Das Studentenwerk Dresden saniert derzeit am Standort Gret-Palucca-Straße zwei Wohnheime mit insgesamt 480 Einzelapartments. Dieses Sanierungsvorhaben wird aus Eigenmitteln mit einer Investitionssumme von 23,5 Mio. Euro finanziert und erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Jahren.
Seit November 2017 konnten die ersten 240 Apartments im Wohnheim Gret-Palucca- Straße 11 schrittweise von Studenten bezogen werden. Parallel hat die Sanierung des zweiten Hochhauses, der Gret-Palucca- Straße 9, begonnen. Bis zum Wintersemester 2019/2020 soll auch dieses Wohnheim einschließlich des Außengeländes fertig gestellt werden.
„Achtung Baustelle! Hier entsteht bezahlbarer Wohnraum für Studenten.“ Mit diesem weithin sichtbaren Banner am Baugerüst des Hochhauses Gret-Palucca-Straße 9 beteiligt sich das Studentenwerk Dresden an der bundesweiten Kampagne „Kopf braucht Dach“. Damit möchten die 58 deutschen Studenten- und Studierendenwerke ihrer Forderung nach mehr staatlicher Unterstützung beim Neubau und der Sanierung von Studentenwohnheimen Ausdruck verleihen.
Von den insgesamt 6.700 Wohnheimplätzen des Studentenwerks Dresden in Dresden, Tharandt, Zittau und Görlitz müssen immer noch ca. 11 Prozent saniert werden, wobei sich zwischenzeitlich der Wohnwert durch umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen verbessern lässt.
Zurzeit sind alle 41 Wohnheime des Studentenwerks Dresden sehr gut ausgelastet. Das Wohnen im Studentenwohnheim hat viele Vorteile – insbesondere die günstigen Warmmieten zwischen 180 und 325 Euro im Monat und die Nähe zu den Hochschulen. Die Zimmer in unterschiedlichen Wohnformen sind vollmöbliert und haben eine schnelle Internetverbindung. Darüber hinaus wird das Zusammenleben der Studenten durch Wohnheimtutoren, Freizeitangebote und das Konzept „WOMIKO- Wohnen mit Kommilitonen“ unterstützt. Ein Drittel der Wohnheimbewohner sind internationale Studenten, die aus ca. 100 Ländern kommen. Das Studentenwerk Dresden betreut Studenten von acht Hochschulen - 13,9 Prozent wohnen in den Studentenwerks-Wohnheimen.


340 Euro geben Studierende in Stuttgart im Schnitt monatlich für die Miete aus und damit fast 60 % ihrer Einnahmen. In den Wohngebäuden des Studierendenwerk Stuttgart sind es durchschnittlich nur 277 Euro und damit fast 20 % weniger. Um die Forderung nach mehr günstigem Wohnraum in Stuttgart zu unterstreichen, wurde im Stadtzentrum am Max-Kade-Haus des Studierendenwerks Stuttgart ein weithin sichtbares Banner der Kampagne „Kopf braucht Dach“ angebracht. Foto: STW Stuttgart/ Simone Hübener
Mit einem übergroßen 4x4 Meter Banner wirbt das Studierendenwerk Hamburg seit Mitte November an der Baustelle seines Helmut-Schmidt-Studierendenhaus für die Kampagne „Kopf braucht Dach“. Das Banner trägt den Schriftzug „Hier ist Fairness keine Fassade“ und ist strategisch günstig am Ausgang der U-Bahn-Station Hafencity angebracht. Das Banner wird dort noch bis zum Ende der Bauarbeiten im Herbst 2018 auf die Kampagne aufmerksam machen. Foto: STW Hambirg
Das erste Wohnheim des Studentenwerks Frankfurt am Main in Geisenheim wurde am 17. November feierlich mit Gästen und Bewohner/innen eröffnet. Der Neubau liegt in direkter Nachbarschaft zur Hochschule Geisenheim inmitten der Weinberge. Das Wohnheim bietet Studierenden Platz in 27 Einzelappartements in der Größe von 20 m² mit eigenem Bad und Kochnische. Ein Appartement ist barrierefrei. Die Zimmer sind komplett möbliert mit Bett, Schreibtisch und -stuhl, Regal und Kleiderschrank. Darüber hinaus befindet sich in jedem Zimmer ein Internet- sowie Satellitenfernsehanschluss. Ergänzt wird das Angebot durch einen Gemeinschafts- und einen Waschmaschinenraum sowie Fahrrad- und PKW-Stellplätze. Der Mietpreis liegt bei 313 Euro, inklusive aller Nebenkosten und Internetanschluss. Die Baukosten lagen bei 2,2 Millionen Euro. Das Land Hessen förderte das Vorhaben mit einem Baukostenzuschuss in Höhe von 432.000 Euro. Darüber hinaus hatte das Land Hessen dem Studentenwerk die Liegenschaft im kostenfreien Erbbaurecht überlassen.
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