden mit Kindern Platz bietet – damit kommen wir unserer besonderen Verantwortung gegenüber jungen Familien nach. Das erfolgreich abgeschlossene Bauprojekt macht zudem deutlich, dass die Unterstützung des Landes Hessen durch das vor fünf Jahren aufgelegte Förderprogramm Studentisches Wohnen Wirkung zeigt. Gleichzeitig holt Hessen mit diesem Engagement im Bundesvergleich deutlich auf. Bis 2019 wollen wir 2.000 neue Wohnheimplätze in ganz Hessen schaffen. Das hessische Wohnraumfördergesetz verbessert auch die Voraussetzungen für die Förderung von studentischem Wohnraum: 15 Millionen Euro an Zuschussmitteln und 75 Millionen Euro an zinsgünstigen Darlehen können dadurch bereitgestellt werden. Ich wünsche den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern viel Freude in ihrem neuen Zuhause und eine schöne und erfolgreiche Studienzeit.“

22. Juli 2018
Studentenwerk Frankfurt
Studentenwerk Frankfurt am Main investiert in den Bau und die Sanierung von 2.600 studentischen Wohneinheiten

Die Zahl der Studierenden an den staatlichen Hochschulen im Rhein-Main-Gebiet stieg in den vergangenen zehn Jahren um 50 % auf nahezu 80.000 – mit voraussichtlich weiter steigender Tendenz. Heiß gelaufene Wohnungsmärkte, rasant steigende Mieten sowie Vorbehalte der Vermieter gegenüber Studierenden insbesondere internationalen Studierenden erschweren die Suche nach bezahlbarem, hochschulnahem Wohnraum drastisch. Die Nachfrage nach Wohnheimplätzen ist enorm.

Das Studentenwerk Frankfurt am Main konnte in den letzten 5 Jahren 40,66 Mio. EUR investieren und 618 Wohneinheiten bauen. Weitere zusätzliche 532 Plätze wurden seit 2013 angemietet. Dank des Engagements des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt am Main durch die Bereitstellung von Fördermitteln, Darlehen und der Überlassung von Grundstücken im Erbbaurecht konnten diese Projekte realisiert werden.

Dennoch können derzeit nur 7 % der Studierenden in einem öffentlich geförderten Wohnheim mit günstigen Mieten des Studentenwerks Frankfurt am Main oder eines anderen Trägers unterkommen. Das bundesweite Versorgungsniveau in anderen Hochschulstädten liegt jedoch bei durchschnittlich 10 % und stellt das Minimum einer sachgerechten Wohnraumversorgung für Studierende dar. Anstelle der notwendigen 8.000 Wohneinheiten bietet Frankfurt am Main und das Rhein-Main-Gebiet gegenwärtig lediglich rund 5.500 Plätze, so dass eine Versorgungslücke von mindestens 2.500 Plätzen festzustellen ist.

04. Juli 2018
Studentenwerk Potsdam
Feierliche Grundsteinlegung für neue studentische Wohnanlage in Potsdam-Golm

Auf dem Universitätscampus in Potsdam-Golm wurde heute der offizielle Grundstein für eine neue studentische Wohnanlage gelegt. Höhe-punkt war das Versenken der Zeitkapsel durch Dr. Martina Münch (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg), Christian Görke (Finanzminister des Landes Brandenburg), Kilian Binder (studentisches Mitglied des Senats der Universität Potsdam) sowie Peter Heiß (Geschäftsführer des Studen-tenwerks Potsdam). Mit der voraussichtlichen Fertigstellung zum Wintersemester 2019/20 entstehen 308 Bettplätze für Studierende.

Nach dem planmäßigen Abriss der alten, nicht mehr sanierbaren Häuser 15, 16 und 17 auf dem zu bebauenden Gelände wird nun der vorgesehene Neubau errichtet. Das ca. 17 Millionen Euro teure Projekt findet seine Realisierung u.a. mit Fördermitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass der Grundstein für unsere lang ersehnte neue studentische Wohnanlage auf dem Campus in Golm nun endlich gelegt ist und dass wir schon bald mehr als 300 Studierenden einen Bettplatz anbieten können. Gleichwohl wissen wir, dass dies bei der Schaffung von zusätzlichen preisgünstigen Wohnplätzen nur ein Anfang sein kann“, so der Geschäftsführer Peter Heiß. Das Studentenwerk Potsdam schloss sich im Herbst 2017 einer bundesweiten Kampagne für mehr bezahlbaren studentischen Wohnraum auf dem vielerorts angespannten Wohnungsmarkt an. Mit dem Slogan „Kopf braucht Dach“ werben die Studenten- und Studierendenwerke bei der Politik auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene um mehr Unterstützung für studentisches Wohnen. Schon seit längerem fordern die Studentenwerke einen gemeinsamen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt u.a. für den Neubau und die Sanierung von Wohnheimen.

Ein weiteres Neubauprojekt durch das Studentenwerk Potsdam ist bereits in konkreter Planung: Dank eines Nachtragshaushaltes des Landes Brandenburg kann auf dem Campus der Technischen Hochschule Wildau eine zusätzliche studentische Wohnanlage für ca. 9,5 Millionen Euro entstehen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2020 geplant.

Das Studentenwerk Potsdam ist ein moderner, leistungsstarker Dienstleister. Es kümmert sich um die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Belange von über 30.000 Studierenden der Universität Potsdam, der Fachhochschule Potsdam, der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, der Technischen Hochschule Brandenburg sowie der Technischen Hochschule Wildau.
Zu den wesentlichen Aufgaben gehören die Bereitstellung von preiswertem Essen in den Mensen und Cafeterien, kostengünstigem Wohnraum mit derzeit 2.850 Bettplätzen in den studentischen Wohnanlagen sowie die Durchführung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG). Zudem bietet das Studentenwerk Potsdam soziale sowie psychotherapeutische Beratung an, vermittelt Studierenden-jobs und fördert studentische Kulturprojekte. Dabei orientiert es sich an den Wünschen und Bedürfnissen seiner Studierenden, um die entsprechenden Rahmen-bedingungen für ein erfolgreiches Studium zu schaffen.
/// Foto: Kathleen Friedrich
von l.n.r.: Angela Quim (S&P Sahlmann), Christian Görke (Finanzminister des Landes Brandenburg), Guido Borkmann (S&P Sahlmann), Timo Jacob (S&P Sahlmann), Dr. Martina Münch (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg), Peter Heiß (Geschäftsführer Studentenwerk Potsdam), Kilian Binder (studentisches Mitglied des Senats der Universität Potsdam)

02. Juli 2018
Studentenwerk Hannover
Grundstein für »Internationales Quartier« gelegt

68 neue Wohnheimplätze und ein vielseitig nutzbarer Gemeinschaftsbereich entstehen in der Dorotheenstraße / Studentenwerk Hannover feiert Grundsteinlegung im Beisein des Niedersächsischen Wissenschaftsministers Björn Thümler.

Bereits im Februar 2018 haben die Bauarbeiten des Internationalen Quartiers in der Dorotheenstraße begonnen. Zum Wintersemester 2019/2020 sollen dort 68 neue Wohnheimplätze für die Studierenden in Hannover entstehen. Jetzt feierte das Studentenwerk Hannover gemeinsam mit dem Niedersächsischen Wissenschaftsminister, Björn Thümler, Grundsteinlegung. Die war allerdings eher symbolischer Natur. Auf der Baustelle geht es gut voran: Der Keller ist fertig und die Wände im Erdgeschoss sind errichtet, auch die Decke des Erdgeschosses hat schon Form angenommen. Die Kosten des Bauprojekts belaufen sich auf rund 9 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt mit einem Zuschuss in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro aus Mitteln, die es für studentische Wohnheimplätze zur Verfügung stellt, und darüber hinaus mit rund 5,2 Millionen Euro als Darlehen aus den Mitteln der sozialen Wohnraumförderung.

»Fast ein Viertel aller Studierenden in Niedersachsen besucht eine Hochschule in Hannover. Die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ist daher hier in der Landeshauptstadt besonders hoch. Nachdem wir in den vergangenen Jahren bereits die Fertigstellung zweier Wohnheime in Hannover feiern konnte, ist die Errichtung des Internationalen Quartiers ein weiterer wichtiger Schritt, um Studierenden ein kostengünstiges und attraktives Wohnen in Campus-Nähe zu ermöglichen«, sagt der Niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler.

Das Internationale Quartier ersetzt das zweistöckige Karmarschhaus und schafft auf fünf Etagen neuen Wohn- und Aufenthaltsraum für Studierende. Realisiert wird das Bauprojekt durch ACMS Architekten, Wuppertal. Im Erdgeschoss ist ein großer Saal für Veranstaltungen mit bis zu 200 m² vorgesehen, in den oberen Etagen entstehen Apartments. Der Name »Internationales Quartier« ergibt sich aus der Internationalität der Bewohnerinnen und Bewohner: 60 Prozent internationale Studierende wohnen beim Studentenwerk; in den drei Wohnhäusern der Dorotheenstraße leben zurzeit 490 Studierende aus 53 Nationen zusammen.

»Ich freue mich, dass die Stadt einer Abweichung des Bebauungsplans zugestimmt hat und so, neben einem neuen Treffpunkt für unsere Studierenden, auch dringend benötigter studentischer Wohnraum entsteht«, betont Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover. »Dass das Land Niedersachsen den zusätzlichen Bedarf an studentischem Wohnraum in Hannover erkannt hat und uns in besonderem Umfang fördert, begrüße ich. Nur so ist es uns möglich, die Mieten für unsere Studierenden auf günstigem Niveau zu halten. Ich hoffe aber sehr, dass die Wohnheimförderung in Zukunft dauerhaft fortgeführt wird.«

Zeitgleich mit der Fertigstellung der 68 Plätze in der Dorotheenstraße wird das Studentenwerk Hannover zum Wintersemester 2019/2020 auch ein modernes Apartment-Wohnheim mit 162 Plätzen in Garbsen übernehmen. Ein Jahr später wird das Studentenwerk Hannover mit einem weiteren Bauvorhaben in der Haltenhoffstraße 184 zusätzliche Wohnheimplätze in Hannover schaffen. /// Foto: Wände flechten (v.l.): Prof. Volker Epping (Präsident Leibniz Uni), Eberhard Hoffmann (Geschäftsführer Studentenwerk Hannover), Thomas Hermann (Bürgermeister Landeshauptstadt Hannover), Björn Thümler (Niedersächsischer Wissenschaftsminister).

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